Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| der was gewaltic diser lant;/ der im ze sune was genant,/ der was mîn rehter vater./ an sînem tôde bat er/ | |
| der helle gluot/ immer solde brennen!/ sol mich ein solher nennen,/ swie sô im gelust?’/ ûf sînes lîbs verlust/ wart gerâten | |
| nindert wær über alle rîch./ dem man si ze tohter nande,/ in Armenia dem lande/ dâ truoc er zepter unde krône/ | |
| spurte,/ her Kuonrât von Breitenfurte/ nâch sînem vater man in nande./ hie ze Stîre in dem lande/ ist er gezogen und | |
| Fritze sîn guot/ vor des liuten von Salzpurc./ daz hûs nant man Enspurc./ sterclichen bût man dar./ von Stretwic hern Dietmâr/ | |
| daz diu zît hin verswant,/ ûf die der tac was genant,/ der datz Lintze solde wesen./ dô begunde man ûz lesen,/ | |
| sullen sîn/ die vermaleditten Sarrazîn,/ die dich niht ze herren nennent/ noch für wâren got erkennent./ sullen die dâ haben phliht?/ | |
| gâch/ den stolzen Franzoisen./ die manhaften, kurtoisen/ wærn müelich ze nennen,/ die aber ich erkenne,/ der nam wirt niht verdeit:/ dâ | |
| Otten den langen/ von Brandenburg erkant./ dem was ze sun genant/ ein jungelinc, hiez Herman,/ dem geviel nâch dem vater an/ | |
| segen unde schilt_–/ der andern mich bevilt/ mit namen ze nennen_–/ si lâzen sich wol erkennen,/ die man die hôhsten nande/ | |
| dô diu zît hin geswant,/ ûf die der tac was genant,/ niht lenger si biten./ von ôstrîch kom geriten/ Albreht der | |
| Wienen kam./ die er mit im nam,/ dienstman und burgær genant,/ und die dâ wâren gesant/ mit im ab dem kôr,/ | |
| der dienst sîn/ funfstunt als manic man,/ als ich vor genant hân./ disen dienest unde swaz/ ich noch mac erziugen baz,/ | |
| dem kunig Adolf/ von Triere der bischolf/ ze bruoder was genant./ swaz er dâvon erkant,/ daz im was wider,/ daz trat | |
| kurzlich bereit,/ wand er darzuo was behend/ unde sîn nam genent,/ swâ man der guoten gedâht./ die er mit im hete | |
| der krône truoc in Ungerlant,/ dem si ze tohter wart genant./ diu selbe hîrât/ geschach ze Wienen in der stat,/ dô | |
| mêre,/ swâ man sînen nam erkent,/ der getriu sant Niclâ nent,/ alsô hât ez wærlich/ von Gurke bischolf Heinrich/ bî tage | |
| gewerten:/ die man die besten dâ erkande/ und die hôhisten nande,/ die nâmen si in/ und fuortens gevangen hin,/ von der | |
| dâ zestunt/ einen helt fruot erkant,/ den man ze sune nant/ von der Tyben hern Heinman,/ und von Klingenberge hern Johan./ | |
| belîben./ den man die untriu sach trîben,/ Perhtolt, den ich_ê nant,/ dô der bevant,/ daz daz dinc undervaren was,/ als ich_ê | |
| dazu wirkit, daz ist ein dînisthaft werc. //Der engil was genant Gabriel. he teit ouch swar, he hiz alse wenic Gabriel | |
| Cůnrat. niman inkan wizzin des engilis namen. da der engil genant ist, da inquam ni meister noch sin i zu. vil | |
| fon ist Got got daz he one creature ist. he innante sich nicht in der zit. in der zit ist creature | |
| sone’. groiz duchte di aldin heligin daz Got ir vadir genant waz; doch seldin ist Got in der altin schrift vadir | |
| waz; doch seldin ist Got in der altin schrift vadir genant. daz abir wir cristene lude Godis sune sin genant, daz | |
| vadir genant. daz abir wir cristene lude Godis sune sin genant, daz ist von Godis sune und von sines geistes gnaden. | |
| si wirdit fon Gode gesant und ingegozzin. den naturlichen engil nennit der ewangelista einen engil Godis gar eigintliche darumme wan he | |
| Godis. der engil ist ouch ein glichnisse Godis, dar umme nennit si sente Dyonisius spigile. der engil ist ouch Gode foreinit, | |
| sinir minne, und darumme en ist he nicht Godis engil genant. ouch alle des engilis werc uzzewendic und innewendic di habin | |
| sprichit der son: ‘vadir, ich han geoffinbarit dinen namen’. hirumme nennit en Ysaias einen engil oder einen bodin des grozin radis. | |
| da he sprichit ‘dit’, und noch dirre eginlichkeit ist he genant ein wort. daz andir ist di unwandilberkeit di in dirre | |
| ist daz selbe wesin mit yme, und hifon ist he genant ein figure siner substancien. daz vierde ist di glichheit da | |
| ist da he sprichit ‘liber’, und hi noch ist he genant ein erbe Godis. wi der son si in deme vadere, | |
| nicht in eme dan ein ewic tac. darumme ist he genant ein schin. were di sůnne ewicliche gewest, so were ouch | |
| vellit in sine nature und ist daz selbe wesin. darumme nennit en sente Paulus ein figure siner substancien. ein figure ist | |
| allir sunderlichsten glichheit des sones mit dem vadere. dar umme nennit he yn ein bilde Godis. wir insîn nicht diz bilde, | |
| ‘sprich, der da ist der hait mich gesant’, und he nante sich auch: ‘ich bin di da bin’. wesin geit for | |
| Gode so glich, allene wisheit und gude und richtum Got nennent, doch nennit yn ein me dan daz andir. daz hohiste | |
| glich, allene wisheit und gude und richtum Got nennent, doch nennit yn ein me dan daz andir. daz hohiste werc Godis | |
| den willin und zu den anderen creften; der heubit sint genant gerechtikeit, sterke und mezikeit. in den sint file andere beslozzin | |
| wache, he wirke oder he inwirke nicht. darumme sint si genant blibinde follincuminheit. noch den volgin di anderen, di bi dem | |
| deme erstin di fruchte des geistes. fruchte des geistis sint genant di werc der tuginde, darumme daz si suze sint deme | |
| in sinem munde. sente Ambrosius: ‘di werc der tuginde sint genant fruchte darumme daz si spisin den menschen mit heliger und | |
| daz sint fruchte der ere und der hobisheit’. //Disir fruchte nennit sente Paulus zvelfe, alleine ur fil me sint, alse sente | |
| weschit uze hohe follincumene werc. dise werc sint darumme selikeit genannt daz si machin eine geginwertikeit und eine sichirkeit der selikeit | |
| sullin Got sehin. selic sint di fridesamen, wan si sullin genant werdin Godis kinder. selic sint di alle anvechtunge liden umme | |
| daz nemin di kint in der schole ein biwort. Got nante sich selber in Johanne ein wort, du he sprach: ‘in | |
| sin ein biwort. alse der frige sterre noch dem fritage genant ist Venus: he hait manichin namen: wan he for der | |
| alse di tube zu der archin, wan di sele ist genant ein tube in Cantico. di sele inminnit auch nicht fon | |
| und auch di heiligin, daz di uberste engele, di Seraphin genant sint, di burnint in der minne, und da fon sint | |
Ergebnis-Seite: << 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 >> |