Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| gesaz/ unt man den brief gelas,/ dô man die sculdigen nante,/ die man dar ûz erkante,/ dô man si vur vorderôte,/ | |
| dast der/ der dâ mit êren vert’,/ und swâ man nennen hôrte/ den sînen namen, daz man in/ enpfienge in lobes | |
| aller einz an im niht vinde./ //Fênix ein vogel ist genant der wunderlîcher art enpfligt./ er lebt alleine sunderbâr,/ dekeine fruht | |
| daz si niemer fruht gebæren./ //Ein tier ist wunderlîcher art, genennet leozephenâ,/ ûz dem ein pulver wirt gebrant/ daz birt dem | |
| noch behûsen./ //Frou Minne, getiuret sî dîn nam. du bist genennet süeze./ verfluochet sî der dir ist gram,/ daz in got | |
| treit./ ich wünsche im nimmer sælikeit/ der minne in schanden nennet./ //Ir aht niht ûf der pfaffen ruof; si sprechent minn | |
| schœner wart/ an ze schouwen. $s man muozs eine frouwen/ nennen von ir hôhen art./ //Lieplîch priune, rôter rôsen rœte,/ snêwes | |
| frô./ //Diu vil guote zweier hande lachen/ lachet, diu ich nennen wil./ diu kan sî sô minneclîchen machen,/ daz si sint | |
| getriu:/ dâ von êret frouwen lîp/ daz swâ man si nennet wîplîch wîp./ //Ich hân mîner frouwen lîp/ unde ir herze | |
| geleit/ got sô minneclîchen lîp,/ daz man sî von wârheit nennet wîplîch wîp./ //Jâ muoz immer mich von schulden wol belangen/ | |
| getet nie niht sô wol,/ wan daz eine des man nennen niht ensol./ //Gerne ich von dem selben spræche,/ waz ez | |
| und fröide gît./ obe ich mîne zuht niht bræche,/ ich nantz fröiden hôchgezît/ und der minnen lôn alsô,/ daz vil manic | |
| das man im einen gr%>iwelichen vnd vnſenften phar gewvnne, dem nant er eines tiͤvfels namen in das ore, das der phar | |
| heiʒen Jeſum, hailanten aller dirre werlt. Wan der wirt och genant des almætigen gotes ſvn vnd och im ſin vater craft | |
| mit ſi ſich dachte. Do ſi das ane leit, do nante ſi in Zoſimaʒ vnd ſprach, er were ein brieſter vnd | |
| vil herren den andern;/ ob ich wolde, die ich wol nande,/ iz wurde zu lanc. heim zu lande/ urloup zum kunige | |
| voller ritterschaft,/ als dâ des kuniges warten sie./ daz gebirge genant ist Perithi./ durch die enge mûste Baldewîn./ dô er nu | |
| Syône./ mit êren nam er die crône./ Syôn der berc genennet is,/ uf den Ihêrosolimis/ ist gebûwet. dirre Baldewîn/ ein menlich | |
| frîen, dienestman,/ vil werder ritter, die ich her nâch/ û nennen sol. der kunic nu sach/ sie abe rîten von der | |
| Mîsne, die lâgen dem here zû./ etslîche ich wil der nennen nu,/ doch niht gar, mit namen sie,/ als mir ein | |
| doch niht gar, mit namen sie,/ als mir ein ritter nande die,/ der dâ was unde iz wol sach,/ waz dâ | |
| liez/ ze fürsten über allez daz lant,/ der was Militô genant./ der minnete und vorhte got;/ er lernte und lêrte sîn | |
| altez mære/ daz wîlen ze Jerusalêm wære/ ein wîssage, Abacuc genant./ von dem tuot uns diu schrift bechant,/ er hæte getworn | |
| was, und bat sich lâzen în./ als er sich dô nande,/ unser vrouwe in wol bechande./ nû wart im vil gâhes | |
| vil ûf in geleit?’/ sprach der herre Nychodêmus;/ diu schrift nennet in alsus./ der was ein fürste under in/ und was | |
| ein wîp: ‘er nerte ouch mich/ von einer griulîchen suht./ nand ich si, daz wære ein unzuht./ mir was ôt ängestlîchen | |
| und Zâras,/ Agippus und Jûdas./ Habt ir die ich hân genant/ gemerchet? waz in sî bechant,/ daz heizet iu si selben | |
| // Ein keiser Otte was genant,/ des magencrefte manic lant/ mit vorhten undertænic wart./ schœn unde | |
| êre keiserlich’./ Do wart der ritter Heinrich/ von Kempten im genennet./ der keiser wîte erkennet/ sprach dâ wider sâ zehant:/ ‘und | |
| geschriben vant/ reht oben umbe ir crône:/ Gerehtekeit was si genant,/ daz las ich dâ vil schône./ Frou Wârheit mich niht | |
| wünne spil,/ des ich begonde luogen./ ir namen ich iu nennen wil,/ wand ich si vant mit fuogen/ geschriben ûf ein | |
| swar ich der lande kêre./ sît dû nu bist Gerehtekeit/ genennet, frouwe hêre,/ sô rihte dû diz herzeleit/ dur aller frouwen | |
| sîn übercraft ist worden breit./ /Den ich hie vor $s genennet hân,/ daz ist der leide strîtes got;/ der fröuden tor | |
| mîn gelücke stôrte/ mit unsælden kumberlich:/ swenn ich den morgen nennen hôrte,/ sô verbarc mîn hôchgemüete sich./ geselle reine, $s dem | |
| als ez noch mangem ist bekant:/ Niumâgen ist diu burc genant/ dâ Karle nider sich geliez./ er bat <dâ> künden unde | |
| list,/ der tihten wol geheiʒen ist/ und iemer ist alsô genant./ diʒ ist ein êre wîte erkant/ und rîlîche ein wirdikeit,/ | |
| dâ ze hove wære/ ein knappe tugentbære,/ Pârîs geheiʒen und genant./ ‘jâ,’ sprach der wirt dô sâ zehant,/ ‘ein jungelinc ist | |
| hübsche beschelier./ ein maget vâhen muoʒ ein tier,/ daʒ ist genant ein einhorn,/ ûʒ des gehürne swarz geborn/ was in den | |
| eine,/ Pollixinâ diu ander,/ diu dritte was Cassander/ geheiʒen und genennet./ dis ahte kint erkennet/ gar biderb unde stæte/ der künic | |
| lop lanc unde breite/ des landes massenîe./ si was Dêîdamîe/ genennet und geheiʒen./ in al der welte kreiʒen/ lepte ein schœner | |
| der künic tugentveste/ begunde vrâgen si zehant,/ wie geheiʒen und genant/ ir schœniu tohter wære,/ dô sprach diu wunnebære:/ ‘si heiʒet | |
| durchliuhtic schîn dervon./ der turn der was Ylîon/ geheiʒen und genennet./ sîn name wîte erkennet/ von sîme glanzen schîne was./ der | |
| werlich unde vrevel sint./ des hôchgebornen künges kint,/ daʒ Trôilus genennet was,/ geschuof, daʒ manger an sich las/ sîn herze und | |
| alle wîs/ und daʒ er solte Pârîs/ geheiʒen werden und genant./ vür wâr tet er von im erkant,/ ob im ze | |
| kint, heiʒet Pirrus./ er ist ouch Neoptolemus/ mit einem zuonamen genant,/ dem suln wir liute unde lant,/ daʒ er im ze | |
| her/ der hœsten zehen gesant,/ die für die besten sîn genant,/ ûf solich tegedinc, daʒ sie/ mit uns die suone stæten | |
| und ich von im geschriben vant,/ sô was der herre genant/ her Wirent dâ von Grâvenberc./ er hæte werltlîchiu werc/ gewürket | |
| lît:/ von wannen ir geheizen sît/ oder wie ir sît genant,/ iuwer name und iuwer lant/ werde mir hie kunt getân,/ | |
| zehen engelscher mylen langk und siebener breyt, und er was genant der walt in dem Tal. Der konig Ban was off | |
| ‘Gott behut uch da vor’, sprach der ritter, der was genant Banin, ‘das ir uns dheyne hant gethan noch fúrbas enmúßent | |
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