Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| ich ger/ mîn ungelücke ode sîn zorn,/ sô hân ich mîn vinden verlorn./ got gebe mir sælde unde sin.’/ zehant reit | |
| daz irs geruochet.’/ er sprach ‘ichn habe gnâden niht:/ swem mîns dienstes nôt geschiht/ und swer guoter des gert,/ dern wirt | |
| der reise siech wart,/ unde ist alsô under wegen/ zuo mînem vater belegen./ der sante mich her an ir stat:/ nû | |
| ez iu an den lîp gât./ erwindet noch, daz ist mîn rât,/ unde rîtet vürbaz.’/ er sprach ‘mich hulfe lîhte daz,/ | |
| der mâge./ ist iuch disiu armuot an geborn,/ sô hân ich mînen wân verlorn./ ich sihe wol daz iu wê tuot/ diu | |
| an dise vrist/ an manegem hie geschehen ist./ //Sus kam mîn herre her geriten/ und solde mit in hân gestriten./ sîn | |
| rîter wâren als ir,/ die habent alle sament mir/ geleistet mîn gewonheit;/ daz in nâch grôzer arbeit/ aller oftest ergie./ zwêne | |
| oftest ergie./ zwêne risen die sint hie:/ desn ist dehein mîn gast erlân/ erne müese sî bestân;/ daz sî noch nieman | |
| sælec man/ der in beiden gesigete an,/ dem müese ich mîne tohter geben./ und solde mich der überleben,/ der gewünne michel | |
| leider sô gewant:/ unz sî unüberwunden sint,/ sône mac ich mîn kint/ deheinem manne gegeben./ wâget, rîter, daz leben./ nû ist | |
| ein wîp wol,/ swenn ich wîp nemen sol,/ dâ mir mîn mâze an geschiht./ ichn ger iuwer tohter niht./ ouch enwil | |
| geschiht./ ichn ger iuwer tohter niht./ ouch enwil ich niemer mînen lîp/ gewâgen umbe dehein wîp/ sô gar ûz der mâze/ | |
| ich weiz wol wâ von daz geschiht./ irn wert iuch mîner tohter niht,/ niuwan durch iuwern zagen muot./ nû vehtent: daz | |
| mit iu bestân,/ sô wæren zwêne wider zwein.’/ dô sprach mîn her Îwein/ ‘mîn lewe vert mit mir durch daz jâr:/ | |
| sô wæren zwêne wider zwein.’/ dô sprach mîn her Îwein/ ‘mîn lewe vert mit mir durch daz jâr:/ ich enheize in | |
| sîn lant./ er sprach ‘wære iu daz erkant/ wie gar mîne sinne/ eins andern wîbes minne/ in ir gewalt gewunnen hât,/ | |
| kan/ stæte deheinem wîbe/ wan ir einer lîbe/ durch die mîn herze vreude enbirt.’/ ‘ir müezt sî nemen,’ sprach ter wirt,/ | |
| sehen:/ er sol in sînem hove geschehen./ wurde sî danne mîn wîp/ und verlür ich dâ den lîp,/ sô wære sî | |
| iuch ie an gebôt,/ wan ich ir iuch unz an mînen tôt/ harte gar erlâzen sol.’/ der gast vertruoc den zorn | |
| wâren sî gehaz./ ir ietweder bedâhte daz/ ‘waz touc mir mîn arbeit?/ unz er den schilt vor im treit,/ sô ist | |
| sî sprach ‘ê ein sus gêret man/ den tôt in mînem namen kür/ ode sîn êre verlür,/ mîn lîp und unser | |
| den tôt in mînem namen kür/ ode sîn êre verlür,/ mîn lîp und unser beider lant/ wæren bezzer verbrant./ ziuch dich | |
| lant/ wæren bezzer verbrant./ ziuch dich mit guotem heile/ ze mînem erbeteile./ dir sî verlâzen âne nît/ beide lant unde strît./ | |
| den kampf lâzen sîn:/ ir leben ist nützer danne daz mîn./ ich bin noch baz ein armez wîp/ danne ir deweder | |
| gewan./ //Daz wart wol schîn an in zwein./ sich verkunte mîn her Îwein/ wider sînen kampfgenôz,/ wand erz vür eine gâbe | |
| mac nû sprechen swaz ich wil./ //Ich minnet ie von mîner maht/ den liehten tac vür die naht:/ dâ lac vil | |
| maht/ den liehten tac vür die naht:/ dâ lac vil mîner vreuden an,/ und vreut noch wîp unde man./ der tac | |
| gunêret:/ ich hazz in iemer mêre,/ wand er mir alle mîn êre/ vil nâch hæte benomen./ diu naht sî gote willekomen:/ | |
| ich dâ meine, daz sît ir./ got der bewar mir/ mînen lîp und mîn êre:/ ichn gevorhte ir nie sô sêre./ | |
| daz sît ir./ got der bewar mir/ mînen lîp und mîn êre:/ ichn gevorhte ir nie sô sêre./ und wizzet daz | |
| iuwern namen.’/ ‘ichn wil mich wider iuch niht schamen,’/ sprach mîn her Gâwein,/ ‘wir gehellen beide in ein./ herre, ir habent | |
| erlân./ mir benam deiswâr nie mêre/ ein man alsô sêre/ mîne werlîche maht:/ und möhtet ir vor der naht/ ze zwein | |
| der êren wol gan/ der ich niht sêre engelten kan./ //Mîn herze ist leides überladen,/ daz ich ûf iuweren schaden/ immer | |
| dienesthaften muot/ under ein ander müesen tragen./ ich wil iu mînen namen sagen./ ich bin genant Gâwein.’/ ‘Gâwein?’ ‘jâ.’ ‘wie wol | |
| dâ wâren unerkant,/ enheten sî sich niht genant./ //‘Ei’, sprach mîn her Îwein,/ ‘der tac der dâ hiute schein,/ daz swert | |
| iuch gesluoc,/ diu müezen gunêret sîn./ her Gâwein, lieber herre mîn,/ waz mac ich sprechen mêre/ wan daz ich iuch êre/ | |
| iuch êre/ als iuwer rîter und iuwer kneht?/ daz ist mîn wille und mîn reht./ ir hânt mich ofte gêret/ und | |
| iuwer rîter und iuwer kneht?/ daz ist mîn wille und mîn reht./ ir hânt mich ofte gêret/ und ze guote gekêret/ | |
| reht./ ir hânt mich ofte gêret/ und ze guote gekêret/ mîn dinc sô volleclîchen/ daz man mir in den rîchen/ mêre | |
| die gallen in dem jâre:/ wan ezn wart zewâre/ weder mîn hant noch mîn swert/ nie der unmâzen wert/ daz sî | |
| dem jâre:/ wan ezn wart zewâre/ weder mîn hant noch mîn swert/ nie der unmâzen wert/ daz sî iu ie geslüegen | |
| ie geslüegen slac./ ich verwâze swert untten tac:/ sô sol mîn ungewizzen hant/ ir geltes selbe sîn ein pfant,/ daz sî | |
| scheide iuwer gevangen hin.’/ //‘Herre und lieber geselle, nein,’/ sprach mîn her Gâwein/ ‘daz sich dehein mîn êre/ mit iuwerm laster | |
| lieber geselle, nein,’/ sprach mîn her Gâwein/ ‘daz sich dehein mîn êre/ mit iuwerm laster mêre!/ des prîses hân ich gerne | |
| iuwerm laster mêre!/ des prîses hân ich gerne rât,/ des mîn vriunt laster hât./ waz töhte ob ich mich selben trüge?/ | |
| ich von diu.’/ ‘nein, herre geselle, ich sicher iu,’/ sprach mîn her Gâwein./ sus werte under in zwein/ âne lôsen lange | |
| er mich vrâgen began/ wie ich wære genant./ dô im mîn name wart erkant,/ dô nande er sich sâ,/ und rûmde | |
| vîentschaft dâ,/ und gehellen iemer mêre in ein:/ ez ist mîn geselle Îwein./ und geloubet mir daz ich iu sage:/ het | |
| erz gehabet an dem tage,/ mich hete brâht in arbeit/ mîn unreht und sîn vrümekheit./ //Diu juncvrouwe hât rehtes niht/ vür | |
| ist mir lieber ein teil/ nâch grôzem ungevelle/ daz mich mîn geselle/ habe überwunden danne erslagen.’/ die rede begunde her Îwein | |
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