Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wer/ nie kœme rîter dechein,/ den diu sunne ie überschein:/ swaz ze bêden sîten dâ wære getân,/ den prîs mües er | |
| niht lâzen wolden./ dô brast ir jâmer durch die schem./ swen ir kumbers nu gezem,/ der tuot ez âne mînen rât,/ | |
| und lâz mich sîn dîn dienstman:/ ich wil dir dienen swaz ich kan."/ //___Artûs sprach "niftel, du hâst wâr,/ der künec | |
| lêret den gedanc."/ //___Der kinde einz zem künege sprach/ "hêr, swes ir für ungemach/ jeht, daz sol mîn hêrre lân,/ wil | |
| dô muose der künec Gramoflanz/ verkiesen umbe sînen kranz:/ und swaz er hazzes pflæge/ gein Lôt von Norwæge,/ der zergienc, als | |
| Cundrîê,/ die hete Artûs gebeten ê/ an dirre suone teidinc./ swer prüevet daz für kleiniu dinc,/ der grœze swaz er welle./ | |
| suone teidinc./ swer prüevet daz für kleiniu dinc,/ der grœze swaz er welle./ Jofreit Gâwâns geselle/ fuort die herzoginne lieht erkant/ | |
| des nahtes umb ir ezzen/ muge wir mære wol vergezzen./ swer dâ werder minne pflac,/ der wunscht der naht für den | |
| dâ mangen trûrgen lîp,/ den daz gelêret heten wîp:/ wan swem sîn dienst verswindet,/ daz er niht lônes vindet,/ dem muoz | |
| ob mîn kunst niht verdirbet./ ___ich sage alrêst sîn arbeit./ swaz sîn hant ie gestreit,/ daz was mit kinden her getân./ | |
| iu mêr wol sagn,/ wil ich sîner rîcheit niht gedagn./ swaz diende Artûses hant/ ze Bertâne unde in Engellant,/ daz vergulte | |
| ir strît galt niht mêre,/ wan freude, sælde und êre./ swer dâ den prîs gewinnet,/ op er triwe minnet,/ werltlîch freude | |
| mege gehœhet sîn:/ got weiz ab wol den willen mîn./ swaz herze und ougen künste hât/ an mir, diu beidiu niht | |
| ez wære ein strît/ ûfem warthûs in der sûl gesehn,/ swaz ie mit swerten wære geschehn,/ "daz ist gein disem strîte | |
| wart gesagt/ von eime strîte unverzagt./ ûf Schastel_marveil man siht/ swaz inre sehs mîln geschiht,/ in der sûl ûf mîme warthûs./ | |
| sô ane geviengen/ und werdeclîche enpfiengen/ des stolzen Gahmuretes kint./ "swaz hie werder liute sint,/ die bringe ich," sprach der Bertenoys./ | |
| die werden sehet komn,/ an den vil prîses ist vernomn./ swaz tavelrunder kreft ist bî,/ dern sizt hie niwan rîter drî;/ | |
| Parzivâl./ diu herzoginne lieht gemâl/ nam Feirefîzen mit der hant:/ swaz si frowen und rîter stên dâ vant,/ die bat si | |
| rîterlîcher tât/ daz mîn nu genâde hât/ diu küngîn Secundille./ swes diu gert, deist mîn wille./ si hât gesetzet mir mîn | |
| sîn bruoder streit/ ze Jôflanze ûf dem anger breit./ "und swaz er anders hât ervaren/ da er den lîp niht kunde | |
| daz wæren unkundiu zil:/ durch nôt ichs muoz verswîgen vil./ swaz ir mir kunt ist getân,/ die wæne ich hie genennet | |
| gein sîme loufte ie streit./ sorge ist dînhalp nu weise./ swaz der plânêten reise/ umblouft, [und] ir schîn bedecket,/ des sint | |
| wât./ dô ich ze Munsalvæsche was/ bî dem trûrgen Anfortas,/ swaz ich dâ schilde hangen vant,/ die wârn gemâl als iwer | |
| tæte an im schîn./ "helft ir unt mîn neve Gâwân,/ swaz wir hie künge und fürsten hân,/ barûne und arme rîter | |
| ein laster hie geschehn,/ schied ich vor gâbe hinnen vrî./ swaz hie varndes volkes sî,/ die warten alle gâbe an mich./ | |
| reit und sagt in mære,/ waz in freuden komen wære./ swaz dâ templeise was,/ die rebeizten nider ûfez gras./ an den | |
| brâht in kleider rîche,/ den beiden al gelîche./ si sâzen, swaz dâ rîter was./ man truoc von golde (ez was niht | |
| der selbe half daz Anfortas/ wart gesunt unt wol genas./ swaz der Franzoys heizt flôrî,/ der glast kom sînem velle bî./ | |
| iemmer wider sie,/ die ich iu ze hulden nante hie./ swer sîns lônes iht wil tragn,/ der muoz den selben widersagn./ | |
| dem marschalke der künegîn,/ und bat in schaffen guot gemach/ swaz er dâ rîter halden sach./ er fuort in selben mit | |
| bî dem wirte solde sitzen./ dô warp mit zühte witzen/ swer dâ dienen wolde,/ sô der grâl komen solde./ ___ir habt | |
| iu dienst nie gebôt./ waz hilfet al mîn rîchheit,/ und swaz ich ie durch wîp gestreit,/ und op mîn hant iht | |
| heiden, Gahmuretes kint./ "ez was ie jenen her ein wint,/ swaz mich strît od minne twanc./ des sî kurz ode lanc/ | |
| priester sprach/ "ist ez mir guot für ungemach,/ ich gloub swes ir gebietet./ op mich ir minne mietet,/ sô leist ich | |
| nie):/ al mîne gote sint verkorn./ Secundill hab och verlorn/ swaz si an mir ie gêrte sich./ durh dîner muomen got | |
| templeise:/ hin reit der kurteise./ ___der burcgrâve dô niht liez/ swaz in Cundrîe leisten hiez./ Feirefîz der rîche/ wart dô rîterlîche/ | |
| ze hêrren zæme./ ___si hete sich gar an got verlân,/ swaz zornes wart gein ir getân./ unschulde manger an si rach./ | |
| leit,/ si wolt ze sîme gebote stên/ unde nimmer übergên/ swaz er si leisten hieze,/ ob si got bî sinne lieze./ | |
| den ich hân brâht/ dar sîn doch sælde het erdâht./ swes lebn sich sô verendet,/ daz got niht wirt gepfendet/ der | |
| daʒ der menſch ſinen willen in goteſ willen laʒʒe vnd ſwes er vber in verhenget, daʒ er daʒ gvtlichen vertrag. Dev | |
| cheiſer vnd ein chvnich iſt ʒe gebieten einem ſinem graven ſwaʒ er wil, als gewaltichlich gebietent die hohen hiligen den nidren | |
| er wil, als gewaltichlich gebietent die hohen hiligen den nidren ſwaʒ ſi wellent, wan ſi ſint reht fvrſten vber ſi vnd | |
| des iſt ein tropf beʒʒer denne ditʒ ein fvder; wan ſwaʒ loneſ gegeben wirt vmb vʒʒer arbeit, daʒ heiʒʒet wan ein | |
| vmb die chlæineſten tægliche ſvnde, div immer mach werden; wan ſwaʒ der menſch hat getan daʒ lat got varn ſo er | |
| marter liden driv hundert ſtvnde vnd fvmf vnd ſecheʒʒich$/ ſtvnde ſwaʒ er niht hie gebvʒʒet hat. Der vierd ſchade iſt, ſwie | |
| ſo beten wir uur ivch.’ Cher dich dar an niht. Swaʒ der man ſelbe tvt daʒ wirt im auch aller meiſt. | |
| vor alſ lib dir daʒ himelrich ſie vnd aller meiſt ſwer bechorvnge habe von vnchvſche. Ze dem andern mal ſo gelobene | |
| andern mal ſo verloben wir ſchalchliſtige vngehorſam – alſ etlich, ſwaʒ di gerne tvnt, deſ laʒʒent ſi ſich liht vberreden, daʒ | |
| deſ ſelben todeſ. Nv ſich, ich pin an angeſt, hinʒ ſwem der herʒoge ſpreche, daʒ er im gehorſam wære ein iar | |
| iar erbærer dinge, er wolt dar nach tvͦn imer mere ſwaʒ er wolt – der wær ein tore, der deſ niht | |
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