Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sus adv_k (880 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| frô./ al zehant mîn lîp gedâhte/ mit ir fröiden vil, sus unde sô./ mir wart für wâr nie mêr alsô wol,/ | |
| cruͤce. Man ſegent iʒ mit den heiligen gottes worten. Mit ſuſt getaner wiͤhe, ſo iſt eur iegeliches hercʒ gewiͤhet dem almehtigen | |
| ich pin mit eu vncʒ an daʒ ente der werlte.#.’ Suſt getaniu wort erwegent in iurem hercʒ vnd gerainet iuch da | |
| sprach er zuo dem vater dô,/ daʒ er sich weder sus noch sô/ des kampfes wolte frîen./ sus hieʒ er lûte | |
| trehen als ich bin. Und von mym kind, das ich suß jemerlich verlorn han, kómet mir manig groß jamer an myn | |
| gott und zu der welt.’ ‘Frauw’, sprach Lancelot, ‘ob ir sůß viel waren, die gut ritter geheißen waren und an aller | |
| mit eines byderben mannes rat und mit syner hilff, die sůst villichte zumal ubel verendet were. Nu wil ich uch sagen, | |
| ich vil unselig wip’, sprach die frau, ‘wie geschah mir sůß das ich yn von mir scheiden ließ!’ und weinte ußermaßen | |
| ers aber und gedacht das man die zitt nahtes umb sůß nit bliese; er kerte dar und fand zuhant ein alten | |
| zi minnin./ //Ein herro hiz Heronimus/ (sin scripft zelit uns sus),/ der heti ein michil wundir/ uzzir einim buchi vundin,/ uzzir | |
| uʒ wart uerſtoʒen? Der meiſter ſprach: Daʒ obeʒ waſſet unbe ſuʒ nith, eʒ eſſint die heiligen geiſte, die in dem paradiſo | |
| nassen, das von nasser in dem trocken. Di nature heiset sust: di erste heiset colera, di ist heis unde trocken; di | |
| dem senfe machet man ein gůt kathaplasma. Das machet man sust: man nimt gestossen senf samen unde eine wise brosmen von | |
| Von dem machet man di beste oppiat. Di machent sumelichen sust: so der man iunc unde unrife ist, so snidet man | |
| Do man si wider bant, do stunt iz wider uf. Sust wart ir craft bekant. Diascorides sait: di pyonia si gůt | |
| sint./ //Des eines bin ig van dir gewis,/ daz, frowe, sus geret bis/ durg die dine groze guode,/ durg du dine | |
| wie si singent</KAP> Nu hoͤre, liebú, hoͤre mit geistlichen oren, sust singent die nún koͤre: <VERS>«Wir loben dich, herre, das du | |
| liebi, und sprachen ir zů: «Vrowe sele, was wellent ir sust verre? Ir sint ie noch gekleidet mit der vinsteren erden.» | |
| da mit si in die grossen ere sint hie komen. Sust gat diser drier seligen schar us spilende fúr die heligen | |
| zit hoͤret, und wie got si lobet an zehen dingen</KAP> Sust klaget sich ein ellende sele, do si got hatte verworfen | |
| hetten wir gehabet ein e, so were úns nit eweklich sust groͤslichen $t we.» Die juden klagent oͮch alsus: «Owe, hetten | |
| ich soͤlle wenen, das ich als helig si, das du sust kumest zů mir. Ja du vil alter trugener, die wile | |
| ze sines herzen grunde und clage im alle dine súnde; sust gewinnestu gottes kúnde. Sich die scharpfen cronen an, die er | |
| und haben si vollebraht $t mit des heligen geistes volleist; sust koment únsrú werk und únser leben <FOLIO>(147#’r)</FOLIO> wider in die | |
| brennen als ein kerze unverloͤschen in der himmelschen <FOLIO>(150#’r)</FOLIO> vriheit. Sust tragen wir sanfte alles únser herzeleit untz in ein helig | |
| gelonot./ //Ja du vil ubeler mundus,/ wie betriugist tu uns sus!/ du habist uns gerichin,/ des sin wir allo besuichin./ wir | |
| /Waer ir mit mîme sange/ wol, sô sunge ich ir./ sus verbôt siz mir,/ und ir taete mîn swîgen baz./ nu | |
| kumber niht vervâhen –/ tete ez danne ein kint,/ daz sus #s+iemer#s- lebete <nâch> wîbe,/ dem solt ich wol wîzen daz./ | |
| man vröide enpflaege,/ dar wolte ich – ine mac niht sus geleben –,/ daz mir trûren gar gelaege:/ dem wolt ich | |
| unde singen muoz ich haben;/ daz vünfte ist wunneclîcher trôst:/ sus kan ich senden siechen laben./ /Ez ist lanc, daz mir | |
| nôt’,/ sô sunge ich als ein man, der vröide hât./ sus muoz ich trûren an den tôt,/ sît ir mîn langez | |
| enmac ein herzeleit/ noch grôze liebe niemer âne sî beschehen./ Sust und sô, swie ich danne mac,/ sô lebe ich als | |
| dar/ mich#.] gegeben./ <$p> nû getar/ ich leider muoten nihtes. sus ist mîn leben./ /Blate und krône wellent muotwillic sîn:/ sô | |
| an sich dwanc./ ir ougen diu beguzzen/ ir beider wangel. sus sprach zim ir munt:/ ‘Zwei herze und ein lîp hân | |
| swie der tac erschein./ weindiu ougen – süezer vrouwen kus!/ sus kunden sî dô vlehten/ ir munde, ir bruste, ir arme, | |
| gir/ verhabet –, mîn ougen swingen dar./ Wie bin ich sus iuwelenslaht?/ si siht mîn herze in vinster naht./ /Si treit | |
| gestalt,/ dîn lachelîchez grüezen/ mac mir wol gesüezen/ sûre nôt./ sus hât dîn minne mîn gewalt./ /Möht ich die saelde reichen,/ | |
| »swaz ich friwentlîche $s niht ab in erbit,/ daz mac sus erwerben $s mit ellen dâ mîn hant./ ich trouwe an | |
| solde ertwingen $s die vil wætlîchen meit./ Si mac wol sus erwerben $s dâ mîn eines hant./ ich wil selbe zwelfte | |
| er leit ouch von ir minne $s dicke michel arbeit./ Sus wont$’ er bî den herren, $s daz ist alwâr,/ in | |
| $s tragen gelpfen muot/ gegen ir manne, diu ez $s sus nimmer getuot.«/ Der künic ez wol hôrte, $s er angeste | |
| muoz werden rîcher, $s danne iemen lebender sî./ swaz ir sus gebietet, $s des bin ich iu dienstlîchen bî.«/ Dô sprach | |
| künige geseit,/ wie er gewinnen wolde $s den tiwerlîchen degen./ sus grôzer untriuwe $s solde nimmer man gepflegen./ 16. ÂVENTIURE/ Gunther | |
| lützel êre, $s soltu tôt vor mir geligen./ ich wilz sus versuochen, $s ob ich ertwingen kan/ dich mir ze einem | |
| in ir vater leben verjach./ dâ vor was ez gemeine:/ sus hâtz der alter eine./ daz schuof iedoch ein wîse man,/ | |
| zeche./ der kiusche und der vreche/ Gahmuret der wîgant/ verlôs sus bürge unde lant,/ dâ sîn vater schône/ truoc zepter unde | |
| Anschevîn?/ Anschouwe ist mîn lant:/ dâ wesen beide von genant."/ ___Sus sprach der künec hêr./ "mîn bruoder der mac sich mêr/ | |
| ich hete dich immer an der stat/ als ich dich sus vil gerne hân./ du bist mîn bruoder sunder wân."/ ___"hêrre, | |
| strebet:/ ine weiz war umbez alsus lebet,/ daz mir swillet sus mîn winster brust./ ôwê war jaget mich mîn gelust?/ ich | |
| man von sîner helfe saget,/ sît er an mir ist sus verzaget."/ //___Dô sprach der junge Anschevîn/ "got trœste iuch, frowe, | |
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