Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| hohen man als der konig Artus was. Sie ließen all ir eßen und besahen yn zu wunder. Da kam fur gegangen | |
| mynes herren hofe sint mit uwerm sprechen, das sie all ir eßsen hant gelaßen durch uwern willen.’ ‘Wie, herre ritter, sol | |
| zweyer guten ritter bedorfft. Sie verrieten nie keynen man wiedder yrn herren. Sie beßserten alle die die ir herre haßete, mit | |
| keynen man wiedder yrn herren. Sie beßserten alle die die ir herre haßete, mit worten und mit reten. Sie waren auch | |
| komende. Und die edel koniginn sin wib ist vertriben ußer irm lande und hatt verlorn ein das schönst kint von aller | |
| zu der koniginn von Bonewig und seit ir wie er ir ding geworben hett. Die koniginn gnadet im sere. Da sprach | |
| gefengniß brecht. Sie det manig gauckel und versucht wie sie ir dingk mocht angevahen, und erfriesch mit ir behendikeit das der | |
| versucht wie sie ir dingk mocht angevahen, und erfriesch mit ir behendikeit das der konig Claudas solt ein großen hoff haben | |
| und wise von maniger behendikeit und was genant Sarayde. Und ir frau sprach zu ir: ‘Sarayde, ir múßent farn zu dem | |
| alles das sie darzu bedorfft. //Die jungfrau nam urlob zu ir frauwen und reyt hinweg. Ir frauw getruwet ir wol und | |
| //Die jungfrau nam urlob zu ir frauwen und reyt hinweg. Ir frauw getruwet ir wol und hett sie freislich lieb. Sie | |
| kam ein walt zugestoßen, darinn entweich die jungfrauw $t und ir gesellschafft, und santen einen knappen in die burgk, das er | |
| sagt man ir das sie noch gefangen weren und das ir herre Claudas seße in irs vatter rich und hett synen | |
| noch gefangen weren und das ir herre Claudas seße in irs vatter rich und hett synen sun Dorins desselben tages ritter | |
| ich noch hut sin miltikeit versuchen.’ Die jungfrauw nam beide ir winde, ietweddern in ein hant mit der ketten, und ging | |
| mich geergern mocht wiedder sie, die wolt ich beßern an ir fruntschafft und ir mynne zu behaltenn. Wann by den truwen | |
| wiedder sie, die wolt ich beßern an ir fruntschafft und ir mynne zu behaltenn. Wann by den truwen die ir sit | |
| lang hant behalten in gefengniß so dorplich das sie wedder irs libs noch irs lands gewaltig sint, und das weiß alle | |
| in gefengniß so dorplich das sie wedder irs libs noch irs lands gewaltig sint, und das weiß alle die welt wol | |
| diße weysen ersam zúget in uwerm hofe und behieltent yn ir lant und ir lute; da mit hettent ir den priß | |
| zúget in uwerm hofe und behieltent yn ir lant und ir lute; da mit hettent ir den priß und die ere | |
| die zwey kúniges kint zu hoff mit großen eren und ir meister mit yn. Der truchses det als im syn herre | |
| man und sollen mir helffen das ich hinweg kům nach ir macht, beide mit hilff und mit rate. Enthún sie des | |
| ritter die da waren die lieffen uß, umb das sie irn rechten herren gern sahen. Da sie yn gesahen, $t da | |
| alt, und baten gott das er sie múst bringen in ir recht gut und in ir ere. Phariens zuchtiget Lyonel sere | |
| er sie múst bringen in ir recht gut und in ir ere. Phariens zuchtiget Lyonel sere das er keyns dings begunde | |
| fur den konig Claudas mit großer geselschafft von rittern, die ir kunfft fast fro waren, und sariande, die beide waren ußer | |
| diße welt nicht gelaßen möchten, sie musten weynen da sie ir rechten herren schone sahen und wolfarnde. Lyonel ging herlich und | |
| die jungfrauw von dem Lac zu Lyonel und ließ beid ir hende uber syn heubt geen und uber syn augen und | |
| Claudas also lauffen komen sah. Da gedacht ir wie sie ir frauw geheißen hett thun, und deth ir gauckel und deth | |
| ir wie sie ir frauw geheißen hett thun, und deth ir gauckel und deth den konig gedencken das die zwey kinde | |
| daran. Und der konig traff sie mit der helsen fur ir stirnen eynen langen ricz biß off das beyn alldurch die | |
| und sich ander lut da by ziehent, die willen hant yren herren laster zu thun.’ Da warff er das stuck nyder | |
| wonden das sie der konig zuhant getötet solt han und ir herren beyde. – Nu mußen wir die rede laßen von | |
| und wie sie da mit gefůre. //Da die jungfrauw alles ir dingk so wol geendet hett darumb sie uß gefarn was, | |
| zweheln, als sie sie selb wiset. Die jungfrauw saß off ir pfert und hieß die knappen die junckherren fur sich nemen. | |
| rytende da ir ander gesellen gebeytet hetten. Sie saßen off ir pferd und ritten @@s@hinweg mit der jungfrauwen, und ir keyner | |
| Da sie zu herberge kamen, da wiedder det die jungfrau ir gauckel und zeugt yn allen beyde kint und sprach: ‘Wie | |
| det gnug bereyten und pflag ir als wol als sie ir kint weren. Das hett ir auch ir frauw fast bevolhen | |
| wol als sie ir kint weren. Das hett ir auch ir frauw fast bevolhen das sie der kint wol solt pflegen | |
| pflegen ob allen dingen. Den kinden gebrast nicht dann das ir meister by yn nicht waren. Die jungfrauw trost die kint | |
| da hinden beliben was. Die jungfrauw bevalh den kinden an ir lip das sie nyman seyten wes kint sie weren, oder | |
| wart geware, da hieß sie die kint off stan und ir gesellschafft, und saßen off und ritten so lang biß sie | |
| die jungfrauwen die irs bracht hett, und sprach das sie ir botschafft fast wol gethan hett. Lancelot was geritten jagen in | |
| kind ußermaßen fro, und sin frauw sagt im das sie ir neven weren, und Lancelot $t glaubt es wol. Lancelot hett | |
| wol sicher, wann alle die von Gaune waren zornig umb ir gerechten herren, die Claudas verderben wolt vor ir aller augen. | |
| Gaune, da manch herlich man inne was under burgern und ir kinden, die rich und hochgemut waren. Da der konig det | |
| alle zusamen kamen, sie wurden des zu rate, ee sie ir rechten herren ließen döten, ee wolten sie wagen lip und | |
| von dem tod. Die ritter von dem lande santen nach yren wapen allenthalben in die statt und wapenten sich allesampt. Da | |
| ummer men gewinne, den múßen mir fremd lút machen mit ir gút. So ich auch ye me fremder lut, die gůt | |
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