Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| owê mîner liehten wunneclîchen tage!/ waz der an ir dienste lît!/ nu jâmert mich vil manger senelîcher klage,/ Die si hât | |
| sprechen jâ,/ jâ jâ jâ jâ jâ jâ jâ?/ daz lît mir an dem herzen nâ./ /Ob ich dir vor allen | |
| zergángen $s der lieplîch sumer./ dâ man brach bluomen, da lît nu der snê./ mich muoz belangen, $s wenne sî mînen | |
| als er mit klage pflac,/ dô er júngest bî mir lac./ Dô tagte ez.’/ /Owê, –/ Si kuste âne zal/ in | |
| mir als wol ze muote,/ als der bî vrouwen ist gelegen./ /‘Ich lebte ie nâch der liute sage,/ wan daz si | |
| triuwen meine./ gehôrt ich sînen gruoz,/ daz er mir nâhe laege,/ sô zergienge gar mîn nôt./ sîn vremeden tuot mîr den | |
| triuwen meine./ vernáem ích ir gruoz,/ als ich ir nâhen laege,/ sô zergienge gar mîn nôt./ ir vremden müet mich iemer | |
| anders pflac/ und mir diu grôzen swaere/ ze herzen niht enlac./ iemer wider den morgen/ wol troeste mich der vogel gesanc./ | |
| zer werlte hân./ daz beste gelt der vröiden mîn/ daz lît an ir und aller mîner saelden wân./ Swenne ich daz | |
| misselungen an,/ doch gap ich ez wol, alse ez dâ lac./ /Ich wirbe umbe allez, daz ein man/ ze wéltl%\îchen vröiden | |
| morgens bin betaget,/ sô ez allez slief, daz bî mir lac!/ si enwísten noch enwizzen noch,/ daz mich mîn herze jaget,/ | |
| wunneclîcher zît,/ sît aller vröiden hêrre Liutpolt in der erde lît,/ den ich nie tac getrûren sach?/ ez hât diu welt | |
| ich gedâhte an in,/ wie mîn heil an sîme lîbe lac./ sît ich des nû niht haben sol,/ sô gât mit | |
| muotes ie sô hêr,/ daz ich in gedanken dicke schône lac./ daz wart mir, und wart ouch mir niht mêr./ swer | |
| ân angest sîn./ kaeme ez, als ich willen hân,/ sô laege ez an dem arme mîn./ Sô erwurb ich sô der | |
| ein trûren, daz nu menigen tac/ Mir in dem herzen lît begraben./ gewinne ich iemer des ein ende, ich wil mich | |
| beneme/ ein trûren, daz nu menegen tac/ In mînem herzen lît begraben./ gewinne ich iemer des ein ende, ich wil mich | |
| mit sange #s+niuwen#s- unde klagen,/ wan sî mir alse nâhen lît,/ daz ich ír vergezzen nien enmac./ ir gruoz #s+mich#s- #s+vie#s-, | |
| ir mit triuwen hân getân,/ #s+sît#s- #s+ich#s- in selhen banden lige?/ wê, wanne kumet mir heiles tac?/ Jô enmác mir niht | |
| sî/ dînes heiles vrô./ dû solt lâzen einen site,/ dâ lît wandel bî./ wê, wie tuost du sô,/ Daz du als | |
| gît./ Von sorge ich dicke sô verzage,/ swenne alsô jaemerlîche lît/ diu heide #s+breit#s-. daz ist mir #s+leit#s-./ diu nahtegal uns | |
| teil./ wâ gesach ie man sô guotes iht?/ an in lît der werlte wunne und ouch ir heil./ Wol im, er | |
| wan als ein wîp gedenket, an der triuwe und êre lît./ /Spraeche ein wîp: ‘lâ sende nôt’,/ sô sunge ich als | |
| manigem liehten tage alsô zergân,/ daz er mir niht nâhen lît,/ dur den ich alle ritter hân gelân,/ Ôwê danne schoenes | |
| der beste man./ Swes er pflaege,/ swenne er bî mir laege,/ mit sô vremeden sachen/ könder wol gemachen,/ daz ich sîner | |
| /Diu wîle schône mir zergât,/ swenne er an mîme arme lît/ und ér mich zuo íme gevángen hât./ daz ist ein | |
| mac,/ sît ich vröude niht enpflac,/ sît der kalte rîfe lac./ /Míchn házzet nieman,/ ob ich bin gemeit./ weiz got, tuot | |
| kaem ir lîp mir alse nâhe,/ allz mîn trûren waer gelegen./ /Der ie kam an liebe stat,/ der hüete sich./ mîner | |
| stôze eht ich in vor mir ûz, waz wirret daz,/ lît ein alter griusinc an der strâze?/ /Got der sende an | |
| ein vrouwe, dâ si tougen/ an ir werden vriundes árm lác./ dâ von si der vreuden vil verlôs./ des muosen liehtiu | |
| ir blankiu bein./ Swelch schiltaer entwurfe daz,/ geselleclîche als si lâgen, des waere ouch dem genuoc./ ir beider liebe doch vil | |
| /Swer pflíget oder íe gepflac,/ daz er bî líeben wîben lac,/ Den merkaeren unverborgen,/ der darf niht durch den morgen/ dannen | |
| wân./ Ez waere unwaege,/ swer minne pflaege,/ daz ûf im laege/ meldes last./ ein sumer bringet,/ daz mîn munt singet:/ durch | |
| alten dôn./ eteswenne ich kan niuwez singen,/ sô der rîfe liget, guot wîp, noch allez ân dîn lôn./ Die waltsinger und | |
| Si hâten beide sich bewegen,/ ez enwárt sô nâhen nie gelegen,/ des noch diu minne hât den prîs./ ob der sunnen | |
| sunnen schin, vor essenne slafen, oder uf herten betten $t ligen, unde daʒ man bade in den badern die mit listen | |
| wider, der in dem winter als uf der lingen siten lac, der keret sich ze sumer uf die rehte, unde och | |
| tag. dabi ist uns bekant,/ wie Cristus in der erden lag/ dri tag in todes fle./ ouch saget der prophete me,/ | |
| rifen grober sprüche wit / von im, der mir gewaldig lit / in herzen anger, warer mei. / saf und der | |
| da wart des heiles liecht enbrant/ dem menschen, der da lag in todes rigel/ versigelt mit der flammen ingesigel./ in unsers | |
| din lob berißen mag, / sint in dins herzen grüfte lag / der himel und der engel brot. / des du | |
| den kücheln sin. / das mit der flammen spund/ verspündet lag in jamers grund,/ das nem du uß des todes slund/ | |
| / sin vater jung warf sunder hab./ da erst geboren lag/ Cyrus geworfen in den hag,/ din barmung in dem walde | |
| wecke sie in zit/ mit stür, an den din wirde lit./ wo kummers slaf sie überschrit,/ so ist die miete komen | |
| Paris, Hector erslagen,/ wib unde kint tot in den gassen lagen./ Troie wart, hör ich sagen,/ gebrochen und verscharet gar./ Tarquinius | |
| sie hat ir arges werk./ $p berg/ gebuwet und gezieret lit;/ den sie gewüstet han in allen stunden,/ dem got hat | |
| es beswer icht uwer git./ vil nutzes an dem hunde lit,/ wo man den beren jeit./ Marcus durch bruch gerufen / | |
| da es half schenken in./ Tarquinius verborgen / vor Rome lag verzalt./ da sant an einem morgen/ der senat sin gewalt/ | |
| von Cyro loste,/ dem künig in Persia –/ da er lag in der glüte/ ein flüte $s stark uß dem himel | |
| $s in kreften hat gewit/ des rifen, der in ouwen lag./ hag $s smack $s nu gibet, sam er phlag,/ sint | |
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