Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiʒen stV. (5035 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| neven er mir ze knehte liez,/ Ithêrn, den sîn herze hiez/ daz aller valsch an im verswant,/ den künec von Kucûmerlant./ | |
| dâ vant:/ diu was frouwe überz lant:/ Gandîn von Anschouwe/ hiez si dâ wesen frouwe./ si heizet Lammîre:/ so istz lant | |
| lant:/ Gandîn von Anschouwe/ hiez si dâ wesen frouwe./ si heizet Lammîre:/ so istz lant genennet Stîre./ swer schildes ambet üeben | |
| alrêrst des grâles van/ bevolhen durch schermens rât./ ein siechtuom heizet pôgrât/ treit er, die leme helfelôs./ sîne varwe er iedoch | |
| jehen kan./ dar engêt niht kinde reise:/ ez mac wol heizen freise."/ ___Gâwân die wunden verbant/ mit der frouwen houbtgewant,/ er | |
| clârheit süeze was daz wîp,/ wol geschict unt kurtoys./ si hiez Orgelûse de Lôgroys./ och sagt uns d’âventiur von ir,/ si | |
| mir tuo sîn prüeven kunt./ wær mîn lop gemeine,/ daz hiez ein wirde kleine,/ dem wîsen unt dem tumben,/ dem slehten | |
| solte./ Gâwân sîn beiten wolte:/ dô dûht ern ungehiure./ Malcrêatiure/ hiez der knappe fiere:/ Cundrîe la surziere/ was sîn swester wol | |
| er selten gein in liez,/ vil würze er se mîden hiez/ die menschen fruht verkêrten/ unt sîn geslähte unêrten,/ "anders denne | |
| erde niht sô rîches was,/ unt des pflæge ein künec hiez Anfortas./ daz dûhte se wunderlîch genuoc:/ wan vil wazzer in | |
| nu hete daz sprinzelîn erflogn/ des âbents drî galander:/ die hiez er mit ein_ander/ //Gâwân tragen alle drî,/ und eine salsen | |
| wegete./ ___der âtem wart dâ funden./ an den selben stunden/ hiez si balde springen,/ ein lûter wazzer bringen:/ ir gespil wol | |
| sprâchen alle "die merzîs."/ diu alte küniginne wîs/ ein bette hiez bereiten,/ dâ für ein teppech breiten,/ bî einem guotem fiure./ | |
| sim ûzem munde nam./ er rewachte: trinkens in gezam./ dô hiez dar tragen diu wîse/ trinkn unt guote spîse./ er riht | |
| vor mir stên:/ gebiet in daz si sitzen gên,/ oder heizt si mit mir ezzen."/ "alhie wirt niht gesezzen/ von ir | |
| gein sîme verhe snurren liez,/ als in sîn manlîch herze hiez./ Li_gweiz_prelljûs der furt,/ und Erek der Schoydelakurt/ erstreit ab Mâbonagrîn,/ | |
| tougen/ daz niemen vriesch diu mære,/ niwan der kamerære,/ der hiez sîn ors erstrîchen./ Gâwân begunde slîchen/ aldâ Gringuljete stuont./ doch | |
| der künec Gramoflanz./ Gâwân brach iedoch den kranz./ //Daz wazzer hiez Sabîns./ Gâwân holt unsenften zins,/ dô er untz ors drîn | |
| sprach der künec, "mîn name ist unverholn./ mîn vater der hiez Irôt:/ den ersluoc der künec Lôt./ ich pinz der künec | |
| nimmer wil gestrîten,/ swaz mir tæte ein man;/ wan einer, heizet Gâwân,/ von dem ich prîs hân vernomn,/ daz ich gerne | |
| gevar,/ ze pfande er gît sich selben dar./ hêrre, ich heize Gâwân./ swaz iu mîn vater hât getân,/ daz rechet an | |
| mir bôt/ ein künec ders wunsches hêrre was./ hêr, der heizet Amfortas./ durch minne ich nam von sîner hant/ von Thabronit | |
| Pelrapeir diu künegîn,/ sus ist genant diu lieht gemâl:/ sô heize ich selbe Parzivâl./ ichn wil iwer minne niht:/ der grâl | |
| möhten sîn./ diu brâhte man in allen drîn./ ein meister hiez Sârant,/ nâch dem Sêres wart genant:/ der was von Trîande./ | |
| der was von Trîande./ in Secundillen lande/ stêt ein stat heizet Thasmê:/ diu ist grœzer danne Ninnivê/ oder dan diu wîte | |
| eins pfelles dâ gedâhte/ (sîn werc vil spæhe brâhte):/ der heizet saranthasmê./ ob der iht rîlîchen stê?/ daz muget ir âne | |
| die zwêne nâher gên/ durch sîne kurtôsîe:/ die jungeren drîe/ hiez er küssen dise zwêne./ nu was ouch frouwe Bêne/ mit | |
| iwer minne./ künec durch küneginne/ sol billîche enpfâhen nôt./ frouwe, hiez iur vater Lôt,/ sô sît irz die er meinet,/ nâch | |
| irz die er meinet,/ nâch der sîn herze weinet:/ unde heizt ir Itonjê,/ sô tuot ir im von herzen wê./ ___ob | |
| Gâwân zuo zim sitzen liez:/ iewedriu tet als er si hiez./ //___Mîn kunst mir des niht halbes giht,/ ine bin solch | |
| sînen site:/ der ist maneger diete worden sûr./ sîn lant heizt Terre_de_Lâbûr:/ von des nâchkomn er ist erborn,/ der ouch vil | |
| schaden sus gewan./ Sicilje het ein künec wert:/ der was geheizen Ibert,/ Iblis hiez sîn wîp./ diu truoc den minneclîchsten lîp/ | |
| Sicilje het ein künec wert:/ der was geheizen Ibert,/ Iblis hiez sîn wîp./ diu truoc den minneclîchsten lîp/ der ie von | |
| kumn./ ___ez ist niht daz lant ze Persîâ:/ ein stat heizet Persidâ,/ dâ êrste zouber wart erdâht./ dâ fuor er hin | |
| genemn,/ des kan von herzen in gezemn./ ___ein künec der hiez Irôt,/ der ervorht im die selben nôt,/ von Rosche_Sabînes./ der | |
| tiwern härpfen ist erkant./ ___Bêne fuor mit freuden dan./ dô hiez mîn hêr Gâwân/ besliezen d’ûzern porten:/ alt und junge hôrten/ | |
| hilfe komn./ dô wart ouch freude an in vernomn./ ___dô hiez gewinn der degen wert/ starke soumær, schœniu frouwen pfert,/ und | |
| sîn ambetliute sunder dan./ niht langr er wolde bîten,/ er hiez den marschalc rîten/ ze Jôflanze ûf den plân./ "sunderleger wil | |
| gerite,/ Gâwân durch hoflîchen site/ und ouch durch werdeclîchiu dinc/ hiez an Artûses rinc/ die êrsten frouwen halden./ sîn marschalc muose | |
| rîter halden/ bî dem wazzer Sabîns,/ den wir wol möhten heizen flins/ der manlîchen krefte./ er schûr der rîterschefte,/ sîn herze | |
| underswanc./ er was des lîbes wol sô kranc,/ swaz man heizet unprîs,/ daz entruoger nie decheinen wîs/ halbes vingers lanc noch | |
| Gâwân brâhte,/ der des hin zim gedâhte/ daz er in hiez kleiden./ dô truoc man dar in beiden/ von tiwerr koste | |
| solde strîten./ "ich wil sîn gern dâ bîten,/ //Der dâ heizt rois Gramoflanz./ von sînem boume ich einen kranz/ brach hiute | |
| sîn harnasch er besach./ op dem iht riemen gebrach,/ daz hiez er wol bereiten/ unt wünneclîchen feiten,/ unt ein niwen schilt | |
| sint./ si sprach "hie solte niemen stên./ welt ir, ich heize fürder gên/ daz volc ûzen snüeren./ wil mîne frouwen rüeren/ | |
| //___Der heiden tet em getouften wê./ des schilt was holz, hiez aspindê:/ daz fûlet noch enbrinnet./ er was von ir geminnet,/ | |
| triwen bater/ daz er irzens in erlieze/ und in duzenlîche hieze./ diu rede was Parzivâle leit./ der sprach "bruodr, iur rîcheit/ | |
| loschieren ûf die terre,/ durh dîn schouwen, von dem mer/ heiz ichz rîcheste her/ dem Jûnô ie gap segels luft./ mit | |
| siten./ ___si hetenz harnasch dennoch an:/ Gâwân der höfsche man/ hiez se entwâpen schiere./ ecidemôn dem tiere/ was geteilet mit der | |
| deist mîn wille./ si hât gesetzet mir mîn lebn:/ si hiez mich milteclîche gebn/ unt guote rîter an mich nemen:/ des | |
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