Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleine Adj. (1227 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| sî,/ sô sprichet einer hie bî,/ der sîne sî noch kleiner;/ sô sprichet aber einer,/ der sîne sî zwir als kleine;/ | |
| kleiner;/ sô sprichet aber einer,/ der sîne sî zwir als kleine;/ sô sprechent si alle gemeine,/ ich sî der siechist hie;/ | |
| gewar,/ dô gap si im ein tuoch dar/ daz was kleine unde blanc/ und wol hundert ellen lanc./ hie mit rûmet | |
| ich im gegeben iht./ leider, dô enhet ich niht/ wan kleines tuoches hundert ellen.”/ “der ein tœrin solt wellen,/ dich möhte | |
| der stat niht enfůgte, erkante daz der merer tail des cleinen rates, so sol er urlaup haben, und sol kain ansprach | |
| widerstrit./ /Ich horte da vil manegen don/ von al den kleinen vogellin./ diu heide gap in senften lon/ mit maneger hande | |
| /Da ich si gerivelieret/ sach uf grüener heide, blanc,/ mit kleinen valden wol gezieret!/ an ir stet al min gedanc./ /Dem | |
| ich ir ie gesanc/ ze dienste, des seit si mir kleinen danc./ /Ein ander not/ klage ich sunder spot,/ daz rehtiu | |
| ich wil von fürsten singen, –/ der vinde ich leider kleine gar –/ die nu nach lobe ringen./ /An den man | |
| zeinem steine/ in einer naht geswinde,/ min fröude diu was kleine./ Diu ruoder mir zerbrachen, $s nu merket, wie mir waere!/ | |
| sol zůmole unvermenget sin mit allen dingen, er sol oͮch kleine sin in verworfener demuͤtikeit. By der můter nimmet man smacken | |
| Gotz; aber daz ist ein gros wunder. Herumb doch der kleine, der demuͤtige úbertriffet alle ding, der wurt alleine erwelt. Und | |
| als dis kint, niergen ab ensol man halten; lasent die kleinen zů mir komen’. Das ertrich das ist das aller niderste | |
| ir süeze unmüezekeit/ mit süezem vlîze an si geleit./ diu cleinen waltvogelîn,/ diu des ôren vröude sulen sîn,/ bluomen, gras, loup | |
| sach si daz vil lützel an/ und nam es harte cleine war,/ wan saz et blintlîchen dar/ und leite Riwalîne/ ir | |
| sînen munt/ und kuste in hundert tûsent stunt/ in einer cleinen stunde,/ unz ime ir munt enzunde/ sinne unde craft zer | |
| wir suln nu hôhes muotes wesen,/ unser angest sol nu cleine sîn.’/ //Hier under sagete im Riwalîn/ die lieben âventiure/ umb | |
| vürbaz komen sol:/ der marschalc und diu marschalkîn/ nâmen daz cleine weiselîn/ und burgen ez vil tougen/ den liuten von den | |
| was von opfer gangen/ mit schœnem ingesinde,/ dô was dem cleinen kinde/ der heilege touf bereit,/ durch daz ez sîne cristenheit/ | |
| und sêre unvrô./ //Curvenâlen satzten si dô/ in ein vil cleine schiffelîn/ und leiten zuo zime dar în/ ein ruoder unde | |
| und leiten zuo zime dar în/ ein ruoder unde ein cleine brôt/ zer verte und zer hungers nôt/ und sprâchen, daz | |
| rîch/ und an gewürhte wunderlîch:/ er was von Sarrazînen/ mit cleinen bortelînen/ in vremedeclîchem prîse/ nâch heidenischer wîse/ wol underworht und | |
| den pas/ und swaz der hunde spîse was,/ in alsô cleiniu stuckelîn,/ als ez ein vuoge mohte sîn,/ und spreite ez | |
| sprach daz kint/ ‘mit guote, daz lât alsô sîn.’/ ein cleine hellez hornelîn/ daz gâben sime an sîne hant./ ‘nu hin!’ | |
| man dem tugenthaften sol./ ‘â!’ sprâchens al gemeine/ grôze unde cleine,/ ‘dê diun dûze âventûre/ si dûze crêatûre:/ got gebe süeze | |
| ‘ich hætes hie vor meisterschaft;/ nu hât ez aber sô cleine craft,/ daz ich vor iu niht engetar.’/ ‘nein vriunt, sê | |
| gelesen,/ daz si niht schœner kunden wesen:/ weich unde linde, cleine, lanc/ und rehte alsam ein harm blanc;/ mit den sô | |
| //Canêle und Blanschefliure:/ elliu diu âventiure/ diu was hie wider cleine/ niwan diu triuwe al eine,/ die er nâch tôde an | |
| der selbe trahen der eine/ der ist ouch nie sô cleine,/ ern müeze mir verrihten,/ verrihtende beslihten/ beidiu zungen unde sin,/ | |
| ûf liehten bluomen gê;/ dannoch gewende ich mînen sin,/ sô cleine als ich gesinnet bin,/ kûme oder niemer dar an,/ dar | |
| sîne man,/ daz lantliut al gemeine,/ ob ir clage iht cleine/ unde ir herzeswære/ nâch ir trûthêrren wære?/ entriuwen daz verweiz | |
| und hæte si diz leit verlân./ //Des nam aber Tristan cleine war,/ wan gienc et baltlîchen dar,/ dâ man in daz | |
| geschehen;/ man hât des wunder gesehen,/ daz unrehtiu hôhvart/ mit cleiner craft genidert wart:/ daz möhte ouch vil wol noch ergân,/ | |
| ir aller swære/ von disem kampfe wære,/ daz gie Môrolde cleine/ ze herzen oder ze beine:/ er was vil unrekomen dâ | |
| wart./ //Sus was den kempfen beiden/ ein kampfstat bescheiden/ ein cleiniu insel in dem mer,/ dem stade sô nâhe unde dem | |
| diu wîse küniginne/ die scharten dar inne./ si besante ein cleinez zengelîn;/ dâ mite sô reichte si dar în/ unde gewan | |
| sîn kurzewîle und sîn gemach,/ ich weiz wol, daz was cleine:/ ze herzen und ze beine/ gieng ime daz selbe scheiden./ | |
| dem mer/ in einem schiffe ein roupher,/ die nâmen uns cleine unde grôz/ und sluogen mînen koufgenôz/ und allez, daz dâ | |
| artspilman./ sus gewan ich in mit nœten an/ diz selbe cleine schiffelîn/ und sô vil spîse dar în,/ daz ich ir | |
| ein herze niht,/ daz alsô grôzer ungeschiht/ möhte genemen sô cleine war.’/ //Die burgære kêrten dar/ und triben maneger hande/ mære | |
| erz allerbeste/ von sînem liste weste,/ dô half ez allez cleine./ diz mære wart gemeine/ über al die stat ze Develîn:/ | |
| gâhent vaste dort her,/ ine weiz welhe oder wer,/ in cleinen schiffelînen;/ oder ich var wider zen mînen/ und vürhte iuch | |
| mâzlîche grôz,/ in die von einem velse vlôz/ ein küelez cleinez brunnelîn./ dâ viel er alse gewâfent în/ und sancte sich | |
| er ime dâ nam./ bî dem sô habeter lange/ trahtende cleine und ange:/ in nam der kurzen reise/ grôz angest unde | |
| mite verdienen solde./ sin wirt aber gewunnen niht/ mit alsô cleiner geschiht.’/ ‘nein zwâre’ sprach diu junge Îsôt/ ‘durch alsô mæzlîche | |
| sende ich morgen vruo ze dir,/ sô sende mir den cleinen schrîn,/ dâ mîniu cleinœde inne sîn/ und mîniu cleider dâ | |
| gezimet./ diu tassel dâ diu solten sîn,/ dâ was ein cleinez snuorlîn/ von wîzen berlîn în getragen./ dâ hæte diu schœne | |
| dâ lâgen gimmen inne,/ erwünschete steine,/ vil lieht und iedoch cleine,/ die besten von dem lande:/ smaragde und jachande,/ saphîre und | |
| lantreht, alse ez sol,/ ich geteidinge wol./ gewalt entsitze ich cleine,/ irn tuot ez danne al eine.’/ //’Truhsæze’, sprach diu künigîn/ | |
| kûme sach./ ein netze daz was ûf daz dach/ von cleinen berlîn getragen:/ die maschen alse wît geslagen,/ als ein hant | |
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