Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ſage mir von der heiligen froide. Do ſprach der meiſter: Jr froide ſint alſo getan, daʒ #.:ſi niemer dehein ouge gar | |
| der heiligen ſnellekeit. Samſoniſ ſterkin, die were da ein blóde. Jr ſterkin iſt alſo getan, ob ſie die berge vnde die | |
| iſt der heiligen ſterkin. Auguſti friheit were da ein gevancniſſe. Jr friheit iſt ſo getan, daʒ ſie durch alleʒ varent, daʒ | |
| kunenclichez megedin./ //Wale muozen sie dig eren:/ du bis muoder ires heren,/ de der himel und erden/ van eres hiez werden,/ | |
| nit; mere si smekket ein unbegrifliche suͤssekeit, die ir alle irú lider durgat. Si hoͤrt oͮch eine stimme von etlichen dingen, | |
| sihet si sich al umbe, wie der si, der sich iro wiset, und was das si, das man ir zů sprichet. | |
| nie schemeliche lide, und si waren gekleidet mit engelscher wete. Irú kint solten si gewinnen in heliger minne, als dú sunne | |
| stat oͮch uf vroͤlich an eim ostertage, wenne si mit ireme lieben hat gehabet in dem notlichen brútbette ein suͤsse minneclage. | |
| der wirde ich hie keiner gewar?» Do antwúrte únser herre: «Ire súnden waren heimlich, nu sint si in disem grunde alleine | |
| <N>XVII</N>. Von einer froͮwen, die ze hove gerne was, von ireme túfel, der ir siben bosheit riet <N>XVIII</N>. Der geistlich mensche | |
| nútze sitten und ir helige lere, der ahtot man bi ireme libe leidor alze klein; mer nach irme tode, swa wir | |
| leben in got alleine. Ja denne erste sint in allú #.[ir ding#.] alleine in der minne mit gotte gemeine. So hat | |
| und sweren twang uf alle die legen sol, die zů irre predie gant. Der denne dar gat und mit inen gestat, | |
| marter gelitten, so lebent noch dise brůder allermeist. So ist irú unschuldigú not also gros, das ir gebet ist also helig, | |
| Dine vrúnde, fúr die du mich hast gebetten, die soͤnt irú kinder selber toͮffen; ich wil si schiere von dem <FOLIO>(115#’v)</FOLIO> | |
| gotte. Ich nim urlop zů allen den rúwern, die an irre bůsse stant; ich danke des gotte, das ich ir geselle | |
| in dime dienste und dine viende bekerest und krenkest an irre bosheit. Ich bitte dich, keyser aller eren und crone aller | |
| stat an in vinde, so lasse ich si be<FOLIO>(139#’r)</FOLIO>stan an irre willekúre, und wenne si sterbent, als ich si denne vinde, | |
| von der helle die dar warent komen, den wirt alle irú arbeit benomen, mit hasse und mit grimme warent si dar | |
| min har und mine clawen; ich mohte ir niergen genahen.» «Ir gehorsami was also gros, das ir wart nie ebengenos. Von | |
| in dem vegfúr sint, die muͤssent sich <FOLIO>(157#’v)</FOLIO> neigen in irre schult under die bůsse untz in die jungesten stunden, das | |
| uf dem ertrich die muͤssent sich neigen under die burdin irre schult in dem urteile mit der rúwe in die bůsse | |
| iren brúchen ufstan; so moͤgent si die himmelschen clarheit in irre sele enpfan. Ich vor ze himmele mit miner gotlichen craft, | |
| si lerete und si temperte alle dise jungfroͮwen ze dienste irre vrowen, der kúnegin. Dise minne wonet in dem cristam geloͮben, | |
| wîp wol erkant,/ schoener gebaerde, mit zühten gemeit,/ sô daz ir lop in dem rîche umbe gêt./ alse der mân wol | |
| ze mâze, vil fier unde vrô./ Des muoz ich in ir genâden belîben,/ gebiutet si sô,/ mîn liebest vor allen wîben./ | |
| ir vil süezer – vil rôt ist ir der munt,/ ir zene wîze ebene – verre bekant,/ durch die ich gar | |
| wîse,/ senfte unde lôs;/ dar umbe ich si noch prîse./ /Ir tugent reine ist der sunnen gelîch,/ diu trüebiu wolken tuot | |
| diu trüebiu wolken tuot liehte gevar,/ swenne in dem meien ir schîn ist sô klâr./ des wirde ich staeter vröide vil | |
| klâr./ des wirde ich staeter vröide vil rîch,/ daz überlíuhtet ir lop alsô gar/ wîp unde vrowen die besten vür wâr,/ | |
| mîner vrouwen daz,/ Daz si mîn vergaz/ und verseite mir ir hulde?/ ôwê des, wie rehte unsanfte ich dulde/ beide ir | |
| ir hulde?/ ôwê des, wie rehte unsanfte ich dulde/ beide ir spot unde ouch ir haz!/ /Nu râtent, liebe vrouwen,/ waz | |
| wie rehte unsanfte ich dulde/ beide ir spot unde ouch ir haz!/ /Nu râtent, liebe vrouwen,/ waz ich singen muge,/ sô | |
| mir ist vil gehaz./ doch versuoche ichz baz,/ in verdiene ir werden gruoz./ des ich ir wol getrouwe,/ daz hât sî | |
| ichz der werlte künden muoz,/ Daz ich niemer vuoz/ von ir dienste mich gescheide,/ ez kom mir ze liebe alder ze | |
| /Het ich tugende niht sô vil von ir vernomen/ und ir schoene niht sô vil gesehen,/ wie waere sî mir danne | |
| schîn/ von des sunnen schîn enpfât,/ áls kúmt mir dicke/ ir wol liehten ougen blicke/ in daz herze m%/în, dâ si | |
| in daz herze m%/în, dâ si vór mir gât./ /<Gênt> ir wol liehten ougen in daz herze mîn,/ sô kumt mir | |
| solde –,/ und ich des niht mîden wolde,/ in hôhte ir lop, swâ manz vor mir sprach./ /Mîme kinde wil ich | |
| wunder an ir begê,/ alsô daz er mich reche/ und ir herze gar zerbreche,/ s%/ô s%/în sô rehte schoenen sê./ /In | |
| vliegen kunne,/ mit gedanken iemer umbe sie,/ Sît daz mich ir trôst enpfie,/ der mir durch die sêle mîn/ mitten in | |
| diu zît, der werde tac,/ dô daz wort gie von ir munde,/ daz dem herzen mîn sô nâhen lac,/ Daz mîn | |
| jâ ist si leider vor mir alze vrî./ /Mich enzündet ir vil liehter ougen schîn,/ same daz viur den durren zunder tuot,/ | |
| liehter ougen schîn,/ same daz viur den durren zunder tuot,/ und ir vremeden krenket mir daz herze mîn/ same daz wazzer die | |
| herze mîn/ same daz wazzer die vil heize gluot./ Und ir hôher muot/ und ír schoene und ir werdecheit/ und daz | |
| wazzer die vil heize gluot./ Und ir hôher muot/ und ír schoene und ir werdecheit/ und daz wunder, daz man von | |
| heize gluot./ Und ir hôher muot/ und ír schoene und ir werdecheit/ und daz wunder, daz man von ir tugenden seit,/ | |
| schoene und ir werdecheit/ und daz wunder, daz man von ir tugenden seit,/ daz wirt mir vil übel – oder lîhte | |
| daz wirt mir vil übel – oder lîhte guot?/ /Swenne ir liehten ougen sô verkêrent sich,/ daz si mir aldur mîn | |
| ganzen ougen []/ sunder tür gegangen./ ôwê, solde ich von ir süezen minne sîn/ áls mínneclîch enpfangen!/ /Der sô lange rüeft | |
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