Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ligen stV. (2589 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des muoz mir jâmer tasten/ //Inz herze, dâ diu freude lac/ do ich Cidegastes minne pflac./ ine bin sô niht verdorben,/ | |
| sîn?/ etswenn sich krenket ouch der mîn,/ //Sît daz er lît sô helfelôs,/ den ich nâch Cidegaste erkôs/ zergetzen unt durch | |
| an des schiffes ort./ ein teppich unt ein kulter dort/ lâgen: an der selben stete/ diu herzogîn durch sîne bete/ zuo | |
| mantel hete si dar getragn,/ der des nahtes ob im lac,/ do er ir herberge pflac:/ //Des was im nôt an | |
| wunden/ mit kunst alsô gebunden,/ ob friundîn wær bî im gelegen,/ het er minne gepflegen,/ daz wære im senfte unde guot./ | |
| sîn gemach./ in einer kemenâte er sach/ zwei bette sunder lign./ nu wirt iuch gar von mir verswign/ wie diu gehêret | |
| bî sînem wîbe in vant:/ Clinschor slief an ir arme./ lager dâ iht warme,/ daz muoser sus verpfenden:/ er wart mit | |
| hardierte si den tac/ unz dar diu fluot des hers lac./ ___och solte mîn hêr Gâwân/ der herzogîn gekündet hân/ daz | |
| er:/ dise viere leisten sîne ger./ //___Nu lât Artûsen stille ligen./ Gâwâns grüezen wart verswigen/ in den tac: unsanfte erz meit./ | |
| "sunderleger wil ich hân./ du sihst daz grôze her dâ ligen:/ ez ist et nu alsô gedigen,/ ir hêrren muoz i’u | |
| komn:/ Gâwâns rinc was genomn/ durch Artûs her, aldâ der lac./ waz man schouwens dâ gepflac!/ ê diz volc durch si | |
| al bî des mânen schîne,/ dâ Artûs und die sîne/ lâgen: durch die zogten sie,/ unz anderhalp dâ Gâwân hie/ lac | |
| lâgen: durch die zogten sie,/ unz anderhalp dâ Gâwân hie/ lac mit wîtem ringe./ swer solhe helfe ertwinge/ mit sîner ellenthaften | |
| die fundenn künec, nu hœret wie./ palmâts ein dicke matraz/ lac underm künege aldâ er saz,/ dar ûf gestept ein pfelle | |
| zem künege "ir ungetriwer hunt!/ iwer herze in sîner hende ligt,/ dar iwer herze hazzes pfligt./ war habt ir iuch durch | |
| Parzivâl ouch slâfes pflac:/ sîn harnasch gar vor im dâ lac./ //___Ouch rou den künec Gramoflanz/ daz ein ander man für | |
| zwei kindelîn/ ze Rosche_Sabbîns riten în,/ anderhalp ûz da’z her lac./ done gelebte nie sô lieben tac/ Gramoflanz, dô in gesprach/ | |
| pflihte./ gelücke mich berihte,/ waz mirz wægest drumbe sî."/ im lac sîn harnasch nâhe bî./ //___Er dâhte "sît ich mangel hân/ | |
| wil ûz disen freuden varn."/ ___er greif dâ sîn harnasch lac,/ des er dicke al_eine pflac,/ daz er sich palde wâpnde | |
| herze, der sælden stücke,/ dâ diu vrävel bî der kiusche lac,/ wand ez nie zageheit gepflac./ daz müeze im vestenunge gebn,/ | |
| daz vergulte niht die steine/ die mit edelem arde reine/ lâgen ûf des heldes wâpenroc./ der was tiure ân al getroc:/ | |
| worhten zein_ander/ in dem heizen fiure./ die wâren steine tiure/ lâgen drûf tunkel unde lieht:/ ir art mac ich benennen nieht./ | |
| hie den lîp?/ //Der heiden truoc zwuo geselleschaft,/ dar_an doch lac sîn meistiu kraft:/ einiu daz er minne pflac,/ diu mit | |
| daz er minne pflac,/ diu mit stæte in sîme herzen lac:/ daz ander wâren steine,/ die mit edelem arde reine/ in | |
| von iwerm werden künne/ mangen rîter kurtoys./ Artûs der Bertenoys/ //Lît hie_bî mit werder diet,/ von den ich mich hiute schiet,/ | |
| si prîsten al_gemeine/ die tiwern edeln steine/ die dran verwieret lâgen./ niemen darf mich vrâgen/ von ir arde, wie si wæren,/ | |
| luft gesüezet,/ der wunden smac gebüezet./ vor im ûfem teppech lac/ pigment und zerbenzînen smac,/ müzzel unt arômatâ./ durch süezen luft | |
| pigment und zerbenzînen smac,/ müzzel unt arômatâ./ durch süezen luft lag ouch dâ/ drîakl und amber tiure:/ der smac was gehiure./ | |
| was gehiure./ //Swâ man ûfen teppech trat,/ cardemôm, jeroffel, muscât,/ lac gebrochen undr ir füezen/ durh den luft süezen:/ sô daz | |
| si wurden wol enpfangen./ in den palas wart gegangen./ ___dâ lac nâh ir gewonheit/ hundert sinwel teppech breit,/ ûf ieslîchem ein | |
| alweinde Parzivâl dô sprach/ ___"saget mir wâ der grâl hie lige./ op diu gotes güete an mir gesige,/ des wirt wol | |
| banier dâ gestecket,/ manec schilt dernâch getrecket:/ sîns landes fürsten lâgen dâ./ Parzivâl der vrâgte wâ/ diu küngîn selbe læge,/ ob | |
| fürsten lâgen dâ./ Parzivâl der vrâgte wâ/ diu küngîn selbe læge,/ ob si sunderringes pflæge./ man zeigte im aldâ si lac/ | |
| læge,/ ob si sunderringes pflæge./ man zeigte im aldâ si lac/ und wol gehêrtes ringes pflac,/ mit gezelten umbevangen./ nu was | |
| noch niht enweiz./ Loherangrîn unt Kardeiz/ vant Parzivâl bî ir ligen/ (dô muose freude an im gesigen)/ in eime gezelt hôh | |
| wît,/ dâ her unt dâ in alle sît/ clârer frouwen lac genuoc./ Kyôt ûfz declachen sluoc,/ er bat die küngîn wachen/ | |
| ungewert."/ ___nu erwachten ouch diu kindelîn,/ Kardeiz unt Loherangrîn:/ diu lâgen ûf dem bette al blôz./ Parzivâln des niht verdrôz,/ ern | |
| snê/ geselleschaft an witzen ê/ (ûf der selben owe erz ligen vant),/ für solhen kumber gap nu pfant/ Condwîr_âmûrs: diu hetez | |
| alôê des fiwers smac./ vierzec tepch, [und] gesitze mêr dâ lac,/ dan zeiner zît dô Parzivâl/ ouch dâ für sach tragn | |
| im ze geselln gegeben was,/ "hêr, seht ir vor iu ligen den grâl?"/ dô sprach der heiden vêch gemâl/ "ich ensihe | |
| sîn wol mit betten pflac,/ der doch durch minne unsanfte lac,/ wie al der templeise diet/ mit senfte unsenfte von in | |
| an den selben zîten/ gein sîme her wol rîten./ daz lag al trûrec in der habe,/ daz ir hêrre was gescheiden | |
| weinte sere,/ Maria michels mere,/ wand ir di not naher lac/ und der jamerliche tac,/ an dem ir vil liebez kint/ | |
| ergeben/ und des getruwelichen pflac./ vil nahen im zu herzen lac/ Maria, di vrouwe gut./ wort, werc unde mut/ in ir | |
| der rede er groblich erschrac,/ wand im der zwivel nahen lac,/ ob daz ein mensche were,/ daz mit sulchem mere/ were | |
| vor alle sin leben pflac,/ daz im di liebe nahen lac/ di er zu Jacobe truc./ des mante er in nu | |
| als er da vor dicke pflac./ der rat im unnahen lac,/ den im riet sin geselle./ des wart im ein gevelle/ | |
| wande er sich aller dinge erwac/ und in sinen worten lac,/ die im durch tugentlich bejac/ waren harte wol gesmac./ nu | |
| liebe jach./ in sines herzen vach/ im der bote nahen lac./ der gewonheit stete er pflac:/ als man in durch Johannem | |
| burde,/ wi im nach willen wurde/ di juncvrouwe Epygenia./ si lac sime herzen na;/ daz er wol bewisete also:/ er sante | |
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