Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
| ist Seraphin di ubirste creature und der heilige geist ist genant di dritte persone in der gotheit noch unsir wise, alleine | |
| diz licht. ez ist gescriben fon einem berge, der was genant ein berc drigir lichte oder mons Oliveti. daz erste licht | |
| widirschin muge gegebin. daz ander licht da fon der berc genant was, daz was diz licht des templis, daz auch an | |
| vollinbrenge in deme werke. daz dritte fon deme der berc genant was, daz was di materie des lichtis, daz olei, daz | |
| vride der in der sele sin sal. darumme ist si genant Jerusalem. Dyonisius: ‘der gotliche vride durchverit und ordenit und endit | |
| mâze gern:/ ich wil iuch des und fürbaz wern./ wan nennet ir den bruoder mîn/ Gahmuret Anschevîn?/ Anschouwe ist mîn lant:/ | |
| Gahmuret Anschevîn?/ Anschouwe ist mîn lant:/ dâ wesen beide von genant."/ ___Sus sprach der künec hêr./ "mîn bruoder der mac sich | |
| tât,/ sine heten vliehens keinen rât./ dar zuo hôrt i’n nennen,/ man solt in wol erkennen,/ //daz er den prîs übr | |
| "frowe, erst für küneges künne erkant:/ des sî mîn lîp genennet phant./ Frowe, ich wil iwern fürsten sagn,/ daz si rîchiu | |
| sîn munt was rôt unde fier./ //___Ein wîp diech ê genennet hân,/ hie kom ein ir kappelân/ und kleiner junchêrren dri:/ | |
| überriten von Babylôn./ einer hiez Ipomidôn,/ der ander Pompeius./ den nennet d’âventiure alsus./ //daz was ein stolz werder man/ (niht der | |
| tjoste sluoc/ den werden der ellen truoc./ Gahmuret was er genant,/ gewaldec künec übr driu lant./ ieglîchez im der krône jach:/ | |
| du ze rehte kundest spehn."/ ___der knappe frâgte fürbaz/ "du nennest ritter: waz ist daz?/ hâstu niht gotlîcher kraft,/ sô sage | |
| vlîz./ "bon fîz, scher fîz, bêâ fîz,/ alsus hât mich genennet/ der mich dâ_heime erkennet."/ ___Dô diu rede was getân,/ si | |
| erkant in bî dem namen sân./ nu hœrt in rehter nennen,/ daz ir wol müget erkennen/ wer dirre âventiur hêrre sî:/ | |
| âne schranz./ der fürste heizet Gurnamanz,/ von Grâharz ist er genant./ dannen reit ich hiut in ditze lant."/ ___alsus sprach diu | |
| er kunde valscheit mâzen,/ der bruoder Lîâzen."/ ___Dô Lîâze wart genant,/ nâch ir vil kumbers was gemant/ der dienst gebende Parzivâl./ | |
| swâ nâch den napf ieslîcher bôt,/ swaz er trinkens kunde nennen,/ daz mohter drinne erkennen/ allez von des grâles kraft./ diu | |
| wirt, sîn burc, sîn lant,/ diu werdent iu von mir genant,/ her nâch sô des wirdet zît,/ bescheidenlîchen, âne strît/ unde | |
| //Ich wæn, hêr, diust iu niht bekant./ Munsalvæsche ist si genant./ der bürge wirtes royâm,/ Terre_de_Salvæsche ist sîn nam./ ez brâhte | |
| man se wolt an rîten,/ daz was zer blôzen sîten:/ [nantes iemen vilân,/ der het ir unreht getân:]/ wan si hete | |
| der küenste man/ den muoter ie zer werlt gewan:/ der nennet sich der rîter rôt./ hêr künec, frou küngîn, er enbôt/ | |
| daz er suochens pflac/ den der sich der rîter rôt/ nante und im solh êre bôt/ daz er in schiet von | |
| daz biutet dienst sîner hant./ der künec Artûs ist er genant./ mîn nam ist ouch vil unverholn,/ an allen steten unverstoln:/ | |
| allen steten unverstoln:/ liute die mich erkennent,/ Gâwân mich die nennent./ iu dient mîn lîp und der name,/ welt irz kêren | |
| hêr Parzivâl,/ der ouch dort treit diu rîters mâl./ ir nennet in den ritter rôt,/ nâch dem der lac vor Nantes | |
| muot stuont hôch, doch jâmers vol./ die bêde schanze ich nennen sol./ hôchvart riet sîn manheit,/ jâmer lêrt in herzenleit./ ___er | |
| mac,/ mîn haz im biutet hazzes slac./ //___Ich sol doch nennen wer der sî./ ach ich arman unde ôwî,/ daz er | |
| wol gelobte man/ von dem Plimizœles plân./ dô Kingrimursel wart genant,/ ohteiz dô wart er schiere erkant./ werden virrigen prîs/ het | |
| diu von Janfûse sach./ diu heidenîn zem Wâleis sprach/ "Cundrîe nant uns einen man,/ des ich iu wol ze bruoder gan./ | |
| gürten balde/ einem orse daz im Orilus/ gap: daz was genennet sus,/ mit den rôten ôren Gringuljete:/ er enpfiengz ân aller | |
| bit iwer unde mîn:/ daz lêrt mich endehafter pîn./ den nenne ich iu, geruochet irs:/ habt ir mich ihtes deste wirs,/ | |
| ine möht ir niht erkennen./ solt ich se iu alle nennen,/ ich wurde ein unmüezec man./ inrehalp wart ez dâ guot | |
| was ir helendiu zuht ein pfant,/ daz ir neweder wart genant./ sine erkande ouch niemen dâ:/ daz tet man aber anderswâ./ | |
| bûwes veste./ dâ lac ein burc, diu beste/ diu ie genant wart ertstift:/ unmâzen wît was ir begrift./ ___der bürge lop | |
| ein ritter blanc: wand er was grâ./ in wâfenheiz er nante/ Gâwânen, do ern erkante./ dâ bî er dicke lûte schrei/ | |
| schilt,/ ûf den ist werdekeit gezilt:/ des wâpen sol ich nennen,/ ob ir ruochet diu bekennen./ guot gebærde und kiuscher site,/ | |
| einer sküneges man,/ der was geheizen Liddamus./ Kyôt in selbe nennet sus./ Kyôt la schantiure hiez,/ den sîn kunst des niht | |
| ode wie der wochen zal gêt./ swie die tage sint genant,/ daz ist mir allez unbekant./ ich diende eim der heizet | |
| reine./ hât ir des niht erkennet,/ der wirt iu hie genennet./ er heizet lapsit_exillîs./ von des steines kraft der fênîs/ verbrinnet, | |
| bein/ jugent enpfæht al sunder twâl./ der stein ist ouch genant der grâl./ ___dar ûf kumt hiute ein botschaft,/ dar_an doch | |
| witzen./ gein des mânen wandel ist im wê./ Brumbâne ist genant ein sê:/ dâ treit mann ûf durch süezen luft,/ durch | |
| die wîten Gandîne,/ dâ nâch der ane dîne/ Gandîn wart genennet./ dâ wart Ithêr bekennet./ diu selbe stat lît aldâ/ dâ | |
| si dâ wesen frouwe./ si heizet Lammîre:/ so istz lant genennet Stîre./ swer schildes ambet üeben wil,/ der muoz durchstrîchen lande | |
| für eigen hân:/ daz dunct mich iwer ledec reht./ nu nennt mich rîter oder kneht,/ //Garzûn oder vilân./ swaz ir spottes | |
| mich hinnen tragn,/ solt halt ir niemer ors bejagn./ ir nennet reht: welt ir daz nemn,/ sone darf iuch nimmer des | |
| //Si ist von Munsalvæsche komn,"/ dô Gâwân hête vernomn/ Munsalvæsche nennen,/ do begunder freude erkennen:/ er wânde er wær dâ nâhe | |
| sîn gewuoc,/ des wolte sich ir keiniu schamen,/ swâ man nante sînen namen,/ ob si der minne ir krefte jach./ nu | |
| künne ist dicke komn/ durch minne in herzebæriu sêr./ ich nenne iu sîner mâge mêr,/ den ouch von minne ist worden | |
| iwer œheim Artûs/ von eime lande daz alsus,/ Löver, ist genennet;/ habt ir die stat erkennet,/ Bems bî der Korchâ?/ diu | |
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