Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleine Adj. (1227 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| uon angest. so werdent di ougen tief. vnde der lip cleine. vnde wirt der slac an dem arme kleine. swenne di | |
| der lip cleine. vnde wirt der slac an dem arme kleine. swenne di effimera ist uon der sunnen hitze. oder uon | |
| slaf. vnde gent im di ougen her vur. vnde hat kleinen durst. vnde gent im des nachtes vur den ougen rote | |
| trage. vnde der harn groz vnde wiz. vnde der durst cleine. so ist di quartane uon dem uerbranten fleumate. So sal | |
| sal er ezzen uogel di sich lichte deuwen. vnde sal kleinen win trinken. Dar nach sal er nemen di grozen ciriacam. | |
| du danne dar inne wizes uleisch sinewel als erwize. oder kleine griz roten oder swarzen. so ist er miselsuchtic. Wiltu wizen | |
| esula. einez heizet di groze esula. (@fol._71_b.@) Einez heizet di kleine esula. Der itweder tribet. vnde furdert des ersten daz fleuma. | |
| uil. vnde mac man si nicht kurtzlichen begrifen an einem kleinen bueche. da uon wolle wir sagen. niwan uon den di | |
| petrolei. storacis rubee. trachen blut. cardamome. wirouch. des grozen vnde des kleinen. agarici. mastic. salis_armoniaci. citwar. anys. igliches ein scrupulum. vnde nun | |
| Der uarbe igliche di wir da genant haben bezeichent eintweder kleine hitze. oder groze. oder gar ummezige kelde. Daz wazzeruarbe $t | |
| heizet subcitrinus. vnde der da heizet citrinus. di zwene bezeichent kleine kelde. Der harn der da heizet subcitrinus swenne er ein | |
| denne der. der da heizet pallidus. so bezeichent er eine kleine hitze. als tut ouch der da heizet citrinus. Der harn | |
| dunne ist. vnde an dem obristen kreze swebet als uil kleine perl di uon ein ander sint gescheiden. so bezeichent er | |
| inswartz. $t vnde hat der oben (@fol._93_b.@) an dern reize kleine kornel der bezeichent den brust sichtum. Swenne er aber gar bliuar | |
| $t wolle ulocken. vnde ouch etwenne uert dar inne als kleine kornel vf vnde zetal. vnde hat der selbe harn manigerhande | |
| ein hant uol holer. vnde ein hant uol papeln der kleinen. vnde eine hant uol nezzel samen. vnde daz allez sal man | |
| allizane/ und hânt lutzil umbe und ane./ ir rîchtûm ist cleine./ si sint mit zigenbeine/ alle gewâfent./ si ne rûchent, wâ | |
| můss tůn, der machet im selb ein sweres leben, wan enklein ding unwilleklich getan tůt wirs denn vil getan [156#’v] mit | |
| siech sender man,/ der mirs verban./ //Doch ist ir leider kleine,/ die mir gerâten kunden,/ wan si alterseine,/ diu mich da | |
| sone wolde ich niht der krône tragen./ ez ist niht kleine,/ daz ich si meine:/ sî ist allez, daz ich bin,/ | |
| //Waz singe ich tumber von der zît,/ diu mir so kleine fröide gît?/ mir sint die bluomen und der klê/ alsam | |
| die sîne weide./ Wol gezieret stânt diu velt;/ man hœret kleiner vogelîn schal:/ schône singet lerche uber heide./ Ich lobe dich, | |
| lieblîch reine,/ gar wîblîch lobesan./ in wige ez doch nicht kleine,/ daz ich si sô mag hân./ Nû muoz sî mir | |
| sî von mir geruochte reden sô./ daz schat ir vil kleinen und hilfet mich wol./ si ist tugende vol, $s des | |
| herre sol si lâzzen weinen:/ der nacht ist noch so kleinen,/ er sol $s ez langer nicht ensparn./ Nu bin ich | |
| ich si sich so wunnenrîche/ und sî mîn nimt so kleinen war./ Und mecht von leide ersterben/ ieman, ich wære nu | |
| dâ mich huote frömdet gar./ frömdes friunds nam ie so kleine war!/ //Minne, dîn süez twingen/ hât betwungen mich/ in sûren | |
| $s daz irret, sô irrtz mich noch mê:/ ich hân kleinen $s glükes ze mînr schœnen frowen!/ si schiuhet mich, sams | |
| ouch dike./ winter wendet uns süezzer ougenblike./ man sach dur klein ermel blanker arme schîn./ Sô sach man in wîblîch stên | |
| blanker arme schîn./ Sô sach man in wîblîch stên ir kleinen lîn./ nû went siu sich ziehen in die stuben hin,/ | |
| Der winter bringit uns innen/ grôzzer trûrikeit/ und ouch dike kleine vogel wilde, daz sir sang wen lân./ Dâbî ist er | |
| mîne frowen mînen muot;/ wan diu reine $s wigt so kleine $s mîn arebeit,/ dâvon leit $s mir fröide tiure tuot./ | |
| mêre, $s wan frömdeklîch ir gruoz./ //Owê, si wigt so kleine $s mîn herzeklichen nôt!/ gnâde, ein süezziu reine, $s erwendent | |
| wint $s tuot dike wê./ Hin$/ geleit sin lîn so klein,/ da wîzziu bein $s so lûchten dür/ (ich hânz dervür), | |
| (ich hânz dervür), $s wîz als der snê,/ Und dur klein ermel arme wîz./ uns nement ir winterkleit/ die süezzekeit. $s | |
| ie darunder/ und klaget mir,/ daz diu reine/ wigt so kleine,/ swie mir ist nach ir./ //Swer sich kunden/ manger stunden/ | |
| ir beider $s wille stellet sich inein./ ir sorge ist klein: $s si sint so minnen balt./ Wan sorgent sî, wie | |
| er/ in frœde und doch in sende ger./ Ez ist klein $s nicht, $s daz guot man sicht/ an schœnen wîben. | |
| hulde embir./ Diu twinget sô daz herze mîn/ sam diu kleinen vogellîn/ mit sîner kraft der winter tuot:/ davon so bin | |
| bluomen wolgetân./ Ûf der heide und in dem walde/ singent kleiniu vogellîn,/ süezze stimme manigvalde:/ des sun wir in fröiden sîn!/ | |
| doch bin ich ir mit gedanken bî./ Dâvor kan si kleine huote/ hân, swie ungenædeg sî mir sî./ Wil si mich | |
| so selten schowe./ Si liebe, si reine,/ si trœstet mich kleine./ si wont mir in dem muote./ swaz ich ir gedienen | |
| heide/ wol geblüemet und den walt./ Darzuo singent süeze dœne/ kleine vogel, den vil leide/ tet hiur ê der winter kalt:/ | |
| die heide,/ wie si von ir kleide/ hât gescheiden sich!/ Kleiner vogel singen/ wil der winter twingen,/ (des bedunket mich),/ Manig | |
| niht fröide gan!’/ //Meie kumt mit maniger schœne,/ man hœrt kleiner vogel dœne/ in dien ouwen uberal./ Wunneklichez ist ir singen,/ | |
| frowe, der ich gerne/ diene und iemer dienen wil./ Swie klein sî mir fröide mêre,/ ich wünsche, daz ir sælde und | |
| geselwet lît,/ des waldes hœhe grîse siht man gar./ Diu kleinen vogellîn sint ouch geswigen,/ des winters twingen tuot in wê:/ | |
| berg und tal./ Dâbî hœrt man süezze dœne/ von den kleinen vogellîn./ in der blüenden blüete schîn/ dœnet wol diu nahtegal./ | |
| die zît enpfâhen,/ wolgemuoten, lât iuchs niht versmâhen:/ wir son kleine sorgen umbe guot,/ swanne uns hüge der muot./ Wir son | |
| blüenden sumerbluot/ mac man dâ bî loubeschatten vinden./ Daz liebt cleiner vogelîn schal/ $p unde singet./ dâvon sendes herzen muot/ ûf | |
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