Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

heiʒen stV. (5035 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

BdN 397, 10 und trucken, sam Platearius spricht. daz kraut ist zwairlai. ainz haizt diu grôz erdgall und hât pleter geleich trispitzen und ist
BdN 397, 13 ainen grüenen stengel. noch ist daz kraut ainr lai, daz haizt diu klain erdgall und hât pleter sam die rauten, diu
BdN 397, 30 paralis, oder für der lenden siehtum, der ze latein iliaca_passio haizt. für die würm in dem leib gib des krauts saf
BdN 397, 34 ain klain hantich auf der zungen, daz ze latein ponticum haizt, und hât die kraft, daz si zesamen leimt. und dar
BdN 398, 15 sam diu hauswurz, als man spricht. //VON DEM PFEFFERKRAUT. /Diptamus haizt pfefferkraut, sam ain vilzünglær spricht, und ist gar gemain. daz
BdN 398, 25 ez, sô zeuht ez in die pfeil auz; dâ von hiez ez wol hirzwurz. //VON DEM WEIZEN SENIF. /Eruca haizt weizer
BdN 398, 28 von hiez ez wol hirzwurz. //VON DEM WEIZEN SENIF. /Eruca haizt weizer senif. daz ist ain kraut, daz hât pleter nâhent
BdN 399, 11 daz würkt allermaist des krautes sâm. //VON DER NIESWURZ. /Eleborus haizt nieswurz und ist zwairlai. daz ain kraut haizt weiz und
BdN 399, 12 NIESWURZ. /Eleborus haizt nieswurz und ist zwairlai. daz ain kraut haizt weiz und daz ander swarz, und daz swarz ist sänfter
BdN 399, 16 niht schaden pring, und hât pleter sam ain kraut, daz haizt ze latein alexandria und haizent ez etleich wolfskraut oder hundskraut,
BdN 399, 17 pleter sam ain kraut, daz haizt ze latein alexandria und haizent ez etleich wolfskraut oder hundskraut, dar umb, daz sein pulver
BdN 400, 7 ez den zantsmerzen. ez benimt auch den siehtum, der melancolia haizet, daz haizent die Dürgen râsen, wenn ain mensch mit im
BdN 400, 7 zantsmerzen. ez benimt auch den siehtum, der melancolia haizet, daz haizent die Dürgen râsen, wenn ain mensch mit im selber redet
BdN 400, 9 dinch, und ist guot für daz vallent lait, daz epilencia haizt. diu weiz nieswurz ist gestalt an den pletern sam diu
BdN 400, 29 mist, der die nieswurz hât genozzen. //VON DEM VENICHELKRAUT. /Feniculum haizt venichel. daz kraut ist an der kraft haiz und trucken,
BdN 401, 21 macht ez diu dunkeln augen clâr. //VON DEN SWAMMEN. /Fungi haizent swammen. die sint mangerlai, aber die pesten in unserr wanung
BdN 401, 26 swammen iemd getœtt haben oder snell siech gemacht, und die haizent ze latein morachi und haizent ze däutsch maurochen oder in
BdN 401, 26 snell siech gemacht, und die haizent ze latein morachi und haizent ze däutsch maurochen oder in anderr däutsch morhen. iedoch ist
BdN 402, 1 auf trink. ez ist auch ainer ander lai swammen, die haizent etleich ze latein boletos und haizent ze däutsch pfifferling, dâ
BdN 402, 2 ander lai swammen, die haizent etleich ze latein boletos und haizent ze däutsch pfifferling, dâ schol man sich vor hüeten, wan
BdN 402, 9 zuo milch mischt, sô tœtt er die mukken. dar umb haizent si mukkenswammen und ze latein muscineci. nu hüet dich vor
BdN 402, 14 in allen, daz ist mein rât. //VON DEN PONN. /Fabe haizent ponn. die lâzent sich niht schier kochen in dem magen,
BdN 402, 18 die die würm niht durchlöchert habent, die ze latein gurguliones haizent, daz sint sâmenwürm. wenn man die pôn kocht und niht
BdN 402, 27 die hennen speiset mit pônn, sô airnt si niht. man haizt die pônn auf veuchten äckern mêr sæn denn ander korn.
BdN 402, 31 äckern mêr sæn denn ander korn. //VON DEM KORN. /Frumentum haizt korn und ist mangerlai. ainz haizt rokkenkorn, daz ander waizenkorn,
BdN 402, 31 //VON DEM KORN. /Frumentum haizt korn und ist mangerlai. ainz haizt rokkenkorn, daz ander waizenkorn, daz dritt haizet tinkl. iedoch habent
BdN 402, 32 ist mangerlai. ainz haizt rokkenkorn, daz ander waizenkorn, daz dritt haizet tinkl. iedoch habent diu dreu ain gemain art, daz si
BdN 403, 17 nement si die unsauberkait vast abe. //VON DEM HIRS. /Gegrues haizt hirs und ist zwairlai. daz ain ist gemainer hirs und
BdN 403, 18 hirs und ist zwairlai. daz ain ist gemainer hirs und haizet ze latein milium. des eher hât zerstrobloteu pleter. daz ander
BdN 403, 20 zerstrobloteu pleter. daz ander ist niht sô gemainer hirs und haizet ze latein panicum und ze däutsch venich und hât ain
BdN 403, 31 haben, sô vergêt im der smerz. //VON DEM SLATENKRAUT. /Gladiolus haizet slatenkraut und haizet aigenleichen nâch der latein swertlinch oder swertelkraut,
BdN 403, 31 im der smerz. //VON DEM SLATENKRAUT. /Gladiolus haizet slatenkraut und haizet aigenleichen nâch der latein swertlinch oder swertelkraut, dar umb, daz
BdN 404, 11 ez dem milz sein plæen und sein storren. daz kraut haizet auch carectum. //VON DEM HOPFEN. /Humulus haizet hopf. daz ist
BdN 404, 14 storren. daz kraut haizet auch carectum. //VON DEM HOPFEN. /Humulus haizet hopf. daz ist gar ain langez kraut und praitet sein
BdN 404, 17 pei ez wechset, sam ain prâmperstaud, die ze latein vepres haizent. des krautes pluom ist an kraft haiz und trucken und
BdN 404, 22 si durchsneit unde behelt die flüzling, die ze latein liquores haizent, in kreften, alsô daz si niht prechent noch faulent, wenn
BdN 404, 28 an dem kraut wan diu pluom. //VON DEM PILSENKRAUT. /Jusquiamus haizt pilsenkraut. daz ist gar ain kaltez kraut und ist sein
BdN 405, 6 mensch neur wil slâfen und vergizzet vil ding. der siehtum haizet in latein litargia. man schreibt von ainem pischolf, der het
BdN 405, 17 siehtüem, die von haizer sach koment. //VON DER ISPEN. /Isopus haizt isp. daz kraut ist haiz und trucken, sam Platearius spricht,
BdN 405, 28 ärzt kunst und in iren püechern. //VON DER LACTUKEN. /Lactuca haizt lactukenkraut. daz ist daz aller ebenmæzigst kraut an seiner art,
BdN 406, 3 si werdent sicher vor der vergift. //VON DER LILIGEN. /Lilium haizt ain lilig. daz kraut ist gar erkant und hât ain
BdN 406, 27 gnâden vol, des lâz mich geniezen. //VON DER ALRAUN. Mandragora haizet alraun. daz kraut ist haiz und trucken und wechst in
BdN 406, 29 und wechst in den landen gegen der sunnen aufganch und haizt sein wurzel labro. diu geleicht dem menschen, sam Avicenna spricht,
BdN 407, 2 honig. daz kraut tregt öpfel, die smeckent gar schôn und haizent erdöpfel. idoch sint ez ander erdöpfel dann die, dâ wir
BdN 407, 15 mit enander und dar nâch seihen durch ain tuoch, daz haizt dann alraunöl, daz pringt den slâf und vertreibt den hauptsmerzen
BdN 407, 25 daz pringt im daz vallend lait, daz ze latein apoplexia haizt. man setzt auch den frawen etwaz under von der wurzel
BdN 407, 33 benimt ez ir der muoter fluz. //VON DER PAPELN. /Malva haizt papel. daz kraut ist gemain und wol erkant und hât
BdN 408, 9 gepurt zehant auz, als man spricht. //VON DER MINZ. /Menta haizt ain minz. daz kraut hât ainen rôten stengel, iedoch ist
BdN 408, 34 lauf von inwendig auz dem leib. //VON DEM MAROBEL. /Marrubium haizt marobel oder sigminz und haizt auch ze latein prassium. daz
BdN 408, 34 leib. //VON DEM MAROBEL. /Marrubium haizt marobel oder sigminz und haizt auch ze latein prassium. daz kraut hât raucheu pleter runzloteu

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