Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| teilen muß./ die zwelfe glich geteilet sus/ des himels zeichen nennet man./ in den ir wesen han die irrnden sterne./ ir | |
| Schrib in dins herzen want, / das sechste zeichen ist genant / die meit. sin art ich tu bekant: / welch | |
| jagen./ Von der kunst influß / ich wol kenne, $s nenne / den flegmaticus. / der ist ^+ungerünig und feistes libes, | |
| herzen lagen./ In Egipten land/ fint man kleine $s steine,/ memphites genant,/ rot, als Aristotiles beschribet./ wen in todes gruft/ recht wil | |
| dir reichte got die stunden./ Der ewangelist/ war bekennet, $s nennet,/ priester, wie dich Crist/ hab geert und dir wird vil | |
| ane kerge / keiser Fabricius,/ das in der milde ferge/ nant alles lobes fluß./ den sahen die Schampniten/ in ziten $s | |
| da virrume vor mi richteri, unde ſal ſan ſine gizugi nenni. Von ewi di zuſamene kumit. Suo zuei zuſamini cumin an | |
| ûz erkorn./ dâ zen Burgonden $s sô was ir lant genant./ si frumten starkiu wunder $s sît in Etzelen lant./ Ze | |
| bekant,/ nidene bî dem Rîne: $s diu was ze Santen genant./ Sîvrit was geheizen $s der snelle degen guot./ er versuochte | |
| $s leit was in wærlîche daz./ Die wil ich iu nennen: $s ez was Liudegêr,/ ûzer Sahsen lande $s ein rîcher fürste | |
| iu dâ bringen, $s sone sul wir niht verdagen,/ wir nennen iu die herren, $s die uns her habent gesant:/ Liudegast | |
| sîniu lant/ und sagt$’ im, daz er wære $s Liudegast genant./ dô kômen sîne recken, $s die heten wol gesehen,/ waz | |
| vil wê./ daz getwerc begonde vrâgen: $s »wie sît ir genant?«/ er sprach: »ich heize Sîfrit; $s ich wând$’, ich wær$’ | |
| Burgonden lant./ durch des heldes liebe $s wart er Sîfrit genant./ Wie rehte vlîzeclîchen $s man sîn hüeten hiez!/ Gunther der | |
| Burgonden lant/ z$’einer stolzen witewen, $s diu was vrou Kriemhilt genant./ Sît daz erstorben wære $s der schœnen Helchen lîp,/ si | |
| sîn./ Ein wirt was dâ gesezzen, $s Astolt was der genant:/ der wîste si die strâze $s in daz Ôsterlant/ gegen | |
| daz Etzelen kint/ nâch kristenlîchem rehte; $s ez wart Ortliep genant./ des wart vil michel freude $s über elliu Etzelen lant./ | |
| durch daz er videln konde, $s was er der spileman genant./ Hagen welte tûsent. $s die hete er wol bekant,/ unt | |
| lant,/ daz was dem grimmen Hagene $s gar zem tôde genant./ Ez koment iuwer bruoder, $s die künige alle drî,/ in | |
| mêr./ Dô sprach daz eine merewîp, $s Hadeburc was si genant:/ »edel ritter Hagene, $s wir tuon iu hie bekant,/ swenn%..e | |
| komet über sant./ dirre marc herre $s der ist Else genant./ Sîn bruoder ist geheizen $s der degen Gelpfrât,/ ein herre | |
| kumt iu der verge, $s swenn%..e im der name wirt genant.«/ Der übermüete Hagene $s den vrouwen dô neic;/ er$’n redete | |
| genôte $s hin über an den sant./ den er dâ nennen hôrte, $s dô er des niht envant,/ dô zurnde er | |
| lant,/ einen helt ze sînen handen, $s der was Volkêr genant./ der redete spæhelîche $s allen sînen muot./ swaz ie begie | |
| vrîe/ in Pulle, Romanîe,/ Armenien, Dûtschinlande,/ und ein gebît man nande/ in Ungirlande Wurzâ;/ Lîfland unde Prûzin sâ;/ diz alliz wart | |
| misshellunge irbrach/ zwischin dem pâbste Honôriô,/ den man den dritten nante dô,/ und zwischin keisere Friderîche./ Dô dî gewêrte heimlîche/ etslîche | |
| und Jacinctî tac,/ dô man dem herbistmânde/ das dritte idus nande./ Der nûnde pâbst Grêgôrius/ und keisir Friderîcus/ der andre dô | |
| uns vorgeleit/ kein der alle sterke vûlt,/ und dî ist genant gedult./ In der hân vil gewêre/ dî heiligin merterêre/ des | |
| pflît,/ dî dâ varn in daz heilge lant/ zu Jhêrusalêm genant. —/ Hî endit sich daz andre teil diss bûchis und | |
| tage zal,/ unz daz sî irvullit al/ biz an den genantin wârn,/ an dem man sold dî sache urbarn. —/ Etslîche | |
| Und dô sî quâmen an daz lant,/ daz man Ermin nande,/ dô trâtin sî zu lande/ und wurdin dâ gewar/ einer | |
| burc hîz Tapiow/ ûf dem Pregore gelein,/ dî dî Prûzin nennin pflein/ in irre sprâche Surgurbi./ Darnâch man dî andre sî/ | |
| und darûf zwei gesundirt,/ den stûl besaz ein pâbist sus/ genant nûnde Gregôrius,/ der canonizîrte/ und mit lobe wirte/ ein herzoginne, | |
| dî sînin abir mechtic,/ und mit den eintrechtic/ zu leitismanne nande/ den Sudouwin Scomande/ und alsô dô kartin/ kegn der burc | |
| nûnzic darzû ein/ und unsir vrouwin tag irschein,/ den man nennit lîchtwîe,/ nam der wandils vrîe/ gotis kempfe vil gehuir/ von | |
| an der reise stîge/ brûdir Lûdewîge,/ der der Ochse was genant,/ unde slûgin den zuhant,/ und dô vurbaz strichin,/ unz sî | |
| zwelfhundirt/ unde achte drûf gesundirt,/ dô wart ein minnerbrûdir paus/ genant der vîrde Nicolaus,/ und Rûdolf der gewêre/ was kunic der | |
| nâch im irlesin/ Bonifacius zu hant,/ der der achte was genant./ Der pâbist im andren jâre/ sînre wirde vorwâre/ den kunic | |
| vrechir man;/ dî stat und dî burc saltû hân‹/ (im nennende dî vestin)/ ›und salt dîn herze bestin/ hin ûf rittirliche | |
| hômeistir/ zu wesene quam in Prûzinlant;/ dô wart er grôzcomtûr genant./ Von pilgerimen./ //Bî des meistirs zît vorwâr,/ dô Cristî unsirs | |
| der brûdre samenunge,/ hô, nidir, alde, junge,/ der man dâ nante mit der zal/ vil nâch achzig ubiral,/ darzû manch ellinthaftir | |
| hôrte redde sô gewêr,/ wî daz wolde vûgen er/ in nennende dî zît dâbî,/ daz in dî brûdre lîzen vrî/ heim | |
| bandin wîldin/ des vogetis von Samelant,/ der brûdir Gêrhart was genant/ und mit zûnamen Rudde,/ und den mit vreisir crudde/ machtin | |
| man unsirm hêrren gar/ tûsint und drîhundirt jâr/ und einundzwênzic nande,/ dô wurdin in Wentlande/ von vorgift besprochin/ drî man, daz | |
| man unsim hêrren gar/ tûsint und drîhundirt jâr/ ouch sechsundzwênzic nande,/ der kunic von Ungirlande/ drîzictûsint Tartern slûc,/ dî im hattin | |
| zal man Cristô gar/ tûsint und drîhundirt jâr/ ouch drîundzwênzic nande,/ dâ wârn in Prûzinlande/ dî rittere ûf strîtlîche werc/ von | |
| vrowen âbint,/ sô wir dî hôchzît habint,/ dî lîchtmesse ist genant,/ wart dî selbe burc berant/ und gesturmet vil hart./ Sô | |
| ordens anbegin/ den vumfzênden hômeistir in/ man mit zal dô nande/ und in Prûzenlande/ der einundzwênzigste er was,/ dem man meistirs | |
| vil drât/ von Rôme der Senât,/ der was ze bruoder genant/ dem kunic von Yspanilant,/ und grôzer teil ûz den steten/ | |
| zêren/ sach man mit im kêren,/ die ich iu wil nennen,/ als vil ich ir erkenne./ //L. ez fuor mit im | |
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