Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleine Adj. (1227 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| künigîn/ in ein glasevezzelîn/ einen tranc von minnen,/ mit alsô cleinen sinnen/ ûf geleit und vor bedâht,/ mit solher crefte vollebrâht:/ | |
| bringen./ //Nun was dâ nieman inne/ âne die küniginne/ wan cleiniu juncvrouwelîn./ der einez sprach: ‘seht, hie stât wîn/ in disem | |
| lameir sô dicke sprach,/ er bedâhte unde besach/ anclîchen unde cleine/ des selben wortes meine./ sus begunder sich versinnen,/ lameir daz | |
| niwan Brangæne wiste,/ enwære si danne eine,/ sô dörftes iemer cleine/ gesorgen umbe ir êre./ si sorgete sêre/ und vorhte harte | |
| und machent umbe ein dunkelîn/ ein michel zornmære,/ ûz einer cleinen swære/ eine rîlîche suone;/ und ist ouch daz ze tuone;/ | |
| sper./ über sînen rucke vuorte er/ eine rotten, diu was cleine,/ mit golde und mit gesteine/ geschœnet unde gezieret,/ ze wunsche | |
| sô gesîn.’/ ‘entriuwen hêrre’ sprach Gandîn/ ‘ine wil grôz noch cleine/ niwan Îsôte al eine.’/ der künec sprach: ‘triuwen, dazn geschiht.’/ | |
| weinenden Îsôte:/ die trôster ie genôte./ nu half ez aber cleine,/ biz daz si den al eine/ mit der harpfen gesach./ | |
| vriuntschaft./ nu hât ez aber arme craft,/ sîn smeichen hilfet cleine;/ und weizgot wan ir eine,/ daz ich durch iuch noch | |
| Îsôt:/ daz tet in beiden michel nôt./ es wundert mich cleine,/ was ir nôt gemeine/ und ir leit ungescheiden;/ ezn was | |
| wart sô schînbære/ under ir beider ougen,/ daz man vil cleine lougen/ der minnen an ir varwe vant./ //Und Marke enstuont | |
| si zwêne hin./ ir andâht diu was under in/ vil cleine an kein gebet gewant./ nu wart ouch Brangæne al zehant/ | |
| dâhte und dâhte als ein der man,/ dem ez ze cleinem liebe ertaget./ er hæte ouch dâ vil nâch gejaget/ unz | |
| walde/ bî sînem roube al eine./ sîn angest was niht cleine,/ daz Urgân lebende dannen was:/ er saz nider ûf daz | |
| hæter ime erkorn/ ûz sînen bracken einen/ beidiu schœnen unde cleinen/ und was der Hiudan genant:/ den nam er selbe an | |
| wære/ der gottinne Minne./ zer fossiure oben inne/ dâ wâren cleiniu vensterlîn/ durch daz lieht gehouwen în,/ diu lûhten dâ unde | |
| rât,/ des man ze wunschlebene hât./ ouch muote si daz cleine,/ dazs in der wüeste als eine/ und âne liute solten | |
| ougen sanfte tuot./ ir dienest was der vogele schal:/ diu cleine reine nahtegal,/ diu troschel unde daz merlîn/ und ander waltvogelîn;/ | |
| ein ors gemane,/ starc unde michel unde blanc,/ daz gehürne cleine unde unlanc,/ vil kûme wider entworfen,/ als er ez hin | |
| dâ von enbrunnen./ sô gieng ouch von der sunnen/ ein cleinez stræmelîn dar în,/ daz glestir ûf ir hiufelîn,/ ûf ir | |
| vromen/ mit sînes vriundes schaden wil komen,/ der treit im cleine minne./ swaz schaden ich sîn gewinne,/ ich wil Tristandes vriundîn/ | |
| kiel/ begunde in ungedanken/ vlüeten unde wanken,/ und was dâ cleine wunder an;/ wan weizgot diu lust, diu den man/ alle | |
| craft hât;/ sus wirt der michele Rîn/ vil kûme ein cleinez rinnelîn./ kein viur hât ouch sô grôze craft,/ ist man | |
| sô bin ich vremede und eine./ ich wæne, ich wirde cleine/ von iu getrœstet iemer/ und ich enkan doch niemer/ mit | |
| waz habt ir mich mir benomen,/ sît ir mîn alsô cleine gert/ und mîn ouch iemer wol enbert?/ â süeziu küniginne | |
| und hæte si mîn iht geruoht:/ nu ruochet si mîn cleine,/ die ich minne unde meine/ mê danne sêle unde lîp./ | |
| der bvrggrævinne holt/ sin dvrch froweliche tvgent,/ daz si in kleiner iare ivgent/ wiplicher gvͤte stam so stiget:/ edeler ritter herz | |
| der burcgræuin holt/ durch ir vraweliche tugent,/ daz si in cleiner iare ivgent/ der wipheit stam so stiget:/ edeler ritter hertze | |
| nv begvnde nach ritterschefte iagen/ Fivianz mit frecher tat./ swie klein er doch der iare hat,/ swa er ie tvrnyre vant,/ | |
| zwæne mvtte gersten, ain mvtte arwaiz vnde bonen vnde sehzehen cleinen metzen magen, ain mvtte rvben, fvnf eimper cvmpostes, zwai citigiv | |
| beseʒʒen;/ dô tiuret in daʒ eʒʒen./ ouch heten si vil cleinen trôst,/ daʒ si wurden erlôst/ von deheime lande:/ daʒ schuof | |
| daʒ tor/ und hiuwen eʒ vaste dernider,/ wan si ahten cleine dâ wider./ daʒ man si warf unde schôʒ./ dô wart | |
| mâʒe springen/ und starclîche ringen,/ verre werfen steine,/ grôʒ unde cleine,/ und die schefte schieʒen,/ (in enwolte niht verdrieʒen/ swaʒ er | |
| wart gezimiert genuoc/ harte hübschlîche./ sîn wâfenroc was rîche/ von kleinen goltschellen./ der zam wol dem snellen,/ er was wol alles | |
| zoum im bî den ôren lac;/ der herre des vil cleine pflac,/ wan daʒ erʒ hiu âne zal;/ dâ von lief | |
| wærlîche verpflegen,/ des muotes wâren si bewegen,/ daʒ si vertrüegen cleinen haʒ./ idoch gefuor eʒ michels baʒ;/ des muost si doch | |
| spat,/ eʒ enwas galling noch blint./ eʒ bewarte wol ein cleine kint./ dar zuo was eʒ niht wegeschie./ durch nôt eʒ | |
| kom ir der sin,/ daʒ siu besach den wîgant./ einen cleinen âtem siu bevant,/ der im von dem munde gie./ diu | |
| er sân/ sîner vriundîn reine./ der gewin was ouch niht kleine,/ den sîne knappen nâmen,/ sô die ritter nider kâmen,/ die | |
| mit den sînen sprancte,/ daʒ her von im wancte/ als cleine vogele von dem arn:/ di enwænent niender sich bewarn/ ê | |
| liet,/ ir geverte was ze roube guot./ schilt, banier, îsenhuot,/ cleiniu wambasch, snelliu ros,/ daʒ si berc unde mos/ deste schierre | |
| küssîn:/ diu zieche guot sîdîn:/ wîʒ unde reine,/ niwe und cleine/ was daʒ lîlachen./ mit gemellîchen sachen/ trûte her Iweret/ sîn | |
| als er lebete,/ vogelîche er swebete./ sîn gezierde was niht cleine./ zwên karvunkel reine/ wârn im für ougen gemaht./ dâ von | |
| von golde,/ die dar zuo tohten,/ diu wintseil geflohten/ von cleiner bortsîden./ ir sult des niht vermîden,/ irn merkent mîne rede | |
| der Lanzelete wart geslagen./ eʒ enkan iu nieman gesagen,/ wie cleine dinc dem man gefrumet/ und waʒ im wol ode übel | |
| der mantel wære genuogen komen/ vil wol unz an ein cleine./ Enîte diu reine/ und Wâlweines vriundîn,/ der vrowen mohte manegiu | |
| man si liep ald anders hete,/ daʒ huop ir harte cleine./ vrowe Iblis diu reine/ diu kuste si mit triuwen./ umb | |
| ein versuochen ist etswenne guot.’/ //Dô in alsus missegie/ an cleinen dingen, als ir hie/ von mir nu niuwes hânt vernomen,/ | |
| nieman untrôst/ wan bœsen liuten eine./ die recken wac daʒ cleine,/ daʒ si vor liten nôt,/ sît manʒ sô manegem rîter | |
| mîle,/ sô dunkt in an der wîle,/ wie eʒ ein cleiner mûl sî./ als er aber kumet nâher bî,/ sô schînet | |
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