Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| ze den geisten/ wir solten sin meister,/ wan wir sin genant diu gesegenten chint/ unde ouf uns jene wartunde sint,/ die | |
| den trôst Gelücke birt,/ daz er dâ zu hove wirt/ genant ein tavelrunder,/ den hât man ûz besunder/ in sô hôer | |
| zoren./ Do sprach der kunig wol geporen/ (Er was Altistrates genant)/ ’Du solt warten meiner hant,/ Junger man, so wart ich | |
| weil und ich das leben mag tragen./ Das kind was genennet,/ Das man es noch heut erkennet:/ Es ward Ermogines genant./ | |
| genennet,/ Das man es noch heut erkennet:/ Es ward Ermogines genant./ Er gab im das gute lant./ Sirinus der mere/ Ward | |
| prait./ Er ward gefraget all zehant/ Wie sein nam wär genant./ Do hieß sich der zarte/ Lonius mit dem parte./ ’Haissestu | |
| zoch./ Diz buch sol nach nůwer hant/ ’Gotes zu kůnft’ sin genant./ Ich biden uch, wer diz bůch lese,/ Daz er so | |
| Der waz groz und hoch:/ Der vogel waz ein struz genant,/ Er ist den luten wol er kant./ Der vogel nach | |
| //__Daz wider_retden sie zu hant/ Die dufel, als sie sint genant:/ ’Swig! ez kan dir nit grfromen:/ Du bist einteil zu | |
| hœren mac,/ dâ kêrt er sînen vlîz an:/ er was genant Hartman/ und was ein Ouwære),/ der tihte diz mære./ //Ez | |
| sêle swuor/ wan des er benamen volvuor./ Uterpandragôn was er genant./ bî im swuor er des zehant/ (daz hiez er über | |
| wol:/ iuwer vater was, deist mir erkant,/ der künec Urjên genant./ ir sult vor schaden sicher sîn:/ her Îwein, nemet diz | |
| diu ze manegen stunden/ an im was wol erkant,/ unde nande in zehant./ sî sprach her wider zuo den zwein/ ‘vrouwe, | |
| niemen wan den zwein.’/ dô sprach der her Îwein/ ‘nû nennet mir die drî man/ die iuch mit kampfe sprechent an:/ | |
| die drî man/ die iuch mit kampfe sprechent an:/ und nennet mir danne mê/ die zwêne umbe diez sô stê,/ der | |
| sî/ daz er eine væhte wider drî.’/ sî sprach ‘ich nennes iu alle wol./ die drî der gewalt ich dol,/ der | |
| der/ durch den ich lîde disiu bant./ sîn vater ist genant/ der künec Urjên./ der kumber dâ ich inne stên,/ der | |
| dic./ doch sach vil leiden anblic/ der dâ wirt was genant:/ im was diu vorburc verbrant/ unz an die burcmûre gar./ | |
| selhem ungevelle,/ und Îdêrs ir geselle./ daz ich sî alle nenne/ die ich dâ erkenne,/ daz ist alsô guot vermiten:/ wan | |
| in zwein/ sîn bester vriunt her Gâwein/ an der bete genant/ unde er bî im gemant;/ und manten in sô verre,/ | |
| er ir dürfte rehte ervant/ und im sô ofte wart genant/ got und her Gâwein:/ wan swederm er under den zwein/ | |
| daz hân ich durch in getân./ vrâger iuch wiech sî genant,/ sô tuot im daz erkant/ daz ein lewe mit mir | |
| diu daz durch sîn gebot tete/ daz sî in niemen ennande./ daz in diu niht erkande/ diu doch sîn herze bî | |
| zwein?’/ ‘nein ez, vrouwe,’ sprach her Îwein./ sî sprach ‘wan nennet ir sî doch?’/ er sprach ‘vrouwe, nein ich noch:/ ich | |
| sprach ‘nû saget mir doch daz,/ wie sît ir selbe genant?’/ er sprach ‘ich wil sîn erkant/ bî mînem lewen der | |
| clagete/ daz er sîn niht erkande!/ wand er sich niht ennande./ er erkand in bî dem mære,/ und enweste doch wer | |
| und des ich niht erkenne./ ichn weiz wie ichn iu nenne:/ wandern wart mir nie genant./ ern ist mir anders niht | |
| ichn weiz wie ichn iu nenne:/ wandern wart mir nie genant./ ern ist mir anders niht erkant/ wan daz er einen | |
| ‘ich bin nâch im gesant,/ und wart mir anders niht genant,/ wan daz ein lewe mit im ist.’/ er sprach ‘der | |
| disen kumber komen./ herre, ez ist unser lant/ der Juncvrouwen wert genant/ und lît von hinnen verre./ des selben landes herre/ gewan | |
| und enwas ouch niemen dâ erkant/ wie der rîter wære genant./ nû riten si beide in einen rinc./ ez dûht si | |
| müesen tragen./ ich wil iu mînen namen sagen./ ich bin genant Gâwein.’/ ‘Gâwein?’ ‘jâ.’ ‘wie wol daz schein/ disen unsenften tac!/ | |
| getân,/ desn wær ich alles erlân,/ het ich mich enzît genant./ wir wâren wîlen baz erkant./ herre, ich bin ez Îwein.’/ | |
| stimme,/ daz sî dâ wâren unerkant,/ enheten sî sich niht genant./ //‘Ei’, sprach mîn her Îwein,/ ‘der tac der dâ hiute | |
| werlte ieman,/ unz er mich vrâgen began/ wie ich wære genant./ dô im mîn name wart erkant,/ dô nande er sich | |
| ich wære genant./ dô im mîn name wart erkant,/ dô nande er sich sâ,/ und rûmde vîentschaft dâ,/ und gehellen iemer | |
| getân:/ irn woldet sî niht wizzen lân/ wie ir wærent genant./ dô neic ich umbe in älliu lant,/ ichn weste war | |
| durch Jesum/ sich samte daz concilium!/ ein samenunge ist daz genant/ einer menge di gewant/ hât iren sin und iren mût/ | |
| im von hove geboten wart./ er hiez Volûsîânus,/ daz buoch nennet in sus./ do er in die burc ze Jerusalêm/ begunde | |
| hêrre,/ ob dû Jhêsum rekennest,/ daz dû in sô rehte nennest?’/ er sprach: ‘frouwe, der kaiser Tybêrîus/ der gebôt mir bî | |
| des kuniges gezelt./ ain herzoge, hiez Riomus, –/ daz puoch nennet in uns sus –/ und der furste von Cappuâ/ die | |
| von den swarzen Môren/ wir nemegen anders niht gehôren:/ si nennent allez ainen got,/ der ze Jerusalêm wart gemarterôt./ si geruowent | |
| der aine hiez Crâthôn, der ander Zênôphilus –/ daz buoch nennet uns die hêrren sus –,/ di des sendes rihtære wâren/ | |
| und ebenrîche./ dannen sint die drî namen wærlîche/ ain got genennet./ swer der dinge di wârhait erchennet/ unt rehten gelouben hât,/ | |
| mit aller ir craft/ baidiu tach unde naht/ lobent unde nennent,/ der wirt inzwischen zwain vihen rechennet./ daz ist daz frône | |
| geziuc hiez si an den rinch gân./ der geziuc wart genennet,/ ze rehte vur gestellet./ $sDô sprach der bâbes hêre:/ ‘frowe, | |
| guote/ gebar si in ainer naht./ nâch haidinisker phaht;/ man nante si gelîche/ baide Dieterîche./ $sIn dem sehsten jâre –/ daz | |
| genanne/ swerzer bî dem manne,/ blaicher an der hiute./ dô nanten in die liute/ uber elliu diu rîche/ den ungetânen Dieterîchen./ | |
| der hêrre hiez si maisterîn/ durch des chindes triute./ sô nanten si alle des herzogen liute./ Diu frowe was biderbe unde | |
| aines marches anscîn,/ daz er wol rekante./ binamen er si nante,/ er viel ir nider an den vuoz:/ ‘wol mich’, sprach | |
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