Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| komen und die kint mit gewalt nemen und yn beiden ir lip thun nemen. Da ging Phariens zu rate mit synen | |
| yn verbrennen darinn, oder er múst yn beide kint in ir gewalt geben. ‘Wir han auch viel me lút dann der | |
| drißig$/ tusent gewapenter manne von rittern und von burgern und ir kinde, beide zu roß und zu fuß. Da sie vor | |
| ritter sahen die in dem pallast waren, da sprungen sie yren herren zu beschutten und trieben die mit gewalt $t von | |
| stunden ußer der porten und von der brucken, und hůben yren herren off. Er was aber also sere geqwetschet das er | |
| sich so sere off jhene helm das die schwert in ir beyden köpffen besuffen. Wie Claudas wunt were und sich verblut | |
| beschirmen allenthalben und zu behuten wo ich mag, wann ich irs vatter man was und ich lang mit yn gewest bin.’ | |
| gesellschafft im thorne und machten groß freude umb das sie ir herren beid mit yn wonden haben. Da die jungfrauw von | |
| von dem Lack die kint beide zu herberg bracht und ir zaubery wiedder deth: das wind waren gewesen das wurden kint, | |
| den kinden zu eßsen solt geben; da wiedder det sie ir zaubery das man die kint wol bekant, also det man | |
| als sie mich sahen, da lieffen sie off mich mit yren wapen und wolten mich han getötet; ee dann ich icht | |
| hetten sie mir dry wunden durch den ruck geworffen mit yren meßern, das ich wol weiß das ich dotwunt bin.’ Da | |
| myn lut’, sprach er, ‘die mit uch koment. Wedder súchent ir gut oder argk, das saget mir, wann ich wedder vor | |
| saß und aß. Nu weiß ich wol das sie mit yren listen die kint hatt hinweg gefurt. Ich weiß aber nicht | |
| sie was sie darzu rieten. Sie sprachen, wolt er in ir gefengniß komen, sie wolten yn gern gehalten biß er yn | |
| gefengniß komen, sie wolten yn gern gehalten biß er yn ir herren wiedder gebe. ‘So wil ich’, sprach er, ‘das ir | |
| best mocht. Sie sprachen all in dem rat das sie ir gerechten herren nymer als wol mochten gerechen als an derselben | |
| gefengniß wolten als er gesprochen hett. Wann wolt er in irselber gefengniß komen, sie wolten yn gern enphahen. ‘In truwen’, sprach | |
| gnad finden under synen luten, er wolt sich dann in ir gnad und in ir gefengniß geben. ‘Das wil ich uch | |
| luten, er wolt sich dann in ir gnad und in ir gefengniß geben. ‘Das wil ich uch nymer geraten’, sprach er. | |
| allesampt wißen das ich mynen sůn, der dot ist, in ir gefengniß nicht wolt geben, darumb das sie mich mit gnaden | |
| gnaden ließen ryten war ich wolt. Ich wil yn durch ir lant furen zu ir aller angesiecht. Und ist auch ymant | |
| Sie schußsen uff yn und schlugen $t und wurffen mit yren schlingen groß steyn als dick als der schne. Da was | |
| waren sie entschumpffiert, da Phariens wiedder sie was, der allweg ir meister und ir trost was gewesen. Der strytt wert lang | |
| da Phariens wiedder sie was, der allweg ir meister und ir trost was gewesen. Der strytt wert lang das sie dem | |
| wert lang das sie dem konig nye kunden geschaden, und ir lút wart ein gut teyl gewunt. Claudas zaugte alda große | |
| entflohen waren und von im komen waren, da samelten sie ir volck wiedder zuhauff und machten zwo patellen. Eyne reyt ußwendig | |
| mich keyn wunder, und sint sie unfro und zornig umb ir rechten herren, das sie nicht wißen wedder ir sie getötet | |
| der sol uwer wapen anhaben. Ir solt komen vor alle ir lút, wann ich uch heischen, und solt mir sichern in | |
| die zwen ritter ob sie in gefengniß wolten komen mit irm herren. Da sprachen sie: ‘Ob gott wil, war unser herre | |
| wol das er der konig were. Und Phariens nam zuhant ir schwert alle drů. ‘Nu wil ich’, sprach Phariens zu dem | |
| manig leyt het gemacht wiedder synen oheim. Sie rieff wiedder ir man gnad und sprach: ‘Ey edel ritter, entschlahent sin nicht! | |
| jhene fast sere und wolten im nit gestatten das er yren gesellen döte vor yrn augen. Sie kerten im alle zu | |
| wolten im nit gestatten das er yren gesellen döte vor yrn augen. Sie kerten im alle zu mit schwerten und mit | |
| gefengniß hett. Der dritt was sere geqwetst. Phariens wip besach yren man sin wunden. Da sie geware wart das er dheyne | |
| heten geschlagen ee dann sie von im gescheiden waren. Die ir truw behalten wolten den enwas es nit leit, wann sie | |
| libe. Das was alles von ruwen und von jamer umb ir meister beide, so lieb waren sie den beyden kinden. Das | |
| sie wolten nýmer essens enbißen, sie hetten dann zu allererst ir meyster beyde. Des wart die frauw fast unfro. Sie rieff | |
| ir. Die kint waren mager und bleich, und waren in ir augen rot von weynen. ‘Lieben kint’, sprach sie, ‘was ist | |
| sprach die frauw, ‘es duncket mich gut’ und dacht in irm herczen das das ein groß syen were von dem kinde, | |
| das ir dheyner wúst welcher syn was. Sie ging in ir kamer und rieff zu einer jungfrauwen; das enwas aber dieselb | |
| stee, darnach umb des Bohortes zwey kint und darnach umb ir meyster. Ob allen dingen hutent uch das ir in der | |
| deste minre.’ @@s@//Die jungfrauw reyt von dem lack und mit ir zwen knappen wol geritten. Da sie wol halben weg geritten, | |
| das sie leben und gesunt sint. Sie hant mich zu yrn zwein meistern gesant, die in dem thorn sint, mit guten | |
| wo sie weren, ob sie Claudas habe oder keyn ander ir fynt.’ ‘So viel mag ich uch wol sagen’, sprach die | |
| und sagt yn was mere er gefreischet $t hett von yren herren. Da wart alle die stat so fro das sie | |
| der maßen fro; und die jungfrauw saget yn als yn ir frauw enbott, das die kint wedder eßsen noch truncken noch | |
| noch truncken noch sie nymant getrösten kúnde, sie hetten dann ir beide meister mit yne. ‘Ir solt sie kam erkennen’, sprach | |
| in gewalt hat, das er die kint wil laßen sehen ir ritter und ir búrgere, die sie ußermaßen gern sehen, so | |
| das er die kint wil laßen sehen ir ritter und ir búrgere, die sie ußermaßen gern sehen, so mag ich ußer | |
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