Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleine Adj. (1227 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| dem sint disiu wort zu gesprochen: ‘wie gesichst du di chleinen agen in dins pruder augen und nimst des deheinen war | |
| nidez und ander bosheit ab tůn, und ob wir die chleinen schuld durch sein gebot vergeben, so vergibt er uns die | |
| vf disen dorn./ Gedenket wol, daz vnser kint/ leider harte kleine sint./ Verlivsest dv, herre, dinen lip,/ so mvz ich sin | |
| mit gvtem willen dristvnt.»/ Reinhart wart vil gemeit/ von der kleinen leckerheit,/ Er vrevte sich vaste./ dannoch stvnt sin gevater ho | |
| der im den schaden hatte getan./ Donen was sin klage kleine/ nicht. ern vant weder vleisch noch beine,/ Wenne iz allez | |
| beide sin hvt vnde sin har/ Die roͮwen in vil kleine./ er sprach: «brvder, nv sit gemeine/ Die ele sin, die | |
| in,/ do zannete der schate sin./ Des weste er im kleinen danc,/ vor liebe er in den brvnnen spranc./ Dvrch starke | |
| ere ich iz gerne verhil.»/ Fvrn Hersante schande was niht kleine,/ sie beiz vor zorne in die steine,/ Ir kraft konde | |
| volgeten sie do/ Der olbente gemeine,/ die tiere groz vnde kleine./ Dise rede gefvr also./ Schantecler qvam do/ Vnde vor Pinte | |
| unsælde pflegen/ und selden gebe sich sin bewegen./ von der cleinen India/ warn zwene kuͤnige da:/ Orpars und kuͤnc Famileroch,/ der | |
| ez was ir erste traht./ ir lip der was in cleiner maht/ von den noͤten die sie leit./ awe! was ist | |
| sol ich im in bringen./ daz sol geshehen shiere./ vil cleiner mile viere/ sint dar, herre, da ich in liez.’/ der | |
| in$/ den kielen lagen./ Da inne was daz golt rot/ cleine gewierot./ nvskele vn̄ vingerin./ daz die botin mit samin./ hetin | |
| anden henden./ Den waren de manen bewnden./ mit borten also cleine./ da inne was got gestenne./ So war de herren hinin | |
| Deme was die liste./ gewracht mit allen vlize./ Gewierit vile cleine./ Do troch her an den beinen./ zowo hosen schonir ringe./ | |
| hauin./ Die maniger hande wondir trage./ Golt unde steine./ Wazzer perlin cleine./ Scarlachin un̄ pellen./ Sver da coufen wolle./ Daz wir des | |
| an./ Der uz genomenen diete./ In allin iren state./ Pellin vnde cleine gewire./ Die sconen gezire./ Die dar ie de chein man./ Ze | |
| Gelistet mit deme golde./ Vn̄ mit edelen gesteine./ Gewiret uile cleine./ Vor constantinin den richin./ Giengen ge zogenlichen./ Athtich scone urowin./ Mit | |
| den poderamus hof./ Da clappende daz gesteine./ Mit den is perlin cleine./ An den uore bougin./ Mit samitte grunin./ Waren die sadele bezogin./ | |
| erlich./ Eime capelune gelich./ Dar umme lagin steine./ Groz vnde cleine./ Die daz leicht barin./ Alsiz sterren waren./ Ime stunt vmme | |
| behuot/ dîn vil heiliger geist/ nâch ir sinne volleist./ //Swie kleine doch sîn wîser rât/ der künste mir geteilet hât,/ Krist | |
| wênic an/ der reine gotes dienstman./ der rede geloubt er kleine./ dô vuort er dan aleine/ den siechen man an guot | |
| gebunden/ daz ich als ein gevangen lebe/ und in vil kleiner wünne swebe./ //"Daz tet ich, sun, niht wan durch daz:/ | |
| stein./ ez ist an disem steine/ ein grôziu kraft, niht kleine:/ unkiusche mac in sehen niht./ swer hât gebresten an der | |
| drinne schône./ (der ander zweier niemen gert,/ wan die sint kleiner dinge wert.)/ //Der künic sprach: "diz weste ich wol./ ich | |
| geburt bewæret dâ/ einen spruch in Îsaîâ:/ "uns ist ein kleinez kint geborn,/ ein sun gegeben, dem ist erkorn/ ein name | |
| geiseln sie in vilten,/ vil spotlîchen sie spilten/ mit im: kleine er spoten wac./ sie sluogen in ûf den nac,/ ir | |
| Lâzarum alher/ unde bite in des, daz er/ netze den kleinsten vinger/ und mir mache ringer/ mit einem trophen mînen pîn,/ | |
| tâten wir./ uns allen gemeine/ ist hie des öls ze kleine."/ //Sie giengen unde wolten/ öle koufen, als sie solten,/ daz | |
| erkorn/ und iemer werndiu swære./ dâ vor dem rihtære/ vervâhet miete kleine./ wir müezen algemeine/ selbe umb unser süntlîch leben/ vor dem | |
| alle zît/ gar ungebant und eine;/ ir volge ist leider kleine./ dise lêre und disen rât/ gar ein wort beslozzen hât,/ | |
| hâte er gesat/ an eine wunderenge stat./ daz was ein kleiner erdewase,/ gewurzet âne kraft mit grase:/ dar ûf enthielt er | |
| nâch geschaben/ was: er dâhte, ob in enthaben/ möhte disiu kleiniu stat,/ dâ er hâte hin gesat/ die vüeze durch des | |
| gesat/ die vüeze durch des valles vrist./ als er disen kleinen list/ in sînen grôzen nœten vant,/ er sach des endes | |
| kunt,/ daz jenem trouf in den munt,/ und durch daz kleine tröpfelîn/ vergaz er al der nœte sîn./ hie sî dir | |
| ez mac nû anders niht ergân./ doch helfent sie vil kleine dich,/ dû darft niht vürbaz biten mich."/ diu gedinge was | |
| nôt./ ouch verzer ich wol mîn guot,/ daz ez dir kleine helfe tuot,/ wan ich bedarf es selbe wol/ âne manigerhande | |
| selbe wol/ âne manigerhande zol./ ich tuon dir wol ein kleine guot,/ daz dir doch kleine vrume tuot:/ dâ dû solt | |
| ich tuon dir wol ein kleine guot,/ daz dir doch kleine vrume tuot:/ dâ dû solt ze gerihte stân,/ dar wil | |
| etslîcher helfe dich,/ daz dû geruochest trœsten mich/ mit einer kleinen stiure:/ mir ist nû vreude tiure./ dû solt mich niht | |
| ir gerinc/ an guot und vergezzent sîn;/ sie tuont im kleine helfe schîn./ sîn minne ist hin, sô er gelît./ sîn | |
| und des næhsten minne/ mit unvalschlîchem sinne,/ der man alsô kleine wart/ und doch ir helfe ist ungespart/ und ir vil | |
| manigen man bekort,/ der im vil toubez ôre tuot/ und kleine bezzert sînen muot./ swer in sînem liehte gât/ und im | |
| sie her nâch noch komen dar,/ die hânt der welte kleine war./ die dunken wir alsam sie dich."/ der künic sprach: | |
| niht dâ von gesaget,/ daz hôher siechtuom dicke rât/ von kleiner erzenîe hât?/ den man tuot ouch vil ofte erlôst/ von | |
| man tuot ouch vil ofte erlôst/ von hôher swære ein kleiner trôst./ als ist ez umbe gotes gebot:/ teilet unser herre | |
| ist ez umbe gotes gebot:/ teilet unser herre got/ iemen kleiner gâbe teil,/ der sol es doch wesen geil/ und sol | |
| er lebe./ eins alten armen kint ich bin:/ umbe disen kleinen gwin,/ den mir got gegeben hât,/ sô ist mînes herzen | |
| loben wil,/ wan er gnâden hât sô vil./ dâ des kleinen im gewalt/ gegeben ist, dâ ist gezalt/ diu grœzer gâbe | |
| meine der welte rîcheit./ der ir vil ze samene leit,/ alse kleine ir im bestât/ sô dem, der ir vil wênic hât./ | |
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