Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geist stM. (1201 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| uns allen lôn nâch werken geben./ //Dar nâch santer sînen geist/ zuo des glouben volleist/ allen den jungern sîn/ in zungen, | |
| verlorn,/ swer niht werde widergeborn/ mit dem wazzer, mit dem geiste,/ und den niht beiden leiste/ von herzen werc unde wort./ | |
| ein wîssage sprichet dort:/ "swennich geheileget an iu bin,/ niuwen geist und niuwen sin/ gibe ich iu vil werde./ ich samen | |
| kinden gote erkorn/ ze sîner süezen schouwe/ mit des heilegen geistes touwe,/ daz uns reinen unde niuwen/ sol gote an stæten | |
| iuwer schulde:/ sô sendet gotes hulde/ an iuch den heiligen geist."/ des toufes kraft ist aller meist/ an sælden gar in | |
| nû hât dich unser herre/ in sîner diet beschouwet./ sîn geist hât dich betouwet/ mit sînem touwe reine./ nû solt dû | |
| guot, sô dû mir seist,/ sô sendet er mir sînen geist/ und tilget mîne sünde./ nû solt dû mir urkünde/ mit | |
| tôt,/ als diu sünde mir gebôt./ sît dô mir des geistes leben/ zeinem lebene wart gegeben,/ dô lebet ich: alsô lebe | |
| gebot/ sô gar, daz an dem guoten man/ des heilegen geistes viur enbran./ dô er gar zer kristenheit/ und gên dem | |
| als ich sol."/ "geloubestû daz ouch vil wol,/ daz sîn geist die helle brach/ und man in dannen vüeren sach/ die | |
| reinen herzen dîn/ ein liebez gotshûs iemer sin/ dem heiligen geiste an dir./ der ist dir bî nâch dîner gir,/ ob | |
| ime aldâ/ den reinen touf, er wîhte sâ/ dem heiligen geiste ein wesen/ ûzerwelt und ûzerlesen,/ ein edel goteshûs vil guot,/ | |
| sam die bine verjaget der rouch,/ sus jagent den heiligen geist/ übel gedanke allermeist/ von den herzen zaller zît,/ dâ bœser | |
| allen sünden vor/ und wont mit vreuden drinne/ des heilegen geistes minne;/ die solt dû gerne bî dir tragen,/ niemer mêr | |
| stæten minnen/ an guoten werken brinnen,/ biz dû den heiligen geist/ mit guoten werken bî dir treist./ swes dû danne bitest | |
| geschaffen dîne hantgetât/ und allem lebene hâst gegeben/ mit dînem geiste lebendez leben,/ nû tuo gên mîner bete schîn/ die vil | |
| sît daz dû älliu herzen weist,/ sô sende dînen reinen geist/ dem süezen herzen, daz sich dir/ ze kinde hât ergeben | |
| sîn. got ist im bî/ mit helflîcher stætekeit./ den heiligen geist er treit;/ den hât er gelêret/ dîn kint und ez | |
| sît daz dû elliu herzen weist,/ sô sende den heiligen geist/ mir in mîn gemüete,/ daz er mich dir behüete."/ diz | |
| von swære tet erlôst./ sîn herze gar erglüete:/ des heilegen geistes güete/ sô sêre enzunte disen man,/ daz sîn herze dô | |
| kamph trâten sâ/ gotes und des tiuvels kemphen dâ./ der geist der wîslîchen vernunst,/ der lêrer redelîcher kunst/ in Nachores herze | |
| wære komen dar./ sînen sin, an witzen kranc,/ der selbe geist ze wîsheit twanc,/ der Balââmes esele dort/ gap sin und | |
| und an den vil gewæren Krist/ und an den heiligen geist./ nâch ir gelouben volleist/ geloubet vesteclîche ir sin,/ daz den | |
| Nachor die lêre enphie,/ sînem herzen nâhe gie/ des heilegen geistes minne./ sînes herzen sinne/ begunden sêre brinnen/ in gotlîchen minnen./ | |
| überwunden./ beginnet er sie minnen,/ ich sende sînen sinnen/ einen geist, der dar zuo vrumt./ sô der in sîn gemüete kumt,/ | |
| sînen sinnen hin./ in sînem troume er sich sach/ die geiste, von den ich nû sprach,/ vüeren an ein schœne velt,/ | |
| gewesen./ //Dô der gotes wîgant/ die vreude bernde wünne vant,/ die geiste, die in brâhten dar,/ die vuorten in schier anderswar/ durch | |
| ungerne er dannen schiet:/ dô mohter niht belîben dâ./ die geiste vuorten in dô sâ/ hin überz velt von dirre stat/ | |
| wâren ie./ //Ze wîser sinne volleist/ sante er den heiligen geist/ den zwelfboten ze lêre,/ die sînes lobes êre/ den liuten | |
| niht erkanden,/ daz wart in schiere wol erkant,/ dô gotes geist in wart gesant./ sie sint, von den gesprochen hât/ Dâvît, | |
| wort gevestent hât/ der himeltugende volleist/ und sînes mundes süezer geist."/ daz wort ist Krist, daz gotes kint,/ mit dem sie | |
| drin./ diu riuwe brâhte im in den sin/ des heiligen geistes kunft,/ der mit gotes sigenunft/ den vîent an im überwant./ | |
| überwunden,/ herzelieber herre mîn./ Jôsaphât, der sun dîn,/ des heiligen geistes rât/ in sînem reinen herzen hât./ //Got hât an dirre | |
| dem künege Aveniere/ ze lêre in sîne sinne/ des heilegen geistes minne./ nâch der vil süezen lêre/ rou in sîn sünde | |
| überlût versprach/ ze liebe dem herren sîn./ dô des heilegen geistes schîn/ sô sêre in sînem herzen bran,/ im gerieten sîne | |
| der gotes gnâden tou begôz/ sîne versteinden sinne./ des heilegen geistes minne/ des tiuvels kraft an im vertreip./ diu gotes minne | |
| mit riuweclîchem herzen bôt/ an die grôzen güete dîn/ sînen geist, die sêle sîn:/ der ruoche ein lieht, ein ruowic leben/ | |
| sîn heilic sêle reine./ dô ruowete sîn gebeine;/ sîn reiner geist enphangen wart/ in sîner süezen hinevart/ in daz gotes rîche;/ | |
| entslief./ dô sach er, als ich hân vernomen,/ die selben geiste aber komen,/ die im die gotes rîcheit,/ von der ich | |
| siner zesewen hant,/ zer linken wrden mir bekant/ ander boͤse geiste/ zů ir dienste volleiste./ als sprach an der stunt/ hin | |
| uirslacht. Eniz ist also di erde. Daz ander ist der geist. Daz dritte alse der leime, daz ist hut uf dem | |
| ouch gescheidin uon den andirn drin. daz ist gelich dem geiste. di vuchte heizet colera. vnde ist trocken vnde heiz. Da | |
| me ich,» und Cristus sprach: «selig sint die armen des geistes.» Alsus blibet der geist nah siner wesentheit, und wirt entgeistet | |
| tiner getate,/ taz er gewalt habete./ du blies imo dinen geist in,/ taz er ewic mahti sin;/ noh er nevorhta imo | |
| und in arbait,/ da waren drie schuldig an:/ der bóss gaist, ain wip, ain man./ sus wolt ús wider bringen/ Got | |
| da nach daz hobet senken/ und laussen us den sinen gaist./ ain blind, der Longinus haist,/ nam ainen spitzigen, praiten spiess,/ | |
| sigilin wir unser brust/ wider die siben achust,/ die gotes gaist hat vertriben/ mit sinen geben siben./ disiu zal ist so | |
| zestunt./ diu burch was diu haidenscaft,/ di ervaht des heren gaistes craft./ er blis ir zuo mit sinen geben,/ si muose | |
| herre, du der unser not waist,/ sent uns dinen sibenvalten gaist,/ der unser muot gewise/ ze bittenne daz dir gerise./ in | |
| natûre wunder,/ himel, erd lobt dich bisunder,/ von des höhsten geistes zunder/ dîn lîp gar geviuret stât;/ Wan du genzelîch enbrunnen/ | |
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