kürre
Adj.
‘zahm, sanft, nicht wild’
die viende wurden kürre. alle ir hohmut gelac Pass III
97,67.
257,50.
475,42;
zuhant wart ouch der selbe man / wol an den gelouben bracht /
und doch alrest mit not bedacht, / di in machte kurre Pass I/II (HSW)
39455.
39634;
jungiu magt sol kürre und wilde sîn, / so belîbt ir lîp und ir lop vîn: / gein
friunden kürre, gein fremden wilde Renner
12097.
5630;
sin [des Königs] wildekeit wart kurre
Hester
1198;
sie waren also kurre / daz sie hielten sin gebot
Vät
7734;
HeslApk
20486
MWB 3,2 771,34; Bearbeiterin: Herbers
kurren
swV.
‘knurren, grummeln’, subst. für Blähungen:
di ruͦte gesoten in wasser unde das mit starkem wine
gemenget, vertribet das curren in dem buche Macer
8,6.
18,5
u.ö.
MWB 3,2 771,45; Bearbeiterin: Herbers
kurrent
stswM.
‘junges Schwein, Läuferschwein’
2 lehen ze Praitenperch gebent ze cinse [...] 2 current
und 2 lember UrbSonnenb
4;
Agareit geit ze cinse [...] 1 schoͤtlamp, 1
currenten ebd.
6
u.ö.
MWB 3,2 771,49; Bearbeiterin: Herbers
kurrier, kurier
stM.
aus afrz. courrier (Rosenqvist 1,144).
‘Läufer, eilender Bote’
hin giengen die kuriere. / si wâren harte schiere / ze Tintaiôle komen în
UvTürhTr
2327.
2433.
– Figur in einem Brettspiel:
wurfzabel und kurrier [
fier
:] / geworht von helfenbeine Wig
10582;
im Schachspiel:
die kurrier sider sint erdâht / und in daz spil durch zierde brâht
HvBer
9702;
sô mügent ir si [die großen Spielsteine] erkennen: /
es ist ein trülle und zwên currier / und ein râtgeb, das werdent vier
Ammenh
2629
MWB 3,2 771,53; Bearbeiterin: Herbers
currît
stN.
aus afrz. cuiret (Suolahti 1,140); stM.
KarlGalie .
‘Lederharnisch’
Irenwart und Uoge, / [...] die sach man ze Wienne koufen
currît unde platen [Brustpanzer]
Neidh
WL 28:9,4;
mich hiez ein frowe ein currît tragen / an blôzzer hût SM:
Ta
3: 1,5;
halsperge unde hosen, schinier, banzier, gurrit, blaten,
ysenhute, armbrust StRAugsb
151,15;
den wapenrock guet ind riche / zoch hey ouch stilliche / op dat kuret enboven
KarlGalie
3860;
synen schilt, ind synen kuret / verhawen hatte der schencke mere ebd.
5637
u.ö.;
MorantGalie
3786.
– als Teil eines Personennamens:
ich Hainreich der alt richter von Egenburch genant der Currit
StiftZwettl
640.
641.
642
MWB 3,2 772,1; Bearbeiterin: Herbers
1curs
stM.
aus mlat. cursus.
‘Stundengebet’ (s.a. →
kursære
stM.):
sô gie si aver schône / t;hint;fur den altâre, / daz si ir churs lâre
[betete] : / dâ stuont si unz an die vesper
Wernh
1384
MWB 3,2 772,15; Bearbeiterin: Herbers
2curs
stM.
aus afrz. cors (Suolahti 1,140).
‘Körper’, nur in Parz , immer in Verbindung mit
bêâ:
diu truoc den rehten bêâ curs. / der name ist tiuschen
schœner lîp Parz
187,22.
283,8.
327,19.
333,24
MWB 3,2 772,19; Bearbeiterin: Herbers
kursære
stM.
aus mlat. cursarius (MlatWB 2,2149; AWB 5,543).
‘Stundengebetsbuch, Brevier’
zarianz: cursere GlHvB (GE)
313
MWB 3,2 772,23; Bearbeiterin: Herbers
kursat
stNM.
→
kursît
MWB 3,2 772,26;
kürsen, kursen
stF.
stM. kürse
UrkRegensb ;
Entlehnung aus dem Slaw. (vgl. EWA 5,923f. s.v. kursin(na)); vereinzelt
mit n-Abfall kürse
Herb ; Nom. Pl. -ne
Himmelr .
‘Kleidungsstück aus Pelz’ (s.a. Brüggen, Kleidung, S. 230):
pelles: chursene Gl
3:626,25;
manstruga: kursen VocOpt
17.098;
SummHeinr
1:322,94.
2:33,71;
si nelegent ze næhiste dere liche hemide noch bruoche, / umbe
chursenne unde bellize habent si neheine ruoche Himmelr
9,6;
röckel, pheit dem wîbe / zôch er ab dem lîbe, / ir kürsen und ir mandel
Helmbr
679.
1285;
ir mandel grüene als ein gras: / ein vêhiu kürsen drunder was
UvLFrd
348,6;
die kvrse vnder der wat, / die was von grozzer ziere
Herb
8476.
8479;
der hêt vernomen alsô mær, / daz der belz, diu kursen wær /
elliu beidiu ohsîn EnikFb
992;
ein kürsen wîze TeufelsÄchtung
212;
ein kürsen schæfîn Helbl
15,67.
3,234;
miner tohter Elspeten schaff ich [...] den guͦten
chuͦrse und min gutiu gærnætsch UrkRegensb
123
(a. 1308);
Martina
231,34;
StRAugsb
151,9;
StRMeran
425;
Holzschuher
173
MWB 3,2 772,27; Bearbeiterin: Herbers
kürsenære
stM.
auch kürsner, kursner; latinisiert kursator
Holzschuher
2166.
‘Kürschner’
swer den vinger uf daz mezzer leget, / so er snidet, als ein
kürsner phliget TannhHofz
102;
ir [der Venetianer] herzog ist ein mehtic kürsenære,
/ unt wart kürsenære crônebære / mit sînem igelvarwen glatze, / sô mac ouch er wol
crône tragen RvZw
145,7f.;
alsô sprach ein kursenær. / ‘lât mich gewinnen ein
kalpfel’ EnikFb
1006.
1002;
die meister von den hiuten, / die schuoster und die lederær, / kürsnær und die
metzigær. / diu hantwerc sullen sich nit schamen HvBer
4701;
ein iglich hvter. ein weizgerwer. ein kursner. sie machent alt werch oder newe
werch RbHohenlohe
31;
Ottok
65673;
UrkCorp (WMU)
244AB,8,3;
UrbBayÄ
282;
WeistErf
111
(a. 1332);
UrkSchles
3,98
(a. 1340).
– als Bestandteil von Personennamen:
Heinrich der chvrsenær UrbBayÄ
547;
brvder Cvnrat der kvrsenær UrkCorp (WMU)
2062,24.
1436,22
u.ö.
MWB 3,2 772,49; Bearbeiterin: Herbers
kürsenbelz
stM.
‘Pelzüberrock’
ir nemet der kursenbelze [aus Schaffell] war: / die
sint swarz unde wiz KgvOdenw
6,54
MWB 3,2 773,4; Bearbeiterin: Herbers
kürsenerknëht
stM.
‘Kürschnergeselle’
Jekel dem kuͤrsnerkneht und dem Mertel von Pazzawe ist die stat auch in
demselbn rehten zwai jar verboten NüAchtb
58;
Ainrinch der chursner und Andre und Ekel und Ottel die vier chursnær chnecht
UrkRegensb
746
(ca. 1325–1350);
Uͤlin der Stötzlin [...] ain kürsnerknecht
DRW
8,192
(ZSchwabNeuburg; a. 1344)
MWB 3,2 773,7; Bearbeiterin: Herbers
kürsenerlêhen
stN.
‘Verpflichtung zur Abgabe von (verarbeitetem) Pelzwerk’
Vlreich und Tacian habent 1 hof ze chuͤrsnerlehen UrbSonnenb
112
MWB 3,2 773,15; Bearbeiterin: Herbers
kürsenhûs
stN.
‘Verkaufsstätte der Kürschnerzunft’ (s. DRW 8,187f.):
dass enkein n[âter], der mit nüwem werke umbe gat, niendert anderst ze markte
stan sol damite, wan in dem kürsenhuse SchweizId
4,849
(Lauff.,Beitr.; a. 1335);
DRW
8,188
(ZürichZftG; a. 1336)
MWB 3,2 773,18; Bearbeiterin: Herbers
kürsenlêhen
stN.
‘Verpflichtung zur Abgabe von (verarbeitetem) Pelzwerk’
Maetzel und Sophey habent 1 hof ze chuͤrsenlehen UrbSonnenb
112
MWB 3,2 773,24; Bearbeiterin: Herbers
kürsenlîn
stN.
Dimin. zu kürsen stF.
‘kleiner Pelzrock’
[Gawan erhält] eine garnasch märderîn, / des selben ein
kürsenlîn Parz
588,18;
daz ir im snel und drât / sendet [...] /
einen belz und ein kursenlîn, / diu schullen beidiu ohsîn sîn EnikFb
999
MWB 3,2 773,27; Bearbeiterin: Herbers
kürsenmeister
stM.
‘Kürschnermeister’
dirre dinge sint gezivge brvͦder Ortolf, vnser hofmæister, vnd
brvͦder Hartman, vnser kvͤrsenmæister UrkCorp (WMU)
2137,25
MWB 3,2 773,33; Bearbeiterin: Herbers
kürsenwolle
stF.
grobe Wolle, die der Kürschner von Fellen abschneidet (s. WMU 2,1063):
man [
sol
] wurchen guͦt lemberin
gewant an [
âne
] alte wolle, vn̄ zv dem
lemberinen tuͦch mag man nemen einen virdvnch chvͤrsenwolle vnd niht mêr
UrkCorp (WMU)
614AB,11
MWB 3,2 773,37; Bearbeiterin: Herbers
kursît
stNM.
aus afrz. corset (Suolahti 1,140);
auch kursat
WolfdD , JvKonstanz , SHort ,
Yolande , kurset
WolfdD , korset
Darifant , gursit
PleierGar ;
sw. Pl. WhvÖst .
‘pelzgefütterter Oberrock’ (s.a. Brüggen, Kleidung, S. 78f. u. Anm.
210):
– meist von Rittern über dem Waffenrock getragen:
sin decke was vnd sin kvrsît / ein undir webin brun samît /
mit golde deme rôtin Athis
E 109;
ieslîcher truog ein kursît / von pfelle oder von samît
Parz
802,17.
320,18.
36,28
u.ö.;
der vürste nam sîn kursît, / einen pfelle brâht von Trîant
Wh
59,12.
129,1
u.ö.;
sîn gursît tiwer unde rîch / noch blâwer danne ein lâzûr
PleierGar
13162.
2177
u.ö.;
sîn kursît ist ein Schampeneis Neidh (HW)
23,19;
kurset vnd gesmide wolt sÿ im abe han gezogen WolfdD
1384,1;
ein kursat schone ebd.
247,1;
des wart von bluͦte nazzen / daz velt und die
kursiten: / ir mænliches striten / kain zage moͤht gesehen han
WhvÖst
17499;
ich wenne och, menge switze / insugin, cursat, mantel ve, /
daz es tuͦt sel, lip, guͦt we SHort
5283;
ein kursât gruͤne als ein gras Yolande
2770;
sîn korsît und sîn wâpenkleit / mit grôter rîcheit was beleit
Darifant
113;
Crane
2581;
GTroj
7625;
UvEtzAlex
13877;
KvWTurn
430;
Ottok
33953.
– auch für Frauen:
von brûnem samît het sie [Dulciflûr] ein kleit, /
einen roc lanc und wît, / hermlîn was ir kursît Wigam (B)
5332.
4459.
864;
zwô juncvrowen reine, / in zwein kursîten / von grüenen
samîten, / die trâten vor in den sal UvZLanz
885;
in deme kursite / irschein di frouwe dougen / vor dirre herren ougen
Elis
2556;
do fuͦrt si ainen kursat an, / [...] / der waz
bortsidin JvKonstanz
689
MWB 3,2 773,43; Bearbeiterin: Herbers
kurt
stM.
aus afrz. cort (Tobler/ Lommatzsch 2,913f.; Rosenqvist
1,145).
‘Hof’
geliche sprochen si zuohant: / ‘wol uf, wir süllent in daz lant / suochen
des richen vischers kurt.’ ParzRapp
Prolog 243
MWB 3,2 774,12; Bearbeiterin: Herbers
kurtieren
swV.
zu kurtoisîe stF.? (Suolahti 1,141).
‘zieren, schmücken’
got saztir vf ir hovbit / als megden ist irlovbit / ein rich geblüemtes schappel /
[...] / so rehte wol kvrtierit / ane mal und ane rost
Martina
24,76;
ir hant gezieret / so wol gekvrtieret / mit so richem golde ebd.
156,30.
213,20
MWB 3,2 774,16; Bearbeiterin: Herbers
kurtîs?
Subst.
Lemma unklar, evtl. verschrieben für →
turkîs
?
– ein Stoff:
ir claider kasper und reich: / von churtis aïn pliat
HvNstAp
2219
MWB 3,2 774,22; Bearbeiterin: Herbers
kurtîse
swF.
‘Freundin, Geliebte’
die selben zarten kurtysen / wil ich von hertzen mynnen
Minneb
752
MWB 3,2 774,25; Bearbeiterin: Herbers
kurtois, kurteis
Adj.
aus afrz. cortois, corteis (Tobler/ Lommatzsch 2,921f.; Suolahti
1,140f.; Vorderstemann, Fremdw. 172f.);
auch kurtîs
Mai , PleierGar ; singulär -ais
RvEWh
6685
und kurtesie
GTroj
3337.
‘höfisch, fein, gesittet’
1 bezogen auf Menschen 1.1 Mitglieder der Hofgesellschaft 1.1.1 Gruppen 1.1.2 Männer 1.1.3 Frauen 1.2 selten Personen außerhalb der Hofgesellschaft 2 bezogen auf Verhalten, Einstellungen oder Emotion 3 bezogen auf Gegenstände
1
bezogen auf Menschen
1.1
Mitglieder der Hofgesellschaft
1.1.1
Gruppen:
ouch was der lobebære / Marke selbe komen dar /
nemen dirre mære war / und mit im manic cûrtois man Tr
3239;
sîn volc daz ist kurtoys, / beidiu heidensch und
franzoys: / etslîcher mag ein Anschevîn / mit sîner sprâche iedoch wol sîn
Parz
62,3;
vünf rîter kurtoys / franzoyse Wh
411,18.
– bezogen auf die hohe Abstammung von
Personen:
zweinzec kint von hôher art kurteise Tit
79,3;
JTit
752,3
1.1.2
Männer:
dô sach er [...] einen rîter
kurtoys Parz
593,12;
[
Killirjacac
] was kurtoys, / sîn vater
was ein Franzoys, / er was Kayletes swester barn ebd.
46,21
u.ö.;
[über Tristan:] ez ist ein Parmenois / sô
wunderlîchen cûrtois / und alsô rehte tugentsam, / daz ichz an kinde nie
vernam Tr
3278;
hie der kurteyse / und dort der ungehofte man
Wh
449,10;
und ist er [Wigalois] alsô
kurtois / und pfligt sô grôzer manheit / alsô diu werlt von im seit, / sô
sol er rechen ditze leit Wig
9840;
von art hôch ein knabe kurteis Loheng
3387;
Mai
196,25;
JTit
1391,1;
Ottok
25739.
– zusammen mit →
hövisch:
er was ein edel Sarrazîn / gar hövesch unde kurteis
KvWPart
6515;
Gârel hiez im bringen / einen ritter, der was wîs, / höbesch unde
kurtîs / und was geborn von hôher art PleierGar
12068.
20780;
mîn neve Tandareis, / der ist hübesch unt kurteis / unt hât sô
guote sinne PleierTand
674;
[
Meleranz
] wart hübesch und
curteis PleierMel
165.
– nachgestellt verbunden mit best. Artikel:
Gâwân der kurteis Parz
380,28.
672,25;
Willelm der kurteyse, / al die porten und drob
die wer / bevalh er dem erlôsten her Wh
96,20.
45,10
u.ö.;
grave Arialt der kúrtaise
RvEWh
6685;
her Tristan der kurteise, / der valscheit ein
weise HvFreibTr
1349.
– subst.:
das gefügtte sich alsus / das der kurtesie / warb
umb ain raysie. / des starken volkes er gewan, / so man saitt, hundertt
tussend man GTroj
3337;
die frâgte der kurteise / von welhem lande ir reise / wær
gewesen durch den walt PleierMel
4841;
der selbe kurteise / was ein heidenischer man, /
der toufes künde nie gewan Parz
735,2;
Loheng
3485;
Georg
5000
1.1.3
Frauen:
mit clârheit süeze was daz wîp, / wol geschict unt
kurtoys. / si hiez Orgelûse de Lôgroys Parz
508,25.
723,12
u.ö.;
Isôt die künegîn kurtois HvFreibTr
2595;
diu juncvroͮwe kurtoýs, / ich maine
die vil suͤzen, / begunde schone gruͤzen RvEWh
13104.
13030;
do bevalh ich die maget kurteis / mînem neven Tandareis, / daz er ir
diente zühteclîch PleierTand
1827.
2904.
2908.
– nachgestellt verbunden mit best. Artikel:
Gynovêr diu kurteise Parz
651,5.
– subst.:
nû reit die kurteise / bî einer wagenleise
HvFreibTr
3755.
1490.
– von der personifizierten
âventiure:
ich gihe der aventiure, / si si niht kurtoise JTit
3597,2
1.2
selten Personen außerhalb der Hofgesellschaft:
die koufman wâren kurtoys Wh
283,21;
[in einer Klage über die geizigen Rheinländer:] es
mag wol curteis povel sin: / ‘pittit mangier’ ist in gesunt
Marner (W)
3:2,6
(s.a. Anm.z.St. mit Lit.);
wer leit mich in der liljen tal, / da min amis curtois sich tougen in
verstal? Frl
1:11,22
2
bezogen auf Verhalten, Einstellungen oder Emotion:
ze rehte man wol bieten sol / von der stat den burgoys, / der
enpfahen wart so kurtoys TürlArabel
*R 234,10;
manic fuͤrste hyspan, britonoys, / der zuht gein
vrawen was kurtoys ebd.
*R 301,31;
so kurtoys was ir
[
Kyburc
] ganc ebd.
*R 302,22;
[von der beginnenen Liebe zwischen Tschionatulander und
Sigune:] von suͤzer lieb kurteise JTit
709,2;
vom Leben am Artushof auf Floritschanze:
daz selbe was uf Floritschantz kurteise: / kristen, al di werden, bi dem
kunige wert der Britoneise JTit
4914,3.
– mit Gen.:
si [
Cundrîe
] was der
witze kurtoys Parz
312,22
3
bezogen auf Gegenstände:
beide gesoldet unde geladen / kom ûf ein gevilde / manic zimiere wilde / und
manic heidenischer knabe / mit vil kurteiser habe Heidin II
2126.
–
Lit.: Erlei, Höfisch, S.
284–289.
MWB 3,2 774,28; Bearbeiterin: Herbers |