Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sol er rîten guotiu ross $s unde tragen hêrlîch gewant.«/ Swaz der Hiunen mâge $s in dem sal was gewesen,/ der | |
| und Hâwart der vil starke $s wol mit tûsent man./ swes Îrinc begunde, $s si woldens alles im gestân./ Dô sah | |
| liegen«, $s sprach Hâwartes man./ »ich wilz gerne leisten, $s swaz ich gelobet hân./ durch deheine vorhte $s wil ich es | |
| an./ Dô was ir ietwedere $s ze strîte starc genuoc./ swaz Gunther und Îrinc $s ûf ein ander sluoc,/ daz brâhte | |
| $s deist beidenthalben guot./ ez ist gar âne schulde, $s swaz uns Etzel getuot.«/ Dô sprach der wirt zen gesten: $s | |
| nider an die wîte: $s daz ist iu êre getân./ Swaz uns geschehen künne, $s daz lât kurzlîche ergân./ ir habt | |
| Dô sprach von Tronege Hagene: $s »ir edeln ritter guot,/ swen twinge durstes nôt, $s der trinke hie daz bluot./ daz | |
| edel wîp:/ »ez muoz hiute gelten $s der Rüedegêres lîp,/ swaz ir und ouch mîn herre $s mir liebes habt getân./ | |
| hilfet, künec Etzel, $s daz wir geteilet hân/ mit im, swaz er wolde? $s der helt hât missetân./ der uns dâ | |
| sprach er zuo dem fürsten: $s »hœrt, mîn her Dietrîch!/ swaz ich noch her gelebt hân, $s sô rehte unmügelîch/ gehôrt | |
| »mîne vil lieben man,/ nu gâhet niht ze sêre. $s swaz hie hânt getân/ die ellenden recken, $s des gât in | |
| dô sprach einer drunder: $s »dâ ist vil gar zergân,/ swaz wir vreuden hêten $s in der Hiunen lant./ hie lît | |
| sprach der videlære: $s »der vorhte ist gar ze vil,/ swaz man im verbiutet, $s derz allez lâzen wil./ daz kan | |
| unde naz./ Dancwart, Hagen bruoder, $s was ein grimmec man./ swaz er dâ vor hête $s in strîte getân/ den Etzelen | |
| Dô sprach meister Hildebrant: $s »wer sol zuo z$’iu gên?/ swaz ir habt der lebenden, $s die seht ir bî iu | |
| ir gedâhtet übele $s an mîn und an iuwer sêr./ swaz ich freuden hête, $s diu lît von iu erslagen./ jane | |
| geniuzet si es niht,/ daz si in slahen torste. $s swaz mir davon geschiht,/ swie er mich selben bræhte $s in | |
| unde jagent,/ si entwîchent unde kêrent,/ si lasternt unde êrent./ swer mit disen schanzen allen kan,/ an dem hât witze wol | |
| safer ime golde./ ich enhân daz niht für lîhtiu dinc,/ swer in den kranken messinc/ verwurket edeln rubîn/ und al die | |
| tiuscher erde ein ort:/ daz habt ir âne mich gehôrt./ //swer ie dâ pflac der lande,/ der gebôt wol âne schande/ | |
| siz tæten umbe reht./ sîn muot was ebener denne sleht./ swer selbe sagt wie wert er sî,/ da ist lîhte ein | |
| hinden nâch,/ unt sîn marnære/ der wîse unt der mære./ ___Swaz dâ was volkes inne,/ Mœre und Mœrinne/ was beidiu wîp | |
| nâhe im herzen trage."/ ___"Mîn helfe iuch, frowe, niht irret./ swaz iu war od wirret,/ swâ daz wenden sol mîn hant,/ | |
| ze dienste dar benant./ ich pin niht wan einec man:/ swer iu tuot od hât getân,/ dâ biut ich gegen mînen | |
| biutet uns vil grôze habe./ der ist Kayletes swester suon:/ swaz uns der nu mac getuon,/ daz muoz ie dirre gelten./ | |
| er læt sich gerne schouwen,/ in lobent ouch unser frouwen./ swen wîp lobent, der wirt erkant,/ er hât den prîs ze | |
| phlihte hân./ mit zühten sprach diu frouwe sân/ "gebietet, hêrre: swes ir gert,/ daz schaf ich: wand ir sît es wert./ | |
| was geworht dâ zArâbî./ //dar_an ich liuge niemen:/ sîne schiltriemen,/ swaz der dar zuo gehôrte,/ was ein unverblichen borte/ mit gesteine | |
| des wellen gern:/ und komt nâch mir in die stat."/ swaz er gebôt oder bat,/ endehaft ez wart getân:/ die Schotten | |
| an ir werlîchen letze./ er was vor in ein netze:/ swaz drunder kom, daz was beslagen./ ein ander ors, sus hœre | |
| waz touc mir schilt unde swert?/ er sol mich schelten, swer michs mane."/ dô kêrter von den sînen dane,/ gein der | |
| sande dar./ die nâch der helle wârn gevar,/ die kômen, swaz dâ fürsten was,/ durch die stat ûf den palas./ ___dô | |
| wol gevar./ ___daz teter unbetwungen./ nâch urloube drungen/ zem künege swaz dâ fürsten was:/ dô rûmten si den palas./ swie verwüestet | |
| wart./ daz tâten dien erkanden./ den zins von sînen landen,/ //swaz der gelten moht ein jâr,/ den selben liezen si dâ | |
| hete gesant./ er bat si daz se ûf in verkür,/ swer den mâg durch si verlür/ daz si von im gesuochet | |
| niht ein wîp,/ und bôt zwei lant unde ir lîp/ swer dâ den prîs bezalte./ diz mære manegen valte/ hinderz ors | |
| sînen knappen bî:/ die sint vor missewende frî:/ si jehent, swer habe geruoche,/ op der ir hêrren suoche,/ den scheid er | |
| der künec von Zazamanc/ "dune darft mir wizzen keinen danc,/ swaz dir mîn dienst hie zêren tuot./ wir sulen haben einen | |
| und anders manegen werden man,/ an den er sicherheit gewan./ swaz dâ gekriuzter ritter reit,/ die genuzzen sheldes arbeit:/ diu gewunnen | |
| diu krümbe selten sleht./ man sprach dâ wênic rîters reht:/ swer iht gewan, der habt im daz:/ ern ruochte, hetes der | |
| vor im nider rirn./ ___Der krîe dô vil maneger wielt,/ swer vor sîner tjoste hielt,/ "hie kumt der anker, fîâ fî."/ | |
| hie gar die zungen:/ er sî Bertûn od Yrschman,/ od swer hie wälhisch sprâche kan,/ Franzois od Brâbant,/ die jehent und | |
| ___diu küngîn sprach ze Gahmurete/ von herzen eine süeze bete./ //"swaz mînes rehtes an iu sî,/ dâ sult ir mich lâzen | |
| im sîn manlîch ellen jach/ "iwer rede was ie süeze:/ swer iuch dar umbe grüeze,/ dem ir vil lasters hât getân,/ | |
| zeinem friwende nemt./ ir möht iuch nu wol hân verschemt./ swaz halt mir von iu geschiht,/ mich enslüege doch iur swester | |
| frô Belakâne/ manlîcher freuden âne:/ ez ist doch vil manlich,/ swer minnen wankes schamet sich./ der frouwen huote mich ûf pant,/ | |
| wurden alle des enein,/ die innern und daz ûzer her,/ swer dâ mit strîteclîcher wer/ wære, junc oder alt,/ oder blœde | |
| anker ist ein recken zil:/ den trage und nem nu swer der wil./ Ich muoz nu lebelîche/ gebâren: ich bin rîche./ | |
| Kaylet,/ seht, die versuonde Gahmuret./ da ergienc ein sölhiu hôhgezît,/ swer der hât gelîchet sît,/ des hant iedoch gewaldes phlac./ Gahmuret | |
| unt den küngen edel gesteine/ //___teilte Gahmuretes hant,/ und ouch swaz er dâ fürsten vant./ dâ wart daz varnde volc vil | |
Ergebnis-Seite: << 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >> |