Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geist stM. (1201 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| heiligen geistes vol wære und mit dem oͤle des heiligen geistes gewichet wære, iedoch trug er uͤbel wucher, do er eines | |
| gearnet daz uns die stoͤrær choͤment, unser veint, die unreinen geist, und besitzent uns und umbgrabent uns und werffent uns ze | |
| unser veint und besitzent uns und umgraben uns, die unreinen geist, die uns die boͤsen gluͤst, diu boͤsen werch, die boͤsen | |
| si enmuͤgen nichtes gehelfen von der weitze. die selben unreinen geist, die lazzent einen stein ob dem andern nicht. swenn der | |
| wan also wir ez verdient haben. da choment die uͤbeln geist die uns verraten habent und růgent uns, daz si uns | |
| da die armen mit sel und mit leib den unreinen geisten geantwurt werdent in daz ewig feur. Nu enhab wir der | |
| wip zů im, der tochter ledigot er von dem uͤbeln geist. do diu erlediget wart, do gieng er zů dem mer | |
| daz si getauft $t wurden und die gabe des heiligen geistes enpfiengen. do unser herre den sichen von der menig gefurt, | |
| den vingern. die juͤnger bezeichent die siben gab des heiligen geistes, an dez hilfe wir der bechorung der boͤsen geist niht | |
| heiligen geistes, an dez hilfe wir der bechorung der boͤsen geist niht muͤgen wider chomen noch der boͤsen læut lage. wir enmuͤgen | |
| lere nicht gevahen, uns helf danne diu genade des heiligen geistes. unser herre der greif im in diu oren des siechen | |
| sinem vinger. war umb? da gab er die genade des heiligen geistes den heidenischen læuten in ir hertz, daz si rechten gelauben | |
| unserm broͤden leib. daz dritte ist diu hengunge, so der geist des verhenget und gevolget des der tiufel gerætet und des | |
| der arm mensch innerhalben der stet toter. swenn aver der geist dem vleisch gehenget und die suͤnt mit den werchen vol bringet, | |
| welligen helle. o we armer mensch, ez spricht der heilig gaist durch sant Davides munt: Dominus scit cogitationes hominum, quoniam vanae | |
| vinde/ daz vater mit dem kinde/ uz einem munde geben geist.’_–/ ‘vater, ich wæn, du enweist./ die gewizzen ist dir wilde:/ | |
| pris./ vil werder man, kuͤnc Loys,/ hiut ist des heren geistes tac,/ da von uns nymmer enmac/ hie an iht misselingen./ | |
| alle,/ nu uirnemit wie iu dise rede geualle./ der heilige geist gebe ú den můt/ daz ir daz beste dar ane | |
| ere/ un(de) gesamnet iuch einer rede,/ die uns der heilige <geist> gebe,/ daz wir des besten ramen.’/ si sprachen alle amen./ | |
| ‘herre nu la mich den boten sin./ mit des heiligen geistes gebe/ wie ob ich etwaz da gerede?/ ich sage in | |
| unde we geschehe dir!/ waz wizzest du mir?/ mit boesen geisten bist du gemůt./ nu ist iz aller erist her uz | |
| unde andere ir gesellen/ mit Genelunes uol leiste,/ wande in sineme geiste/ was ne hein truwe:/ uon ime chom michel ruwe./ er iruolte | |
| hůtet ir iemmir gerne;/ die můze wir uon deme heiligin geiste lerne./ Genelun saz mittin under in,/ der tuvil gab ime | |
| warumbe hast du so getan?/ waz wizestu mir?/ ain ubel gaist ist mit dir./ het ich dir nicht wol gelonet,/ machtestu | |
| sin,/ unt alle di mit in waren,/ da si den gaist wider gaben/ ir urlosare,/ ir tot ist ture unt mare./ | |
| ringen./ der stal schirmtte dem ulaische,/ diu heilige minne dem gaiste./ diu ir sterche des libes/ gert in des wiges./ daz | |
| ir sterche des libes/ gert in des wiges./ daz der gaist gesigete,/ hin ze himele si digeten./ si manten ir schephare/ | |
| frolichen lebent:/ daz worcht in der gute wille./ den heiligen gaist heten si dar inne,/ ir herce geliuteret unt gerainet:/ uon | |
| pewarten:/ si sprachen in den antlaz./ daz wůcher der heilige gaist was./ zesamne si gingen,/ ain ander si umbe uingen./ si peswieffen ze | |
| di an den lebentigen bůchen gescriben sín,/ daz ich <den> gaist min/ muze geben widere,/ ê der haiden Marsilie/ uber di | |
| senden!/ nu gnade miner armin sele,/ daz ir dehain boser gaist níne werre./ ich mane dich umbe minen herren/ (gestatige in | |
| michel woͮcher er$/ rewirbet.’/ di herren wrden woͮcherhaft,/ der heilige gaist gab in di craft./ daz was ain angestlicher champ,/ da | |
| in di craft./ daz was ain angestlicher champ,/ da der gaist daz ulaisc ůber want./ si uolgoten der gotes lere,/ di baten | |
| dine du gehaile,/ unse uiante du zetaile;/ durch des heiligen gaistes zuchumpft/ so uerlihe uns salde unt sigenunft,/ want wir iehen | |
| nie angeleit;/ dîn kraft gewinnet niemer ort,/ dîn gewalt, dîn geist, dîn wort,/ got vater mensche unde kint,/ gewaltes ungescheiden sint,/ | |
| daz abgründe/ bibent unde in vorhten swebet./ von dînem süezen geiste lebet/ swaz lebelîche sich verstât/ unde lebende sinne hât./ //Erde, | |
| kint,/ an dem die drîe namen sint:/ vater, sun, heiliger geist,/ dû hâst in wîser volleist/ allen herzen gegeben/ sin, verstân, | |
| gegeben/ sin, verstân, vernunstlîch leben/ mit mislîches teiles gunst./ dîn geist berihtet al die kunst,/ die menschlîchez leben treit:/ einem gît | |
| lîp, vrœlîchen muot./ älliu leben hât behuot/ dîn vil heiliger geist/ nâch ir sinne volleist./ //Swie kleine doch sîn wîser rât/ | |
| geruochest hœren mich/ und mir in mîne sinne/ des heilegen geistes minne/ ze lêre geruochest senden,/ daz ich wol müge verenden,/ | |
| sîne hôhe kraft/ mit stæte in sîn gemüete./ des heilegen geistes güete/ sîn herze alsô gar besaz,/ daz er durch got | |
| schîn:/ er sante im in daz herze sîn/ des heilegen geistes güete/ sô gar, daz sîn gemüete/ beleip in reiner stætekeit,/ | |
| als in Jôsaphât ersach/ unde gruozes im verjach,/ des heilegen geistes lêre/ begreif in alsô sêre,/ daz er begunde brinnen/ vil | |
| drin namen,/ den vater eine, eine daz kint,/ den heilegen geist. die drîe sint/ ein got, eine ân endes tac,/ der | |
| sîn meisterschaft/ himel und aller himele kraft/ und ungeborner engel geist/ ze sînes amptes volleist./ dar nâch geschuof diu witze sîn/ | |
| ûf der ein süezer bluome wirt,/ dar ûffe der heilige geist/ in sibenvalter volleist/ mit siben tugenden ruowen sol,/ der sîn | |
| ruowen sol,/ der sîn name sîn lêre ist vol:/ der geist der wîsheit der vernunst,/ der güete der sterke und der | |
| erde nie/ sô reinen lîp von wîbe enphie./ des heiligen geistes rât/ an ir süezem lîbe hât/ ervüllet dise siben tugent:/ | |
| beschatwen wolde,/ und daz si gebern solde/ von des heilegen geistes kunft,/ der durch ir kiusche sigenunft/ in ir herze wolde | |
| von hât ouch gesprochen/ Danîêl bî sînen tagen./ der gotes geist hiez in sagen:/ "dar nâch wirt ertœtet Krist./ swer lougende | |
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