Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wúst, als lieb als im der lip were. Die forcht lag im in dem herczen als ein steyn, und was im | |
| begunde er wúden eins nachtes da er off sym bett lag, und begunde im die nase so sere bluden das alle | |
| cleider blutig waren wurden und das bett da er off lag. Er stunt uff zu mitternacht also blutig und sprang zu | |
| yn der ruw so groß an das er nún tag lag und nún nacht, das er wedder aß noch tranck. Da | |
| herre Key vil von dem roß und bleib in onmacht ligend. Da nam Meleagant die konigin und furt sie mit im | |
| slug yn so sere das er yn fur dot ließ ligen. Lancelot sah die konigin hinweg furen, er slug mit sporn | |
| wart so sere das er uff syns roßes hals bleib ligende und wedder gesah noch gehort. $t Da qwamen die andern | |
| sehen oder morgen vil frú, wiltu off dißen karch komen ligen!’ ‘Neyn ich, ob got wil’, sprach myn herre Gawan, ‘so | |
| wißt ich wenig eren das ich uff ein karch ging ligen und ließ zwey roß by mir mußig gan.’ ‘Ich höre | |
| lieber hast dann dißer stinckende ritter, der off dem karch lytt, umb das ich yn thú die konigin sehen.’ ‘Das ist | |
| das er entwapent wart. Er bleib also uff dem bette ligende, und der jungfrauwen eyne qwam zu im, und was ir | |
| uwer augen ie gesahen!’ ‘Were es noch schöner, jungfrau, so lege ich noch gerner daruff.’ ‘Das sol ich schier wol sehen’, | |
| schier wol sehen’, sprach sie, ‘ob ir uff herlichen betten ligen gedorret!’ Mit dem qwam myn herre Gawan zu im und | |
| keinen ritter hatt, wolt er ein wil uff dißemselben bette ligen, er múst mit schanden darabe gan.’ ‘Darumb wil ich daroff | |
| er múst mit schanden darabe gan.’ ‘Darumb wil ich daroff ligen’, sprach er. ‘Es ist so freischlich’, sprach sie, ‘qwemet ir | |
| das der ritter von dem Karren uff dem schonen bette lege; und myn herre Gawan fraget was das were. ‘Das wil | |
| were. ‘Das wil ich uch sagen, herre’, sprach sie, ‘er lit off eim bette da nye kein ritter lebende abe kam | |
| im off ein ander bette gein Lancelot; und sin knecht lagen alumb yn und ander lut ein michel teil. Lancelot bleib | |
| ander lut ein michel teil. Lancelot bleib off dem bette ligend und gedacht nach eim wort das im sin frauwe von | |
| gedencken die er nacht und tag nach ir hett. Also lag er in großen arbeiten von gedencken biß fur die mitternacht. | |
| das alles das hinweg wart gefurt das off dem estrich lag, und alle die kleider die off den betten lagen wurden | |
| estrich lag, und alle die kleider die off den betten lagen wurden an den first von der kemenaten gefurt. Darnach wart | |
| Lancelot neben der siten durch das bette da er uff lag und durch das gedecke das ob im lag, so das | |
| er uff lag und durch das gedecke das ob im lag, so das die glene in der erden blieb stecken dieffer | |
| nichts dann guts, das er in gottes namen slieff! Also lag Lancelot biß tag, das im nit me beschah, und begunde | |
| Er begreif den mit dem hare der off der jungfrauwen lag, und danse yn von ir. Da qwam der ander farn | |
| was er thun wolt. Da er ein gute wil also gelag, sie freget yn ob er anders icht darzu wolt thun. | |
| Da stund er uff und ging off ein ander bett ligen biß das es tag wart. Und die jungfrauw gedacht das | |
| gesiehst yn númmer, ob got wil’, sprach der ritter, ‘nochdann lit er dort off jhem steyn!’ ‘So muß ich yn sehen!’ | |
| roß gevallen solt syn. Da er ein gute wil also gelegen hett uff der jungfrauwen, sie nam den kamp und gab | |
| sie qwamen uff einen kirchoff da manig biederbe ritter begraben lag. Er besah jhen kirchoff sere wol und fand wol vierundzwenczig | |
| so vast bewarnt an dem understen stein da er uff lage, das man ein nadel darzwúschen nit mocht gestoßen. ‘Das ist | |
| sarck uff sin heubt und sah ein gewapenten ritter dainne ligen, der einen vergulten schilt umb den hals hett und ein | |
| den hals hett und ein rotes crucz; und sin schwert lag bloß bi im, wiß und luter als ein silber, also | |
| und begund $t sie lesen: das der konig Galaas darinn lege, Josephs sun von Aramathia, der das lant von Gales gewanne | |
| und ein myn sun, begingen, der Mois genant was und lit in der engstlicher sale, da den rittern manig schand geschiht | |
| der wedder hant noch fuß regte, und fant den dot ligende; er nam die gancz glene und reit durch den walt, | |
| dete. Die glene brach, und er bleib so fur dot ligende, das er nit wúst wie im geschehen was. Der ander | |
| er sich versinnen, er schampt sich das er so lang gelegen hett, uff sprang er zuhant. Da ergreiff er die helmaxt | |
| fure uff jhen harten leyen. Der ritter bleib in onmacht ligende, und sines wirtes sune begreif das roß. Lancelot kerte dem | |
| zu fuß zu sins wirtes huß da er des nachtes gelegen hett; und des wirtes sun saget im irs vatter namen | |
| und die konigin was dainne in gefengniß. Zu derselben stunt lag der konig Bandemagus uff dem thorn und sah zu eim | |
| thorn und sah zu eim fenster ußwert, und die konigin lag vor ein ander fenster und sah zum waßer wert; aldar | |
| das ußermaßen sere schneide. Das sahen die off dem thorn lagen und wunderten sich allesampt wer der sin mocht der sich | |
| mit dobesuchten das heubt zum fenster ußen da er uff lag, und rieff: ‘Ai Lancelot, Lancelot, wo ist din groß biederbekeit | |
| het yn under das fenster getriben da die konigin uff lage. Und Bandemagus sprach zu der konigin: ‘Frauw’, sprach er, ‘ich | |
| er yn icht entfure. //Da er zu bette kam, er lag und gedacht wie er sichselben allerbehendiclichst $t gedöten möcht, das | |
| @@s@//Meleagant sante nach sinem vatter, der noch off sinem bett lag, und der konig was des sere unfro da er das | |
| beide von den satteln vielen; und Meleagant bleib in onmacht ligende. Da brach im sin wunde uff und begunde sere bluten. | |
| di frowede quam allir gnaden/ vnde allin den, di do lagen/ in der wustenunge unberhaft./ din wuchir hat uns widerbraht/ zu | |
Ergebnis-Seite: << 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 >> |