Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| wer diu möhte sîn./ "von Pelrapeir diu künegîn,/ sus ist genant diu lieht gemâl:/ sô heize ich selbe Parzivâl./ ichn wil | |
| sol,/ lât mînen namen unrekant,/ als mich der rîter hât genant,/ der mir entreit Gringuljeten./ leist des ich iuch hân gebeten:/ | |
| "mîn geselle/ ist mir des unerkennet,/ er wart mir nie genennet."/ si sprach "vil gern ich siz verdage,/ sît ir niht | |
| allen drîn./ ein meister hiez Sârant,/ nâch dem Sêres wart genant:/ der was von Trîande./ in Secundillen lande/ stêt ein stat | |
| geste/ stuonden für si diu dâ gleste,/ diu Orgelûse was genant./ der turkoyte Flôrant/ und Lischoys der clâre/ wurden ledec âne | |
| si geschriben vant/ schrift, die si bekante/ ê sînen hêrren nante/ //Der knappe den si knien dâ sach./ diu künegîn zem | |
| wâpen wâren sus gezilt,/ daz in Arnîve erkande,/ Isâjesen si nande;/ des marschalc, Utepandragûn./ den fuort ein ander Bertûn,/ mit den | |
| ez ist et nu alsô gedigen,/ ir hêrren muoz i’u nennen,/ daz ir den müget erkennen./ ez ist mîn œheim Artûs,/ | |
| degen/ des siges hete nâch verpflegen;/ wan daz in klagende nanten/ kint diu in bekanten./ ___der ê des was sîns strîtes | |
| wîtiu mære,/ solt der kristen und der Sarrazîn/ kuntlîche dâ genennet sîn./ //Wer was Clinschores her?/ wer wâren die sô wol | |
| Artûs?/ der ir aller lant unt ir hûs/ kuntlîche solte nennen,/ müelîch si wârn zerkennen./ die jâhen al_gemeine,/ daz Parzivâl al_eine/ | |
| man mac wol jehn, sus striten sie,/ der se bêde nennen wil ze zwein./ si wârn doch bêde niht wan ein./ | |
| ein stein, des namn tuon ich iu kuont;/ antrax dort genennet,/ karfunkel hie bekennet./ durch der minne condwier/ ecidemôn daz reine | |
| wunsch wirt in beiden,/ dem getouften unt dem heiden:/ die nante ich ê für einen./ sus begunden siz ouch meinen,/ wærn | |
| betwungenlîche wern."/ der heiden von Thasmê/ sprach "ich wil mich nennen ê,/ und lâ daz laster wesen mîn./ ich pin Feirefîz | |
| tuo mir sîn antlütze erkant,/ wie dir sîn varwe sî genant."/ dô sprach Herzeloyden kint/ "als ein geschriben permint,/ swarz und | |
| ein geschriben permint,/ swarz und blanc her unde dâ,/ sus nante mirn Eckubâ."/ ___der heiden sprach "der bin ich."/ si bêde | |
| lêren triuwe,/ sît unser ê diu niuwe/ nâch Kriste wart genennet:/ an Kriste ist triwe erkennet./ //___Der heiden sprach, ich sag | |
| wir sehen dâ frouwen wol gevar."/ ___do der heiden hôrte nennen wîp/ (diu wâren et sîn selbes lîp),/ er sprach "dar | |
| man des werdekeit/ ist mit mæren harte breit:/ bistu Artûs genant,/ sô ist dîn name verre erkant."/ ___Artûs sprach "er êrte | |
| gedienet hân:/ er hâtz durch höfscheit getân./ ich pin Artûs genennet,/ und hete gern erkennet/ wie du sîst komn in ditze | |
| die iu mit strîte sîn bekant."/ der heiden sprach "ich nenne sie,/ die mir die rîter füerent hie./ //___Der künec Papirîs | |
| geneiget,/ der des was ungewenet ie./ die wil ich iu nennen hie,/ //___Von Lirivoyn den künec Schirnîel,/ und von Avendroyn sîn | |
| die wîle ich nâch dem grâle reit./ solt ich gar nennen dâ ich streit,/ daz wæren unkundiu zil:/ durch nôt ichs | |
| swaz ir mir kunt ist getân,/ die wæne ich hie genennet hân."/ //___Der heiden was von herzen vrô,/ daz sîns pruoder | |
| wart an sælde ie dîn genôz?"/ //___Siben sterne si dô nante/ heidensch. die namen bekante/ der rîche werde Feirafîz,/ der vor | |
| dô sprach er "frouwe, solhiu dinc/ als ir hie habt genennet,/ bin ich vor gote erkennet/ sô daz mîn sündehafter lîp,/ | |
| unde wæhe/ von der edeln steine geslehte./ die hœrt hie nennen rehte./ //___Karfunkl unt silenîtes,/ balax unt gagâtromes,/ ônix unt calcidôn,/ | |
| den tôt/ und lât sich enden mîne nôt./ sît ir genant Parzivâl,/ sô wert mîn sehen an den grâl/ siben naht | |
| er strîtet iemmer wider sie,/ die ich iu ze hulden nante hie./ swer sîns lônes iht wil tragn,/ der muoz den | |
| cristenheit/ die liecht zu den kirchen treit,/ daz liechtmesse ist genant,/ do wart der vrouwen erwant/ ir messe an ungemache./ ez | |
| von in beiden/ was dar zu bescheiden,/ der liechtmesse ist genant,/ do Maria den heilant/ Jesum truc zu dem templo./ der | |
| di kunigin./ Sycilia ist ein lant/ mit sime namen so genant,/ darinne was, als man saget,/ ein schuler wol uf betaget,/ | |
| wol offenlichen hute/ alhi nu erkennet,/ waz ir zu gote nennet/ und daz sie alle tuvele sint/ und mit in der | |
| pfroppin manchirhande boum. Eyn meystir wys,/ an synnen grys,/ Gotfrid genant,/ syn sin was gewant,/ wy man gutir wys/ allirleyge pfroprys/ | |
| ist, so stoz bobin in di vrucht der eyn, di genant syn, wol tif, vnd loz das bewachsin, vnde merke das | |
| me, di do werdin von kirsin, di do vehislin sint genant vnd di do suwir sint, di sint werhaft. Di werdin | |
| vnd von birn vnd von eppiln, vnde werdin alle wyn genant. Si tvn nicht andirs, si nemen das saph, das si | |
| wirdeclichem leben/ Get ir daz geluck eben./ Die sint colerici genant,/ Die werden auch alsus bekant. / Braun, rodehaft ist ir | |
| die aber diu wîp hânt erchant,/ die sint zuo Jôbe ginant;/ die sulen immer bilîben stæte/ mit êlîcher hîræte./ genist niemen | |
| ûf unt wart lebinde. dô wart Jûdas getouft unt wart genant Quiriacus unt wart sider bischof unt ein vil durnechtic //man. | |
| Galilea fuͤnden. welich durft waz des daz er Petrum benamen nante? Petrus der hat unsers herren dristund verlaugent, und wær er | |
| der hat unsers herren dristund verlaugent, und wær er nicht genent bei namen, so entorst er under die junger nimmer mer | |
| durch daz sein schuld merer waz denn eines andern, so nant in der engel bei namen, daz er iht gezwivelt durch | |
| @g.Ditz ist fvchs Reinhart genannt,/ got helf vns in sin lant./ Vernemet vremde mere,/ die | |
| arbeit./ Iz hate vil vnkvste erkant/ vnd ist Reinhart fvchs genant./ Nv sol ich vch wizzen lan,/ wa von die rede | |
| vnd brachte vil der mage sin./ Ein teil ich ir nennen sol,/ die mvget ir erkennen wol:/ Daz was der helfant | |
| der bere vnd wilde swin/ wolden mit Ysengrine sin./ Zv nennen alle mich niht bestat,/ swelch tier grozen lip hat,/ Daz | |
| vnd daz kvngelin/ vnd ander manic tierlin,/ Des ich nicht nennen wil,/ der qvam dar vzer mazen vil./ Isengrin hatte sich | |
| hatte geboten bi der wide/ Ein lewe, der was Vrevel genant,/ gewaltic vber daz lant./ Keinem tier mocht sin kraft gefrvmen,/ | |
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