Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| truoc zepter unde krône/ mit grôzer küneclîcher kraft,/ unz er lac tôt an rîterschaft./ ___Dô klagte man in sêre./ die ganzen | |
| vier soumschrîn:/ gesteines muose ouch vil dar_în./ dô si gefüllet lâgen,/ knappen, die des pflâgen,/ wârn wol gekleidet und geriten./ dane | |
| heiz von mir enpfâhen/ dîne kamerære/ vier soumschrîn swære:/ dâ ligent inne phelle breit,/ ganze, die man nie versneit,/ und manec | |
| versmâhen./ daz sande im ein sîn friundin./ an sînem dienste lac gewin,/ der wîbe minne und ir gruoz:/ doch wart im | |
| ûf erde übr elliu lant./ der wille in sînem herzen lac./ im wart gesagt, ze Baldac/ wære ein sô gewaltic man,/ | |
| valsches âne./ daz si im ir minne nie gebôt,/ des lager nâch ir minne tôt./ Den râchen sîne mâge/ offenlîche und | |
| gezelt/ al umb die stat wan gein dem mer:/ dâ lâgn zwei kreftigiu her./ dô hiez er vrâgn der mære,/ wes | |
| gezemen,/ daz se im die besten gâben./ die frouwen dennoch lâgen/ //zen venstern unde sâhen dar:/ si næmen des vil rehte | |
| schîn./ daz muost ze Alexandrîe sîn,/ dô der bâruc dervor lac:/ sînen prîs dâ niemen widerwac./ ___Sus fuor der muotes rîche/ | |
| ûf ein kultr gesteppet samît,/ dar undr ein weichez pette lac./ ist iht liehters denne der tac,/ dem glîchet niht diu | |
| viere/ mit mangem soldiere./ Westerhalp dort an dem mer/ dâ lît Isenhartes her/ mit fliezenden ougen./ offenlîch noch tougen/ gesach si | |
| eide,/ irn geschæhe nie sô leide/ wan sît daz Isenhart lac tôt/ (mîner frouwen frumt er herzenôt),/ sus stêt diu künegîn | |
| dannen kêren./ des gastes junchêrren,/ der bette alumbe dez sîne lac,/ ir houbet dran, wand er des pflac./ dâ stuonden kerzen | |
| was ze dræte sîn gelust./ ___der hêrre ân allez slâfen lac,/ unz errkôs den grâwen tac:/ der gap dennoch niht liehten | |
| was für slege des gemach./ dar ûf ein ander decke lac,/ ringe, diu niht swære wac:/ daz was ein grüener samît./ | |
| scharpher strît in ringe wac./ diu küngîn in dem venster lac:/ bî ir sâzen frouwen mêr./ nu seht, dort hielt och | |
| jehn./ er reit da in Môren mohten sehn,/ aldâ die lâgen mit ir her,/ westerhalp dort an dem mer./ ___ein fürste | |
| den Môr/ hinderz ors ûfen griez:/ (niht langer er in ligen liez)/ dâ twanc in sicherheit sîn hant./ dô was daz | |
| sol der sun mîn,/ sîn an der hiez Gandîn:/ der lac an rîterschefte tôt./ des vater leit die selben nôt:/ der | |
| boten santer sân/ dâ Gaschier der Oriman/ mit grôzer mässenîe lac,/ unt der liehte Killirjakac:/ die wâren dâ durch sîne bete./ | |
| mac mîn lîp./ al die ich hie benennet hân,/ wir lign mit wârheit sunder wân/ mit grôzer fuore in der stat,/ | |
| uns diu küneginne bat./ ___ich sage dir wer ze velde ligt,/ die unser wer vil ringe wigt./ der werde künec von | |
| Môrholt von Yrlant:/ der brichet ab uns gæbiu phant./ dâ ligent ûf dem plâne/ die stolzen Alemâne:/ der herzoge von Brâbant/ | |
| was dennoch wol mitter tac:/ der hêrre in sîme gezelte lac./ //dô vriesch der künec von Zazamanc/ daz die poynder wît | |
| sheldes arbeit:/ diu gewunnen ors diu gaber in:/ an im lag ir grôz gewin./ ___gelîcher baniere/ man gein im fuorte viere/ | |
| vor Kanvoleis/ gevellet ûf sîns orses slâ,/ daz er derhinder lac aldâ./ daz tet der stolze Gahmuret./ wetâ hêrre, wetâ wet!/ | |
| gap strîtes gelt,/ ez mohte sîn ein turnei:/ wan dâ lac manc sper enzwei./ ___do begunde zürnen Lähelîn,/ "sul wir sus | |
| unser entwedr den andern leit/ noch hiute da er unsamfte ligt./ si hânt uns vil nâch an gesigt."/ ir hurte gab | |
| küneginne./ diu kom och sît nâch im in nôt,/ si lag an klagenden triwen tôt./ Swie Gahmuret wær ouch mit klage,/ | |
| gehiure/ sîne quaschiure/ mit ir linden handen wîz:/ an den lac der gotes flîz./ dô was im gamesieret/ und sêre zequaschieret/ | |
| gehêret,/ grôz rîcheit dran gekêret/ mit edelem gesteine,/ dâ inne lît der reine./ gebalsemt wart sîn junger rê./ vor jâmer wart | |
| der valscheit an gesigt./ nu wünscht im heiles, der hie ligt."/ diz was alsô der knappe jach./ Wâleise man vil weinen | |
| kint, daz in ir lîbe stiez,/ die man ân helfe ligen liez./ ahzehen wochen hete gelebt/ des muoter mit dem tôde | |
| ___der vorder zornes sich bewac,/ dô der knappe im phade lac:/ "dirre tœrsche Wâleise/ unsich wendet gâher reise."/ ein prîs den | |
| von ritters art."/ von den helden er geschouwet wart:/ Dô lac diu gotes kunst an im./ von der âventiure ich daz | |
| worte si sô sêre erschrac,/ daz si unversunnen vor im lac./ ___dô diu küneginne/ widr kom zir sinne,/ swie si dâ | |
| varwe samît/ ez was hôh unde wît:/ ûf den næten lâgn borten guot./ dâ hienc ein liderîn huot,/ den man drüber | |
| wolte./ ___duc Orilus de Lalander,/ des wîp dort unde vander/ ligende wünneclîche,/ die herzoginne rîche,/ //glîch eime rîters trûte./ si hiez | |
| von einander lief:/ der truoc der minne hitze fiur./ sus lac des wunsches âventiur./ von snêwîzem beine/ nâhe bî ein_ander kleine,/ | |
| süeze kiusche unsamfte erschrac,/ do der knappe an ir arme lac:/ si muost iedoch erwachen./ mit schame al sunder lachen/ diu | |
| des,/ daz der stolze Gâlôes/ fil li roy Gandîn/ tôt lac von der tjoste mîn./ ir hielt ouch dâ nâhen bî,/ | |
| frumte leit,/ der mir sîn tjostieren bôt:/ von mîner tjoste lager tôt./ ___ich enwil iu niht von zorne sagen,/ daz manger | |
| erwarmen/ an iweren blanken armen,/ dâ ich etswenn durch minne lac/ manegen wünneclîchen tac./ ich sol velwen iweren rôten munt,/ [und] | |
| wîp lâts iuch gezemn:/ ir mugt mir dannoch füegen nôt./ læge ich von andern handen tôt,/ daz iu niht prîs geneicte,/ | |
| wære mir ein süeziu zît,/ sît iwer hazzen an mir lît."/ ___aber sprach der fürste mêr/ "frouwe, ir wert mir gar | |
| in erschozzen?/ geschahez mit eime gabylôt?/ mich dunket, frouwe, er lige tôt./ welt ir mir dâ von iht sagn,/ wer iu | |
| wirst noch sælden rîch./ disen ritter meit dez gabylôt:/ er lac ze tjostieren tôt./ //du bist geborn von triuwen,/ daz er | |
| mag uns bêde wol bewarn."/ ___Ithêrn von Gaheviez/ er jæmerlîche ligen liez./ der was doch tôt sô minneclîch:/ lebende was er | |
| tavelrunder/ den hœhsten prîs solde tragn,/ daz der vor Nantes lît erslagn./ sîns erbeteils er gerte,/ dâ man in sterbens werte./ | |
| sô werdeclîche fruht/ erkôs nie mîner ougen sehe./ an im lît der sælden spehe/ mit reiner süezen hôhen art./ wiest der | |
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