Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| $t deſ vnſ vnſer maiſterſchaft niht erlavben mach. Daʒ dritte, ſwaʒ wir habn, daʒ wir daʒ anders niht haben wan alſ | |
| chunich werde, vnd dar nach ſo ʒert er auch; vnd ſwer mir der ſelben einen hoher bringet eineſ vingerſ lanch, den | |
| daʒ ſi ſwigent, ſo man in gebivtet daʒ ſi ſagen ſwaʒ ʒe beʒʒernt ſi; die ſelben, ſwie vnſchuldich ſi in daʒ | |
| ʒe minem got, ʒe minem ſchephær, ʒe minem erloſær, vnd ſwer in alſo enphahet, der enphahet die ſiben gnade an im, | |
| wir vnſ ſelben verſmahen $t vnd vnſ niht vnmære ſi ſwer vnſ verſmæhe, $t deſ ahten wir niht. Vnſ genvget, ob | |
| daʒ iſt da von daʒ ſi vnſ niht engel vindent. Swaʒ man ʒvͦ dem ſpiegel habet daʒ erſchinet auch in dem | |
| ʒeichen vnd ein ʒeichen eineſ betrogen herʒen. Dv ſolt wiʒʒen ſwer dv biſt, daʒ dv nimmer rehten troſt enphaheſt von got | |
| rehten troſt enphaheſt von got die wil dv alſ biſt. Swer nv wære der gar verdorben wær in geiſtlichem leben, wolt | |
| Daʒ ander, daʒ dv dich an nemeſt ſterchen deſ geiſteſ, ſwaʒ dir ʒe liden geſchech, daʒ dich deſ ʒe wenich dvnche. | |
| dir ʒe liden geſchech, daʒ dich deſ ʒe wenich dvnche. Swaʒ dich bechorvnge an ſtoʒe, den wider ſtant. Zwick dich ſelben oder | |
| bavm tvͦt, dem ſnidet man die vndern eſtel elliv abe. Swaʒ vleiſchlicheſ vnd vngeordenteſ an diner minne ſi, daʒ ſneite alleſ | |
| die ob vnſ ſint, gehorſam ſin an goteſ ſtat, vnd ſwaʒ ſi vnſ hæiʒʒent tvͦn, daʒ wir daʒ enphahen alſ ob | |
| dem ſwachen, ſo wirſtv rehte alſ min mvnt’; daʒ iſt, ‘ſwaʒ dv haiʒʒeſt tvͦn, daʒ ſol man enphahen reht alſ ob | |
| ʒe dem fvmften male leben in gotlichem ernſt. Von erſt, ſwaʒ wir got gelobt habn, daʒ wir daʒ leiſten. Ze dem | |
| gvten got, ein vil gvten got vnd ein guten abte. Swer ſolte gelten driʒich$/ tvſent march, der im die lieʒ biʒ | |
| dâ er unde lac. swelich mensche dâ mite bestrichin wart, swaz suchte sô der hete, der wart sân gesunt. dô wart | |
| dô sagete er deme lûte, daz sie trugenêre wêrin, unt sweme sie dehein schadin tâtin, den wider tet er mit der gotis | |
| allen zeiten marchten und lasen und saiten si den luͤten. swaz opphers auch dar ze dem tempel braht wart, daz enphiengen | |
| der jungist tag nahent, so get daz mer auz und swaz nahent da pei ist, daz wirt zestoͤret. so vlihent die | |
| ist vor mir niht so stæt so mineu wort. wan swaz ich geschaffe mit minem wort, daz můz stæt sin.’ nu | |
| chomen’. do sprach unser frawe ze den die da dienten: ‘swaz er euch heizze tun, daz tut ir.’ da waren da | |
| daz waz unsers herren will. alles daz er ie gesprach, swaz er ie getet, daz tet er durch unser hail, also | |
| zu den die da dienten, daz si vil drot tæten, swaz si ir sun hiez tůn. do waren da sechs chruͤg | |
| mit dem wein des hiligen ewaingelii also geruch ze trenchen, swaz der alten suͤnt hie bei uns beliben sei, daz daz | |
| gewalt undertan und han auch ritter die mir undertan sint. swaz ich den gebeut, des sint si mir undertan. so bist | |
| wizzagen und alle gotes hiligen, wir senten daz almusen und swaz wir anders unserm herren ze eren erbiten, $t daz sint | |
| daz ich tun wil? enmag ich mein rich niht geben swem ich wil? wan ich gůt pin.’ daz der mensch nimmer | |
| durnæchtigem hertzen zů im cherent. er git in die durnæchticheit, swaz si ungemaches in diser werlt durch in lident, daz in | |
| hertzen niht lat, der vervaht niht da mit. da von, swaz wir mit eigen suͤnten, mit fremden suͤnten, mit boͤsen schuͤntsalen, | |
| ist alles unsers herren, diu rich elliu, der schatz aller, swaz wunne diu werlt hat. David, Salemon, Ezechias und ander vil | |
| $t geluͤsten des leibs, der reinig sich mit rewichlicher bicht. swaz wir getan haben, swez wir schuldich sein, daz weiz unser | |
| der reinig sich mit rewichlicher bicht. swaz wir getan haben, swez wir schuldich sein, daz weiz unser herre wol, daz ist | |
| ist diu menschlich nature. alsam der gůt weinzuͤrel uz ruͤtet swas da unwucherhaft ist und denne sinen wingarten pflantzet, also tut | |
| diu rat wir eu daz ir eur selber sælicheit fuͤdert; swaz evch des ewigen leibs gesumen muͤge daz ir daz eilet | |
| mit girischheit, mit rawe gevallen sei, der sech an Zacheum: swaz er ze unreht ieman getan het, da wider gab er | |
| die mitluͤt, die habent dehain acht auf daz gotes rich; swaz die ir undertanen geniezzen muͤgen, des sint si vlizzich. die | |
| warhait. $t der redet von im selben nicht, er redet swaz er gehoͤret, er chuͤndet eu auch die chuͤnftigen dinch. der | |
| wol vernomen diu hiligen wort unsers herren. er spricht genædichlichen, swez wir sinen vater in sinem namen piten, dez gewer er | |
| hakcht in ein vipera in sein hant. diu ist toͤtlich: swen si gehekchet, der můz gewizlichen sterben. die schut sant Pauls | |
| ein natur, ein gewalt, ein gotheit, ein wille, ein werch. sweme der vater den geist geit, dem git in auch der | |
| genade des heiligen geistes diu chom in in fiuriner zungen. swaz werltlicher broͤde datz in waz, daz erainigt er und lert | |
| daz diu hant des almæchtigen gotes da ze himel enpfæcht, swaz wir den armen hie en erde ze gůt getun. Nu | |
| so schuͤln wir unser suͤnt nicht verunruchen, schuͤln daz merchen, swaz wir hie nicht gebuͤzzen, daz wirt an uns gevodert. daz | |
| daz merchen: daz ich swie ich geweltich sei ze tůn, swaz ich wil, iedoch gib ich minen vinten die nicht an | |
| ‘herre, ich gib alles mein gůt halbes den armen, und swaz ich mit untriwen gewunnen han, daz gilt ich vier stunde.’ | |
| gebot, etwenn mit siner geiseln, daz ist der sichtum und swaz unz ze leid geschiht, daz ist sein geisel. er wiset | |
| si azzen und trunchen mit im, si slieffen vor im. swez si in vragen wolten, daz seit er in, daz lernten | |
| do er im die zwen pfenning gab, do sprach er: ‘swaz du mer der zu getust, daz gilt ich dir, so | |
| mit dem heiligen ewaingelium, da mit werde wir alle berucht; swaz si da zu tůnt mit der hilf sant Pauls und | |
| gelauben des heiligen Christes, die den almæchtigen got lobent, und swaz rechtes und gutes an in ist, daz erchennent si daz | |
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