Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

heiʒen stV. (5035 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

BdN 339, 3 piceam, dar umb, daz harz dar auz switzet, wan pix haizt pech oder harz ze latein. iedoch sprich ich, daz picea
BdN 339, 5 harz ze latein. iedoch sprich ich, daz picea ain vorch haiz und pinus ain viecht und abies ain tann, und alsô
BdN 339, 6 und pinus ain viecht und abies ain tann, und alsô haizent ez andreu püecher. Alexander spricht, daz diu viecht allem dem
BdN 339, 27 sich ziehen, der die huosten hât. //VON DEM ALBERPAUM. Populus haizt ain alberpaum oder ain popelpaum und ist zwair lai, wan
BdN 340, 6 erdein häfen. daz ist gar guot zuo vil dingen und haizt ze latein diapopylion. ez ist gar guot den, den daz
BdN 340, 17 des leibes ruor oder daz hinlaufen. //VON DEM PIRPAUM. /Pirus haizt ain pirpaum. des paumes früht sint kalt in dem êrsten
BdN 341, 20 nâtûr. wer ochsengallen geuzt in dem aindleften mônn, der november haizt, zuo des pirpaumes wurzeln, die dannoch warm sint von dem
BdN 341, 25 wert in, daz si iht wachsen. //VON DEM KRIECHPAUM. /Prunus haizt ain kriechpaum. des paumes früht sint mangerlai an der varb,
BdN 341, 29 und allermaist die wir die wälhischen oder die grôzen slehen haizen, die etswaz säuerlot sint. wenn die kriechen zeitig werdent und
BdN 342, 6 grüenvar sint und spât zeitigent, die sint die lustigisten und haizent weinkriechel. ez spricht auch daz selb puoch, daz die langen
BdN 342, 14 der kriechen wazzer pringt den frawen ir haimlichait, diu menstruum haizt. wer seinen munt wescht auz kriechenpletern oder in dâ mit
BdN 342, 19 auz dem haupt in die kel. //VON DEM PFERSICHPAUM. /Persicus haizt ain pfersichpaum. der geleicht sich an vil dingen dem mandelpaum
BdN 343, 3 pitter ist sam die pittern mandelkern. //VON DER AICH. /Quercus haizt ain aich und ist als vil gesprochen als quernus, daz
BdN 343, 9 ez trucken helt. Platearius spricht, daz des paums fruht galla haiz und daz diu fruht an kraft kalt und trucken sein
BdN 343, 12 andreu püecher, daz diu fruht des paumes ze latein glans haiz, und daz der laubapfel, der auf des paums laub wechst,
BdN 343, 14 daz der laubapfel, der auf des paums laub wechst, galla haiz. in dem laubapfel wirt ain würmel, dar an prüefent die
BdN 344, 6 ein paumpusch. der gegen der sunnen aufganch mag ain rœtelpaum haizen, wan er hât ain rôt rinden und ain hertez holz,
BdN 344, 13 si pilleich kraft wider die vergift. //VON DEM RÔSENPAUM. /Rosarius haizt ain rôsenpaum, aber ez ist aigenleicher ain staud wan ain
BdN 344, 14 aber ez ist aigenleicher ain staud wan ain paum. rosa haizt ain rôs, diu auf der stauden wechst, diu ist kalt
BdN 344, 23 si nütz sint. wer rôsenhonig well machen, daz ze latein haizt mel_rosaceum, der würk alsô. er schol daz honig des êrsten
BdN 345, 22 in die sunnen, und wem diu leber erhitzt ist, daz haizt calefactio_epatis, der salb die stat, dâ diu leber ligt, dâ
BdN 345, 36 pluom inwendig, diu dâ gel ist sam der saffrân, diu haizt anthos und ist guot für daz wüllen. wer frisch rôsen
BdN 346, 18 dem sündær: tugent, kraft, schœn, leib und leben; dâ von haizt diseu werlt wol Jericho. dar inn ist unser fraw gepflanzt
BdN 347, 7 niht leiht und fault auch niht. //VON DER WEIDEN. /Salix haizt ain weid und ist als vil gesprochen als ain springerinn,
BdN 347, 31 aber er ist hœher wan der maulperpaum und dar umb haizt er auch ze latein celsa, daz spricht hôch. ander lêrær
BdN 348, 5 geschriben in des weissagen puoch Amos. //VON DEM HOL#.ÄR. /Sambucus haizt ain holær oder ain holder in anderr däutsch. der ist
BdN 348, 7 warm und trucken in dem andern grâd und der paum haizt ze latein lactis. des paums rind ist sunderleichen guot zuo
BdN 348, 10 seineu pleter saubernt den leib von der fäuht, diu flegma haizt. wer der pleter saf mit honig nimt, daz tœt die
BdN 348, 11 tœt die würm in dem leib, die ze latein lumbrici haizent, und sô man ez in die ôrn tröuft, sô rainigt
BdN 348, 19 DER SPERHAGEN. /Speragus ist ain paum und mag ain sperhagen haizen. der ist an kraft warm und trucken in dem dritten
BdN 348, 30 und izzet, daz waicht den leip. //VON DEM THIMPAUM. /Thimus haizt ain thim. daz ist gar ain edel paum und wechset
BdN 349, 2 in dem dritten puoch der künig und anderswâ; die peistal haizt diu geschrift fulchra) und macht auch an dem künkleichen sal
BdN 349, 17 daz zeprech die geswer in dem leib, die man apostem haizt. des paums weirâch smeckt gar wol. //VON DEM DACHSPAUM. /Taxus
BdN 349, 21 weirâch smeckt gar wol. //VON DEM DACHSPAUM. /Taxus oder daxus haizt ain dachspaum. der ist vergiftig, sam Isidorus spricht, und allermaist
BdN 349, 24 umb drückt man vergift dar auz, diu ze latein toxicum haizt. auz des paums holz machten die alten haiden hie vor
BdN 350, 5 paum anrüer, si sterb. //VON DER LINDEN. /Tilia oder dilia haizt ain lind. der paum ist gar bekant pei uns und
BdN 350, 15 menschen zimleicher wan anderr paum schat. //VON DEM WEINREBEN. /Vitis haizt ain weinreb. der hieze paz ain staud wan ain paum.
BdN 350, 15 paum schat. //VON DEM WEINREBEN. /Vitis haizt ain weinreb. der hieze paz ain staud wan ain paum. wenn man die weinper
BdN 350, 17 ainen warmen ofen legt und derrt si dar inn, die haizent ze latein uva_passa, daz sint geröscht weinper. des weinreben plüet
BdN 351, 2 weins, aber gepirg pringt edlern wein. der sudenwint, der auster haizt, edelt den wein in den weinreben dar umb, daz er
BdN 351, 4 umb, daz er warm ist; aber der nordenwint, der aquilo haizt, mêret den wein in den weinreben, die gegen im stênt
BdN 353, 26 sô lang sam von eitelm wein. //VON DEM ULMPAUM. /Ulmus haizt ain ulmpaum oder ain ilmpaum. der hât die art, sam
BdN 354, 15 sunnen aufganch, dar umb habent si niht däutsch namen; wir haizen si in däutscher zung als man si nennet in latein
BdN 354, 22 daz macht man auz dem saf des krautes, daz aloe haizt, und macht ez alsô. man zestœzt daz kraut und druckt
BdN 354, 25 sunn und behalt ez. daz obrist ist daz lauterist und haizet epaticum, dar umb, daz ez der lebern guot ist. daz
BdN 354, 27 daz ez der lebern guot ist. daz ander dar nâch haizt citrinum und daz ist niht sô lauter sam daz êrst.
BdN 354, 28 sam daz êrst. daz unterist ist trüeb und gerbig und haizet caballinum. diu obern zwai sint an der varb gel, aber
BdN 355, 4 fürbt ez den leib von der fäuhten, die man flegma haizt. ez hât auch die kraft ze rainigen und ze auztreiben
BdN 355, 6 kraft ze rainigen und ze auztreiben die fäuht, diu melancolia haizt, und ze sterken diu glider, und dar umb ist ez
BdN 355, 15 pitter sei, doch ist ez dem magen süez, dar umb haizt ez in erznei epiglostomachon, daz spricht: dem magen süez. man

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