Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
danne adv_k (4778 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ
| ich wæne er sanfte tuot./ dérst z%\aller stunde/ noch rœter danne ein bluot. eyâ, Minne wunde,/ du machest ungemuot./ obe dîn | |
| ichz der lieben sagen,/ mich jâmert nâch ir minne mê/ dan nâch den liehten rôsen rôt./ //Wê waz wunders lît an | |
| trûren tôt./ ist im rehtiu liebe bî, sô ist beiden danne wol./ Minne tuot si sorgen frî;/ si stricket beidiu herze | |
| liebe lieplîch lachet. //Wâ wart ie herzen mê sô wol dan dâ zwei sendiu herzen sint/ einmüetic nâch der süezen Minne | |
| wunne die der meie bringet, und diu schœne zît,/ baz dan ich erdenken kunne. schouwet wie der walt und ouch diu | |
| stat dâ minne fröiwen muoz./ //Wer kan trûren baz verswenden danne ein reine minneclîchez wîp?/ trôst von wîben der kan wenden/ | |
| trœstet mich, daz ist der Minne haz, ir munt rœter danne ein bluot./ bluot $s des meien fröit mich kleine./ reine | |
| dir von kinde ie. wiltu mich nu wunden,/ waz touc danne stætiu triuwe? Minne, daz verbir./ //Nû klag ich der kleinen | |
| dîn minne sinne $s krenket zallen stunden, wie sold ich dan iemer frô belîben?/ lieber lîp vor allen lîben,/ heilet mir | |
| dîn süeze wunne wil bî mangen fröiden sîn./ baz $s dan ich gedenken kunne/ singent aber diu vogellîn. dâ bî siht | |
| ir rôter munt erlachet/ unde er liebe lachen sol./ baz dan ich erdenken kunne/ kan si wol, $s diu sældebære,/ kiusche | |
| an./ diz edel guot gewæte/ vil baz ein herren kleidet/ dan samît pfellol purpur golt,/ wan ez von sünden scheidet/ und | |
| grôz,/ doch wandelunge âne;/ den oberhimel sage er mir/ und dan den kristallîn./ der tiute ouch, wie zodiacus/ zwelfvalt die sunnen | |
| mac:/ reiner wîbe süezez lachen/ mac baz sendez trûren swachen/ danne ein blüeterîcher hac./ swaz ûz süezem dône erklinget,/ swaz der | |
| der sî vrô naht unde tac./ wart ie bezzer ougenweide/ danne ein reine schœne wîp?/ endelîch/ sunder wîch/ aller wunne ist | |
| jâ, megde wîp/ zierent jârlanc wol ir lîp/ sô sî dan beste kunnen./ fröide, trûren dâ vertrîp!/ //Wîp, reiner nam, minne | |
| minne zuht kiusch unde scham,/ sô wirdest dû geblüemet/ baz dan swaz der meie ie bôt./ man, tuont alsam,/ holt sint | |
| des muoz fröide ûz menschenherzen pfaden./ mac ein man $s dan $s schouwen $s frouwen $s schœne,/ hœne $s winde munt | |
| aller liebe ein wunne,/ lieber liep beliuhtet niht diu sunne/ dan lieber wîbe stæter lîp./ swer ze lobe iht kunne,/ der | |
| und ouch die herren milte bî ir guote,/ erwurbe ich dan der edelen gunst,/ armuot, sô schiede ich gar von dîner | |
| vollekomen,/ und ob si sî valsch alder wâr,/ gezieret, ungezieret. dan/ si hât der siben künste drî/ von rede alsô genomen./ | |
| funden./ //Mâc, ob sich liebet dir mîn guot vil mêre danne diu mâcschaft,/ sô pfligst du kranker neve site;/ wild ist | |
| die mâcschaft zuo dem guote:/ mîn guot ist lieber im dan ich,/ im wont ein krankiu friuntschaft in dem muote./ mâc, | |
| vogel ich nie gesach./ nie lerche noch galander baz/ gesanc dan ir. sus ich niht zabel,/ ich hôrte es gerne gnuoc’./ | |
| nam./ sist wîlent schade und wîlent vrom,/ nu bœse und danne guot./ scham ist vor argen werken guot,/ ist daz si | |
| lasterlich verswendet./ //Nît sünde stiftet âne zal, nît wirset wirs dan gift bekort,/ nît löschet fride und wecket zorn,/ nît wendet | |
| frouwen spehen./ //Dîner reine $s trœste ich mich/ noch baz denn ich gedienet hân./ dû bist eine $s der wil ich/ | |
| gar./ dû und al diu werlt gemeine/ fröit mich min dann umbe ein hâr./ wie möht ir mir fröide geben/ âne | |
| einen daz vor grâwem hâre/ mir dâ gelinge $s baz danne ir genâde gebâre./ trôst mîner jâre/ daz ist ir schouwe, | |
| man sô fröiderîchen al diu werelt nie gewan,/ alse ich denne wære, swanne ich ir vil minneclîchez jâ/ vernæme von ir | |
| wan den trôst aleine,/ daz ich si baz meine $s dann ie wîp deheine./ //Gein ir langen kriege setz ich mîn | |
| tugent./ //Wîp sint reine, wîp sint guot,/ wîp sint lieber danne iht dinges sî,/ wîp sint schœne und wol gemuot,/ wîp | |
| mîn,/ sî vil reine süeze sælic wîp./ sîst noch bezzer danne guot,/ schœne, dâ bî wol gemuot./ //Wol mich daz ichs | |
| kargez spehen./ ir merken, ir hüeten, daz trœstet noch baz/ danne an den tumben daz toube übersehen./ swer guoten wîben ir | |
| mangen schœnen tac./ //Noch lîde ich von ir leides mêre danne ich iemen sage,/ vil mangen senden smerzen den ich tougenlîchen | |
| man mich ir vil lîhte ungüete hœret jehen./ swaz si danne mir getuot,/ sôst ez doch geschehen./ //Owê des, ich hân | |
| vil hôch gemüete./ Mîn muot von wîben hôhe stât./ waz danne ob mir ir einiu hât/ Erzeiget hôhe missetât?/ deswâr des | |
| ze dienest alse ir jeht,/ ez gefrumt iuch selben baz/ danne mich wol tûsentvalt./ tuot daz schamelop hin dan:/ mirst der | |
| die wirde hât,/ daz ez wol ze hove gât,/ baz dann aller künge wât/ âne scham aldâ bestât./ //‘lieber herre, sælic | |
| wil sî mit dienste bringen inne/ daz ich sî baz dan mich selben minne./ ûf mir muoz sper erkrachen./ nû tuo | |
| güetet;/ dâ von mîn muot hôhe stât./ sîst mir süezer danne iht sî,/ in dem muote $s liep vor allem guote./ | |
| ich $s wæn ie wîp würde baz mit liebem manne/ danne ir was. ouwê do muoste er danne./ dâ von huop | |
| mit liebem manne/ danne ir was. ouwê do muoste er danne./ dâ von huop grôzer jâmer sich./ //Urloup genomen/ wart mit | |
| in dem herzen mîn mit dir,/ arme und bein er danne flihtet,/ im und dir, dir unde mir,/ hin und her, | |
| sost dîn reinez herze in sînem lîbe:/ welhem sol ez denne næher sîn?/ des kan ich vor liebe niht bescheiden./ ez | |
| ist guot,/ kiusche, blîde, stæte,/ zühte rîch, wîplîch gemuot./ //Rœter denne ein rôse/ ist ir munt süez unde heiz./ sîst mit | |
| gein ir: valschen muot ich nie gewan./ sîst mir lieber dan mîn selbes lîp./ dest mîn reht: sî ist ein wîplîch | |
| hôhen fröiden funt./ //Tugende hân ich an ir funden/ mêr dann ich ir ie an wîbe vant./ dâ von bin ich | |
| sîst mir in dem herzen immer sunder lougen/ lieber vil denn elliu wîp./ sî mac mir gelônen wol:/ dâ von diene | |
| gein ir alsô manicvaltec,/ daz ich ir baz guotes gan/ dan mir selben: dest alsô./ mich tuot ir güetlîch gebærde ofte | |
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