Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dienen vil:/ wande ir sît unser freuden zil./ doch, hêr, swaz ir gebietet in,/ daz suln si leisten, hab wir sin."/ | |
| daz geschach, si giengen wider:/ Gâwân sich leite slâfen nider,/ //Swer im nu ruowe næme,/ ob ruowens in gezæme,/ ich wæn | |
| sich garbeitet,/ gehœhet unt gebreitet/ sînen prîs mit grôzer nôt./ swaz der werde Lanzilôt/ ûf der swertbrücke erleit/ unt sît mit | |
| iwern vâr/ Sûrdâmûr durch Alexandern./ die eine unt die andern,/ Swaz Gâwân künnes ie gewan,/ frou minn, die wolt ir niht | |
| mir êrste wart erkant,/ alumbe sehs mîl in daz lant./ swaz in dem zil geschiht,/ in dirre siule man daz siht,/ | |
| mîn hêr Gâwân/ ___"ir jeht, ich sül hie hêrre sîn:/ swer denne ûf al die êre mîn/ rîterschaft sô nâhe suochet,/ | |
| missewende an im verswant./ sîn prîs was sô hôh erkant,/ swer gein im tjostierens pflac,/ daz der hinderm orse lac/ von | |
| sunder swert/ hôhen prîs wolt erben,/ oder sînen prîs verderben:/ swer den prîs bezalte/ daz ern mit tjoste valte,/ dâ wurder | |
| daz ors: daz zôher hin./ ern ruochte, striten si genuoc:/ swer prîs oder laster truoc,/ des liez er jehn die frouwen:/ | |
| wârn in klage:/ er reit von in nâch prîss bejage./ ___swaz im an sînen wunden war,/ die nôt het erwendet gar/ | |
| mîne nôt,/ daz brich ich, ob mich læt der tôt."/ //___Swaz dâ stuonden bluomen lieht,/ die wârn gein dirre varwe ein | |
| bestanden was:/ er gurt dem orse unt nam den schilt./ swen sîns kumbers niht bevilt,/ daz lâz ich sîn: er het | |
| wæren zwêne oder mêr./ sîn hôhez herze was sô hêr,/ swaz im tet ein man,/ den wolter âne strît doch lân./ | |
| ich dan,/ ich bôt ir krône und al mîn lant:/ swaz ir diens bôt mîn hant,/ dâ kêrt si gegen ir | |
| sô ganz/ daz ich ze keinen zîten/ nimmer wil gestrîten,/ swaz mir tæte ein man;/ wan einer, heizet Gâwân,/ von dem | |
| pfande er gît sich selben dar./ hêrre, ich heize Gâwân./ swaz iu mîn vater hât getân,/ daz rechet an mir: er | |
| ist sô hôch,/ daz er von spotte ie sich gezôch,/ swer rîterschaft ze rehte pflac./ frouwe, ob ich sô sprechen mac,/ | |
| rîterschaft ze rehte pflac./ frouwe, ob ich sô sprechen mac,/ swer mich derbî hât gesehn,/ der muoz mir rîterschefte jehn./ etswenne | |
| im herzen trage,/ sô gebt ir jâmers mir gewin./ gein swem sich krenket mîn sin,/ der solz durch zuht verkiesen./ ine | |
| daz er mit zouber twingen kan/ beidiu wîb unde man./ swaz er werder diet gesiht,/ dien læt er âne kumber niht./ | |
| mînen krâm nâch rîcheit var:/ swenn diu âventiur wurde erliten,/ swer den prîs het erstriten,/ an den solt ich minne suochen:/ | |
| der mir entreit Gringuljeten./ leist des ich iuch hân gebeten:/ swer iuch des vrâgen welle,/ sô sprecht ir "mîn geselle/ ist | |
| der Korcâ./ die küneginne soltu dâ/ sprechen eines morgens fruo:/ swaz si dir râte, daz tuo./ unt lâz dir eine witze | |
| palas,/ dâ einhalp manec rîter was,/ anderhalp die clâren frouwen./ swer rehte kunde schouwen,/ von Lôgroys diu herzogîn/ truoc vor ûz | |
| sagt wâr diz vingerlîn:/ er enpfiengez von der hende mîn./ swaz er kumbers ie gewan,/ dâ bin ich gar unschuldec an:/ | |
| unschuldec an:/ wan sînen lîp hân ich gewert/ mit gedanken swes er an mich gert./ er hete schiere daz vernomn,/ möht | |
| rîter sâzen zwischen sie./ des freude sich an sorgen rach,/ swer dâ nâch werder minne sprach,/ ob er vant süeziu gegenwort./ | |
| sprach "sag an, geselle mîn,/ eintweder freude oder nôt,/ oder swaz man mir von hove enbôt./ ___funde du den künec dâ?"/ | |
| wider den starken wundern sîn/ dier hât in manegen landen./ swer uns des giht ze schanden,/ der wirbet niht wan sünde | |
| er hin und hât dan brâht/ //daz er wol schaffet swaz er wil,/ mit listen zouberlîchiu zil./ Durch die scham an | |
| guotes willen nimmer mêr bereit;/ ich mein die tragent werdekeit./ swaz er den freuden mac genemn,/ des kan von herzen in | |
| nôt,/ von Rosche_Sabînes./ der bôt im des sînes/ ze gebenne swaz er wolde,/ daz er vride haben solde./ Clinschor enpfienc von | |
| hân,/ des jaher offenbâre/ (er ist mit rede der wâre),/ swer dise âventiure erlite,/ daz dem sîn gâbe wonte mite./ swaz | |
| swer dise âventiure erlite,/ daz dem sîn gâbe wonte mite./ swaz er gesach der werden/ ûf kristenlîcher erden,/ ez wære magt | |
| mit manegem lieht gemâlem sper./ Gâwâne tet ir komen wol./ swer samnunge warten sol,/ den lêret sûmen den gedanc:/ er fürht | |
| zornege künec Gramoflanz,/ sô suochter gelt für sînen kranz:/ oder swer si sint, die muosen sper/ ûf geriht sehn durch tjoste | |
| kuns Ritschart de Nâvers./ der vertet niwan eines spers:/ gein swem ouch daz sîn hant gebôt,/ der viel vor im durch | |
| unvernomn/ daz Artûs her durch mich sî komn."/ ___si leisten swaz er in gebôt./ des wart Plippalinôt/ dar nâch unmüezic schiere./ | |
| genâden bin ich hie./ mirst gesagt, ir habt gesuochet sie:/ swaz ir des habt genozzen,/ daz zeiget unverdrozzen./ //Ir möht zeinr | |
| sie,/ unz anderhalp dâ Gâwân hie/ lac mit wîtem ringe./ swer solhe helfe ertwinge/ mit sîner ellenthaften hant,/ den mac man | |
| valsch nie underswanc./ er was des lîbes wol sô kranc,/ swaz man heizet unprîs,/ daz entruoger nie decheinen wîs/ halbes vingers | |
| wârn si bêde samt erborn./ wênc gewunnen, vil verlorn/ hât swer behaldet dâ den prîs:/ der klagtz doch immer, ist er | |
| dâ mit hazlîcher kraft/ durch scharpfen strît zein_ander komen./ von swem der prîs dâ wirt genomen,/ des freude ist drumbe sorgen | |
| hân rîter wol sô vil/ daz ich gewalt entsitze niht./ swaz mir von einer hant geschiht,/ die nôt wil ich lîden./ | |
| //___Man truog im zimierde dar/ von tiwerre koste alsô gevar,/ swen diu minne ie des betwanc/ daz er nâch wîbe lône | |
| der werde künec sach,/ zuo dem er zühteclîchen sprach/ "hêr, swaz mîn neve Gâwân/ gein iwern hulden hât getân,/ des lât | |
| sî für wâr ir dienstman/ und ich welle ir dienen swaz ich kan."/ ___dô Bêne daz gehôrte/ mit wærlîchem worte,/ daz | |
| trüeg sô clâren lîp,/ den gerne minnen möhten wîp;/ unt swaz ze hôhem prîse züge,/ daz in des werdekeit niht trüge./ | |
| mich ruowen bâtet./ nu ruowet hînt: des wirt iu nôt./ swer iu disen strît gebôt,/ der het iu swache kraft erkant/ | |
| disses kampfes wol erwant./ nu darf Gâwân des zürnen niht,/ swaz man dir drumbe prîses giht."/ Gâwân sprach "mir ist niht | |
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