Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
danne adv_k (4778 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ
| tete im an dem herzen wê/ und wart siecher vil danne ê.»/ die wîle daz Sêth alsô sprach,/ ein lieht durch | |
| nie ganzer triuwe wart getragen/ von manne noch von wîbe,/ danne ouch in ir lîbe/ si zwei zesamne truogen./ doch kunden | |
| und twungen sich dô harter/ ze herzen an der stunde/ danne ich mit dem munde/ iu bescheiden künne./ an werltlicher wünne/ | |
| erden/ niemer wolte werden/ fröudehaft noch rehte frô,/ got gefuoctez danne alsô/ daz er ze lande quæme/ und etewaz vernæme/ von | |
| dar ûz mîn herze gar,/ bluotic unde riuwevar;/ daz soltu denne salben/ mit balsam allenthalben,/ durch daz ez lange frisch bestê./ | |
| daz du dîne tage/ enbizzest keiner spîse nie/ süezer, frouwe, denne die’./ /‘Lieber herre’, sprach si dô,/ ‘niemer werde ich rehte | |
| sprach si dô mit maneger nôt,/ ‘hân ich sîn herze denne gâz/ der mir hât ân underlâz/ von grunde ie holden | |
| tôt zehant,/ wand er dekeine milte vant/ an sîner hende danne./ sus hete er manegem manne/ daz leben und den lîp | |
| habet geslagen?/ ich wil iu nemelichen sagen:/ ir werbent anders danne ir sult,/ sît daz ir sunder alle schult/ geslagen hânt | |
| getar’./ /‘Entriuwen’, sprach der ritter dô,/ ‘und ist der rede denne alsô/ daz ir mîn lêhen lîhent hin,/ ob ich iu | |
| fuorte bî ir zoume:/ dâ sach ich bluomen manecvalt/ mêr danne zeinem soume;/ ouch vant ich einen brunnen kalt/ <dâ> under | |
| wan dîn marter/ dranc vil harter/ durch ir sêle tougen/ danne ein wol gesliffen swert./ /Sich bewârte an dir daz wort/ | |
| michel,/ gerihtes hât man sich verschamt,/ daz reht stât crumber danne ein sichel,/ frid und genâde sint erlamt./ des muoz der | |
| iemer bluot betouwen,/ diu für trûren bezzer sî/ sendem manne/ danne $s wîbes minne?/ si kan mit gewinne/ wundes herzen sinne/ | |
| alle bluomen schœne rôt gel unde blanc./ wîp sint bezzer danne vil gesteines/ oder silber unde golt;/ ûf der erde wart | |
| dur liehte bluomen linde/ hiure in touwes flüete $s wuot,/ danne ich wüete $s fluot $s des rîfen nû mit füezen | |
| sô rehte wert/ sô diu wât der mich diu herzeliebe danne wert./ /Werlt, wilt dû nu zieren dich vil schône,/ sô | |
| daz frœlîche morgenrôt./ ein scheiden mich von liebe diuhte/ wæger danne ein grimmeclicher tôt./ diz merke ein ritter, $s dem ze | |
| schône lît./ wîp nu machent trûren cranc/ sendem manne; $s danne $s minne fröude birt,/ sô der wase $s grase-$sgrüene tragende | |
| sînes herzen clage./ wîbes minne mêret baz/ fröude sendem manne,/ danne $s clê von touwe naz./ wizzent sunder allen haz,/ daz | |
| herze zuht verswuor./ Êren van/ von im dan/ snurret wîzer danne ein swan;/ er ist milte wan,/ diu von im entran/ | |
| verwandelt,/ dâ wirt missehandelt/ sêre an ir gewalt/ diu natûre danne,/ sô daz si dem manne/ leben unde wirde balde kürzet./ | |
| deste milter sîn,/ daz man vindet hiute/ mê geschanter liute,/ danne gêrter lebe in disen zîten./ triuwe und êre glenzent deste | |
| die liute umb êre/ würben alle sêre,/ wie möht ieman danne lob erstrîten?/ daz arge bî dem guoten erger unde bœser | |
| der schâcher ‘sô mord ich durch fünve lieber argen schalc,/ danne ich umbe driu den milten sêre;/ dîn bluot ich verrêre,/ | |
| alsam, daz ist gefüege./ /Wart ie bezzer iht für ungemüete/ danne wîbes güete,/ des erkenne ich niht:/ swaz ein man verborgen/ | |
| schanden/ lebe in sünde banden,/ und daz in diu helle danne slinde./ / Got herre, waz du wunders an dir selben | |
| gemüete sigehaft./ ez enkan hôchclünger niht kein lebende crêâtiure sîn,/ danne ein wîp clâr unde fîn,/ diu minneflamme demphet,/ und si | |
| zuo dir in der nœte traben./ ein trûtgeselle ist bezzer danne vil unholder mâge;/ dâvon du flîzeclichen des mit dînem dienste | |
| sît ich daz weiz, warumbe fröuwe ich mich sô dicke denne?/ trûren eteswenne/ solt ich gein mînes endes zil./ /Ein lob | |
| mære/ und âventiure enruochten,/ wan si gerihte suochten/ vil gerner danne wunder./ Dâmite <und> ouch hierunder/ die arken hæte dô der | |
| ir liute/ mit fride lâzen unde ir lant,/ mir breste danne in mîner hant/ von grôzem ungelücke/ diz swert in cleiniu | |
| unde gap/ den widersachen swæren zins./ er was noch herter denne ein flins/ an ritterlicher degenheit./ Nu daz er in der | |
| all der welt geminnet. Und sie hatten nymant miteinander gewůnnen dann ein junges knebelin kleyn, und was geheißen Lancelot syn zuname, | |
| mit krafft, die naher by der andern búrg gesehen was dann dry milen, und er fur dar zu beschutenne die burg | |
| ersterbe $t ee er mir mit dem libe entgee, wann dann were alles myn leyt gesenfftert!’ //Da stachen sie beyde zuhauff, | |
| sie, ‘so uch der konig Artus abegeet, wer mag uch dann ymmer me gehelffen?’ //‘Frauwe’, sprach er, ‘duncket uch dann dirre | |
| uch dann ymmer me gehelffen?’ //‘Frauwe’, sprach er, ‘duncket uch dann dirre ratt gut, so wil ich yn gern thun, und | |
| myner enterbniß. Ich hoffen das ich yn me soll erbarmen, dann ob ich da nit enwere, als er mich daselbs siecht. | |
| selb mit mir, wir ensollen anders nymans mit uns furen dann unsern sůne und einen knecht der uns dienen sol, wann | |
| under der burgk floß, und die burgk was nicht beseßen dann einhalb; und da sie allermeyst beseßsen was, das was ferrer | |
| einhalb; und da sie allermeyst beseßsen was, das was ferrer dann man mit einem bogen geschießen möcht zu dry malen, wann | |
| mere und breyt, und da ging nit me weges zu dann eyn cleyn pfedelin sere schmal, und was wol zweyer mylen | |
| alle wiedderzal.’ ‘Wie möcht das gsyn’, sprach Claudas, ‘wo ist dann der konig Ban?’ ‘Werlich’, sprach er, ‘der konig hatt die | |
| truwen wil werben.’ ‘Wie’, sprach der truchses, ‘hant ir mich dann vor ungetrúwe?’ ‘Gott behut uch da vor’, sprach der ritter, | |
| und der im so getruw were, er wer im lieber dann sinselbs lip. Dwil sie keyn spise hatten, da behielten sie | |
| der kirchen wert -, ‘ich wil dir me liebes thun dann allen den rittern die ich han, und solt mir lieber | |
| sorg vor dheynem wercke das man darczu gestellen mag anders dan vor hůnger. Nu wil ich des me off mich nemen. | |
| myn ere und myn gut an uch, und ir mich dann verrietent.’ ‘Herre’, sprach der truchseße, ‘dheyn so gebryset ritter noch | |
| unschuldig, so wert uch sere, wann ir ensint nit krancker dann er sy, noch mynner libes, ir sint auch als gut | |
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