Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| mich dar iͤmen bekenne,/ ich enweiʒ, of mich dar iͤman nenne./ suͤʒ, ich bekennen dich dar aleine,/ üver alle engel schön | |
| schön vür allen godes brüden!/ ////De erste stein is Sardius genant,/ ser ziͤret he din rein gewant./ de stein is als | |
| wir diner heimlicheit můsten gewagen./ ////De dridde stein is Jaspis genant,/ de sunderlich ziͤrt din gewant./ dis stein is gruͤne inde | |
| din suͤʒe wort můst loven./ ////De vünfte stein is Onix genant,/ de ziͤret, vrow, din geistlich gewant./ vrow, dis stein is | |
| zit buent $’t overst lant./ ich han si al davür genant./ //Der l#;iude orden der sint dri,/ ich sagen kurtlich, wiͤ | |
| in dirre dale helden/ manege wis verdulden./ //@Stella maris bistu genant/ na deme sterren, der an daz lant/ daz muode schif | |
| Gaudeamus omnes in domino, und als dikke únser froͮwe wart genant, so knúweti si, und die andren nigen, wan ir got | |
| nit dú hoͤhste wisheit, dú in disem ertrich ie wart genant. $t Ich han da inne ungehoͤrtú ding gesehen, als mine | |
| ewigen got, den sun die unbegunnen wisheit, ir beider geist nanten si die rehte kunst der warheit. Die heissen engel von | |
| keyser, graven und alle namen, die da nach edel sint genant, die namen muͤssent <FOLIO>(83#’r)</FOLIO> alle vervulen; mere geistlich name alleine, | |
| rein ein nam!/ wie sanfte er doch z$’erkennen und ze nennen ist!/ ez wart nie niht sô lobesam,/ swâ dûz an | |
| liebe mir gebôt./ ine kunde nie verlân,/ hôrt ich dich/ nennen, ine wurde rôt./ Swer dô nâhe bî mir stuont,/ sô | |
| sich./ vrâge in ieman, wer im daz/ gerâten habe, sô nenne er mich./ /‘Dêst ein nôt, daz mich ein man/ vor | |
| und wirik./ sie gibt dem můt __der sie zu frawen nennet./ die mynne bringet/ daz den gelinget,/ der mut nach irem | |
| planeten $t hant die heiden ir tage in der wochin genant, unde zellent siu also nach einander: Dies solis, Dies lune, | |
| vische. Och sprechint etlich meistere daʒ dise zwelf zeichen also genant sint darumbe, wan die sternen die in der selbin gegni | |
| sint, die sint gestalt nach den tieren nach den si genant sint. Nu sol ich von deʒ manen manden sagen. deʒ | |
| ander man beleip uber zehin manden. den ersten $t manden nante er marcium, wande sin vater mars hieʒ. oder als die | |
| die zit an den strit, so siu urluge hetent. Do nante romulus den anderen $t manden aprilem. den namen gab er | |
| tuont sich uf deʒ ertriches unde der //boume pori. Do nante er den dritten Mæien, nach dem worte Maiores. wan die | |
| die merren mahtent danne ir spil ze rome. Den vierden nande er Junium. wan so hetent die iungen ir spil. Den | |
| Junium. wan so hetent die iungen ir spil. Den fiunften nante er Quintilem, nach dem worte quinque. Den sehsten $t sextilem, | |
| er hindene unde vorne gesehe. nach deme ist der ianuarius genant. wan der mande ist ein ende deʒ furgevarnen iares unde | |
| Februus daʒ ist der hellen got. darnach ist der februarius genant. wan die romer warent noch do heidene unde begiengint deʒ | |
| waʒ, do wart der mande der vor quintilis hieʒ Julius genant. daʒ tatent im die romer ze liebe, wan er in | |
| waʒ in dem sextili geborn. der mande wart augustus $t genant. aber keiser augustus nidete daʒ sin mande eines tages kurzir | |
| wiß, ist des himels triben./ den ersten, den ich han genant/ unwandelbar uß aller zirkelien,/ der wart gestricket in ein bant:/ | |
| junget in dem brunnen./ der truw ein spring ist er genant,/ süß unde sur flüßt er nach werkes lone./ da er | |
| fließen. / durch strenge tat ein künig der künste ist genant;/ zu milde, fride, truw gesalbet ist sin hant;/ des lassen | |
| louwen mut/ und lat sich nicht in zal der argen nennen/ und lachet, wann er gabe tut,/ dabi du, kint, den | |
| bilder, der in gotes herzen ewig ist, / der ist genant idea, spricht der meister list; / in dem entworfen stet | |
| an, du alder ganser, wie bistu verirrt,/ laßt du dich nennen kint und wilt nicht heißen wirt?/ der nam wer diner | |
| es ist ein spot,/ wo man den alden rüden nüssel nennet./ laß öden sin, ernst si din will,/ das du dem | |
| ergieng der küniginne./ nach langem bruche, den ich dir nicht nennen wil,/ (den doch din herze merket ab es prüvet vil,)/ | |
| fünfte buch in kurzer frist / kunt: Deutronomius es ist/ genant. des text ist so geleit:/ was e gesprochen is/ in | |
| das sibend buch ist Judicum/ und ist der richter buch genant./ das selbe sunder nit/ die kür der richter unde zit,/ | |
| das buch, das da macht uns bekant / wie Huß genennet was das lant,/ in dem her Job wonhaftig was,/ rich | |
| dem volke sante/ und wie das volk den selben heilant nante/ und wie das sich erkante/ geheilet Sion, leides fri./ Darnach | |
| der genaden stift./ uß dir sich alle witze ^+rifft./ des nennet dich die ware schrift/ idea und die meister her./ was | |
| / der himel und der engel brot. / des du genennet bist/ gelübdes ark. laß sünden mist,/ der in uns grünet | |
| enphant,/ uß siner kel er flüte sant/ dem volke, Israhel genant,/ und leschten durstes flammen gach./ uß unsers herzen stein der | |
| want/ gemalt von meisterlicher hant,/ das selbe das ist ouch genant/ ein tier, iedoch mit underscheit:/ im gibet golt noch goldes | |
| glichen dich / der slangen künige fintlich,/ der Basiliscus ist genant,/ gar giftig ist sin blick./ du edler wirt, des nicht | |
| Troie wart, hör ich sagen,/ gebrochen und verscharet gar./ Tarquinius genant, / des keisers sun, zu Rome fant / eine Lucreciam. | |
| fluches ^+fimel,/ Pluto, in hell und sie verstoß./ Idea was genant / ein götin, die gesteltnis fant. / wann sie uflost | |
| arge tücke/ dich für in immer tragendes leit./ Her Dedalus genant / ein meister saß in Kreten land. / in menschen art | |
| der erste in der selben schar,/ der was her Jupiter genant./ Neptunus hieß der ander und der dritte/ Pluto, sus spricht | |
| da sachet sich ein michel brunst:/ die flamm cometa ist genant./ schoph und sin funken er dem lande keret,/ da im | |
| bi fremden und bi kunden/ der selb ein tummer ist genant./ Ein maß die milde hat:/ die kerge und den rum | |
| in zwelfe lenke/ zeichen. der künste schenke/ her Ptolomeus ist genant./ Wie sich lasur gebirt, / uß swevel und quecksilber wirt | |
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