Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiʒen stV. (5035 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und trucken, sam Platearius spricht. daz kraut ist zwairlai. ainz haizt diu grôz erdgall und hât pleter geleich trispitzen und ist | |
| ainen grüenen stengel. noch ist daz kraut ainr lai, daz haizt diu klain erdgall und hât pleter sam die rauten, diu | |
| paralis, oder für der lenden siehtum, der ze latein iliaca_passio haizt. für die würm in dem leib gib des krauts saf | |
| ain klain hantich auf der zungen, daz ze latein ponticum haizt, und hât die kraft, daz si zesamen leimt. und dar | |
| sam diu hauswurz, als man spricht. //VON DEM PFEFFERKRAUT. /Diptamus haizt pfefferkraut, sam ain vilzünglær spricht, und ist gar gemain. daz | |
| ez, sô zeuht ez in die pfeil auz; dâ von hiez ez wol hirzwurz. //VON DEM WEIZEN SENIF. /Eruca haizt weizer | |
| von hiez ez wol hirzwurz. //VON DEM WEIZEN SENIF. /Eruca haizt weizer senif. daz ist ain kraut, daz hât pleter nâhent | |
| daz würkt allermaist des krautes sâm. //VON DER NIESWURZ. /Eleborus haizt nieswurz und ist zwairlai. daz ain kraut haizt weiz und | |
| NIESWURZ. /Eleborus haizt nieswurz und ist zwairlai. daz ain kraut haizt weiz und daz ander swarz, und daz swarz ist sänfter | |
| niht schaden pring, und hât pleter sam ain kraut, daz haizt ze latein alexandria und haizent ez etleich wolfskraut oder hundskraut, | |
| pleter sam ain kraut, daz haizt ze latein alexandria und haizent ez etleich wolfskraut oder hundskraut, dar umb, daz sein pulver | |
| ez den zantsmerzen. ez benimt auch den siehtum, der melancolia haizet, daz haizent die Dürgen râsen, wenn ain mensch mit im | |
| zantsmerzen. ez benimt auch den siehtum, der melancolia haizet, daz haizent die Dürgen râsen, wenn ain mensch mit im selber redet | |
| dinch, und ist guot für daz vallent lait, daz epilencia haizt. diu weiz nieswurz ist gestalt an den pletern sam diu | |
| mist, der die nieswurz hât genozzen. //VON DEM VENICHELKRAUT. /Feniculum haizt venichel. daz kraut ist an der kraft haiz und trucken, | |
| macht ez diu dunkeln augen clâr. //VON DEN SWAMMEN. /Fungi haizent swammen. die sint mangerlai, aber die pesten in unserr wanung | |
| swammen iemd getœtt haben oder snell siech gemacht, und die haizent ze latein morachi und haizent ze däutsch maurochen oder in | |
| snell siech gemacht, und die haizent ze latein morachi und haizent ze däutsch maurochen oder in anderr däutsch morhen. iedoch ist | |
| auf trink. ez ist auch ainer ander lai swammen, die haizent etleich ze latein boletos und haizent ze däutsch pfifferling, dâ | |
| ander lai swammen, die haizent etleich ze latein boletos und haizent ze däutsch pfifferling, dâ schol man sich vor hüeten, wan | |
| zuo milch mischt, sô tœtt er die mukken. dar umb haizent si mukkenswammen und ze latein muscineci. nu hüet dich vor | |
| in allen, daz ist mein rât. //VON DEN PONN. /Fabe haizent ponn. die lâzent sich niht schier kochen in dem magen, | |
| die die würm niht durchlöchert habent, die ze latein gurguliones haizent, daz sint sâmenwürm. wenn man die pôn kocht und niht | |
| die hennen speiset mit pônn, sô airnt si niht. man haizt die pônn auf veuchten äckern mêr sæn denn ander korn. | |
| äckern mêr sæn denn ander korn. //VON DEM KORN. /Frumentum haizt korn und ist mangerlai. ainz haizt rokkenkorn, daz ander waizenkorn, | |
| //VON DEM KORN. /Frumentum haizt korn und ist mangerlai. ainz haizt rokkenkorn, daz ander waizenkorn, daz dritt haizet tinkl. iedoch habent | |
| ist mangerlai. ainz haizt rokkenkorn, daz ander waizenkorn, daz dritt haizet tinkl. iedoch habent diu dreu ain gemain art, daz si | |
| nement si die unsauberkait vast abe. //VON DEM HIRS. /Gegrues haizt hirs und ist zwairlai. daz ain ist gemainer hirs und | |
| hirs und ist zwairlai. daz ain ist gemainer hirs und haizet ze latein milium. des eher hât zerstrobloteu pleter. daz ander | |
| zerstrobloteu pleter. daz ander ist niht sô gemainer hirs und haizet ze latein panicum und ze däutsch venich und hât ain | |
| haben, sô vergêt im der smerz. //VON DEM SLATENKRAUT. /Gladiolus haizet slatenkraut und haizet aigenleichen nâch der latein swertlinch oder swertelkraut, | |
| im der smerz. //VON DEM SLATENKRAUT. /Gladiolus haizet slatenkraut und haizet aigenleichen nâch der latein swertlinch oder swertelkraut, dar umb, daz | |
| ez dem milz sein plæen und sein storren. daz kraut haizet auch carectum. //VON DEM HOPFEN. /Humulus haizet hopf. daz ist | |
| storren. daz kraut haizet auch carectum. //VON DEM HOPFEN. /Humulus haizet hopf. daz ist gar ain langez kraut und praitet sein | |
| pei ez wechset, sam ain prâmperstaud, die ze latein vepres haizent. des krautes pluom ist an kraft haiz und trucken und | |
| si durchsneit unde behelt die flüzling, die ze latein liquores haizent, in kreften, alsô daz si niht prechent noch faulent, wenn | |
| an dem kraut wan diu pluom. //VON DEM PILSENKRAUT. /Jusquiamus haizt pilsenkraut. daz ist gar ain kaltez kraut und ist sein | |
| mensch neur wil slâfen und vergizzet vil ding. der siehtum haizet in latein litargia. man schreibt von ainem pischolf, der het | |
| siehtüem, die von haizer sach koment. //VON DER ISPEN. /Isopus haizt isp. daz kraut ist haiz und trucken, sam Platearius spricht, | |
| ärzt kunst und in iren püechern. //VON DER LACTUKEN. /Lactuca haizt lactukenkraut. daz ist daz aller ebenmæzigst kraut an seiner art, | |
| si werdent sicher vor der vergift. //VON DER LILIGEN. /Lilium haizt ain lilig. daz kraut ist gar erkant und hât ain | |
| gnâden vol, des lâz mich geniezen. //VON DER ALRAUN. Mandragora haizet alraun. daz kraut ist haiz und trucken und wechst in | |
| und wechst in den landen gegen der sunnen aufganch und haizt sein wurzel labro. diu geleicht dem menschen, sam Avicenna spricht, | |
| honig. daz kraut tregt öpfel, die smeckent gar schôn und haizent erdöpfel. idoch sint ez ander erdöpfel dann die, dâ wir | |
| mit enander und dar nâch seihen durch ain tuoch, daz haizt dann alraunöl, daz pringt den slâf und vertreibt den hauptsmerzen | |
| daz pringt im daz vallend lait, daz ze latein apoplexia haizt. man setzt auch den frawen etwaz under von der wurzel | |
| benimt ez ir der muoter fluz. //VON DER PAPELN. /Malva haizt papel. daz kraut ist gemain und wol erkant und hât | |
| gepurt zehant auz, als man spricht. //VON DER MINZ. /Menta haizt ain minz. daz kraut hât ainen rôten stengel, iedoch ist | |
| lauf von inwendig auz dem leib. //VON DEM MAROBEL. /Marrubium haizt marobel oder sigminz und haizt auch ze latein prassium. daz | |
| leib. //VON DEM MAROBEL. /Marrubium haizt marobel oder sigminz und haizt auch ze latein prassium. daz kraut hât raucheu pleter runzloteu | |
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