Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| ime got daz tier/ ce troste hete dar gesant./ ouch nante her in daz sin lant/ vn̄ sagete in daz sin | |
| in daz sin geslechte:/ daz was edile vn̄ mechtec./ ouh nante her in den namen sin./ daz weiz abir min trechtin,/ | |
| Die vrouw ist ubir die minne,/ Die was do venus gnant,/ So quam ir ewart zuhant,/ Ein man aldir unde gris,/ | |
| uns ingegene/ der von Dane geborn ist, $s der ist genennet Antchrist./ So wirt uns gesendet $s an dem jungisten ende/ | |
| et paries filium, $s er wirt geheizzen der gotis sun,/ Jesus genennet, $s elliu werlt sich sin mendet./ er wirt ze ware | |
| unde mage $s di sameten sich dar ze ware./ [si nanden in Zacharias, $s vil sciere iz verwandelot was:]/ sin muoter | |
| fursten do waren, $s die des riches phlagen,/ diu buoch nennent si sus: $s Herodes unde Philippus./ der was einer gehit, | |
| ein man, $s der wirt geheizen gotesun,/ Jesus wirt er genennet, $s des elliu werlt mendet."/ diu magit geloupte ime daz, | |
| der allerbeste, $s geleit an die gruntfeste,/ ein stein wirstu genennet, $s vil maniger din noch mendet."/ Do ladet in ein | |
| wizen niet, $s waz deme herren si liep./ durch daz nenne ich iuch vriunt min, $s wande ich iu chunt sol | |
| lief Judas, $s der der wirsiste was./ maister er in nante, $s daz man in dabi bechante./ er chuste sinen herren, | |
| want ze ware, $s iz ware ein gartenare./ si in nante ir herren, $s si wainote ie mere unde mere./ unser | |
| "noli flere, $s nu neweine nie mere!"/ Maria er si nante, $s vil wol si in bechante./ si gestunt im bi, | |
| zwairlai âdern pluot vlieze etswie vil und auch gaist, doch nenne ich si ze deutsch nâch der mêrung. ez sprichet auch | |
| und von aim wolf. /Nu möhstû sprechen zuo mir: dû nennest mir vil tier mit kriechischen worten, die schöltest dû mir | |
| tier mit kriechischen worten, die schöltest dû mir zuo däutsch nennen oder dû pringst daz lateinisch puoch niht reht ze däutsch. | |
| läuhtend sint mit guoten werken und die mit tugenden weiten genent sint und allermaist an dem zagel, daz ist an dem | |
| namen; wir haizen si in däutscher zung als man si nennet in latein oder in anderr sprâch. von den well wir | |
| die pfedem sint gel und kraizlot an der rinden, iedoch nennet si diu gemain dick geleich. die früht sint alle schad, | |
| ez ain klainz österl sei, daz ist ain mervischel alsô genant, daz smeckt gar wol und ist an der grœz und | |
| himel oder andreu dinch. und dar umb, wie man si nennt anders dann gotes geperærinn oder daz dem geleicht, zwâr, sô | |
| daz der name oder daz wort, sô wir sprechen ’guot’, nennet und besliuzet in im niht anders, noch minner noch mê, | |
| wunniclîchen schar/ und ander fürsten alsô vil,/ die ich niht nennen wil./ dar kam der marcgrâf Liupolt,/ der was dem bruoder | |
| als man si noch siht./ daz lieht er den tac nant/ und die vinster naht zehant./ dô wart der morgen biz | |
| er enpfalh im schâf, rinder vil,/ der ich niht aller nennen wil/ und niht all genennen kan./ er wart zwâr ein | |
| missetât;/ mîn gebot er übergangen hât./ daz sibent gebot ich nennen wil,/ dar an lît unêren vil;/ des wil ich dich | |
| nît/ iht enswer deheinen eit,/ wan er mich dar zuo nennen muoz./ dâ von sô wirt im nimmer buoz/ der sünden, | |
| wærlîch, sîn sêle diu ist verlorn!/ daz niunde gebot ich nennen wil,/ des pflegent leider liute vil./ daz selbe got verboten | |
| schîn./ __Er hêt ouch friundinn vil,/ die ich niht all nennen wil/ noch niht all nennen kan,/ under in ein wîp | |
| und Pangracium,/ Mauricium und kristen vil,/ die ich niht alle nennen wil/ noch niht alle genennen kan./ er was nâch Nerône | |
| und ze Görz ist ir vil,/ die ich niht all nennen wil/ unde niht genennen kan./ got in aller êren gan./ | |
| vordes âne wân/ alsô dicke wol getân/ daz man in nande/ zem besten in sînem lande./ Êrecke dô sô wol geschach/ | |
| der/ ez het genomen, daz gewan er./ Cosdrôas was er genant./ sîn name ist wîten bekant/ von den, die diu buoch | |
| selbe wære/ daz sult ir merken zehant./ Myrîados was er genant:/ er was ouch vil rîche/ (daz wizzet wærlîche)/ tugende, guotes | |
| gip den armen dîn gewant,/ daz ich dir vor hân genant,/ daz minnest und daz meiste./ von dem heiligen geiste/ heiz | |
| als er gebôt und wolde./ der junge gotes holde/ wart genant Eraclîus./ diu buoch sagent uns alsus,/ er wære ze Rôme | |
| iemer geschæhe./ swelhen stein er gesæhe/ oder den man im nande,/ daz er in sâ bekande,/ sîn natûre und sîn art./ | |
| hôhe koufet.’/ ‘mit waz namen bistû getoufet?’/ ‘Eraclîus wart ich genant,/ dô mich der briester mit der hant/ segente unde toufte/ | |
| dehein nôt,/ ob ich die mâze erkenne,/ daz ich besunder nenne/ daz gewant und die zierheit,/ diu den frouwen was bereit./ | |
| gesteine/ kan er wol erkennen.’/ sie sprach ‘ich solde in nennen,/ wan daz ich sîn vergezzen hân.’/ Eraclîus sprach aber sân/ | |
| niht swære’/ und woldestû mirz bekennen,/ den siechtuom wolde ich nennen,/ ich bin gewis, er sî mir kunt.’/ ‘des getorste ich | |
| âne mâzen.’/ ‘ez ist niht anders, dû hâst wâr.’/ ‘die nenne mir.’ ‘ichn getar.’/ ‘durch wen læstû daz?’/ ‘waz wære mir, | |
| wîs:/ swaz mir dar umbe sol geschehen,/ dû hâst sie genant, ich wil dirs jehen.’/ /Parides sprach ir aber zuo/ ‘ich | |
| guot,/ lât uns den man erkennen.’/ ‘sol ich in offenlîchen nennen?’/ ‘jâ ir, frouwe.’ ‘ô wê mir des!/ ez ist’ sprach | |
| muosen dâ belîben./ dâ von wart daz selbe lant/ Rômanîe genant,/ dâ sol niemen nâch strîten./ nâch Constantînes zîten/ heten die | |
| sint ir künege noch sô balt,/ daz sie sich keiser nennent./ vil wol sie doch erkennent,/ wie in der gwalt wart | |
| wart benomen,/ der name, diu êre mit dem fromen./ ich nenne iu wol den êrsten man,/ der rœmisch rîche wider gewan./ | |
| er was wærlîche/ ein künec ze Francrîche,/ Karl was er genant./ dem dienten wälhischiu lant./ er erwarp mit maneger hervart/ daz | |
| dâ/ in dem lande ze Persiâ,/ swâ man den helt nande,/ daz man in wol erkande./ /alsô fuor der helt balt,/ | |
| ich sage iu, wenne der tac gelît./ in dem herbest nennet man in sô/ sanctæ crûcis exaltâtiô./ ouch brâhte er von | |
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