Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| warumb ichs nit gethun mag. Doch wil ichs uch auch sagen das ich kein wip genemen mag, ich hab dann zum | |
| keyn wip kauffent, ir habt es mir dann zum ersten gesagt.’ ‘Nu sy uch nit leit, jungfrau’, sprach er, ‘das ich | |
| sere wol han geschaffet. //Sie ging zu irm vatter und saget im wie er ir gelobet hett mit syner truwen. ‘Ich | |
| ‘slag mich so dir gott helff, so wil ich dir sagen das du mich fragest; anders ensage ich dirs nit!’ ‘Der | |
| so wil ich dir sagen das du mich fragest; anders ensage ich dirs nit!’ ‘Der tufel slage dich’, sprach Hestor, ‘ich | |
| warumb diße lút so sere weinen!’ ‘Nu wil ich dirs sagen’, sprach er, ‘sie tragen da ein bare da ein dot | |
| slug yn oder wie wart er erslagen?’ sprach Hestor. Da sagt im der geczwerg so vil, das er wol verstunt das | |
| alle vehten alleyn; kerestu aber wiedder, so must du es sagen, wann du zu hof kumest. Du solt gewißlich furter.’ Er | |
| zu recht kein truwe halten wiedder mörder und verreter.’ //Da sagt er dem herren, das were der man der sinen sůn | |
| das das ern gesunt sah, wann er was im dott gesaget, er was unfro umb synen andern sůn, der vor im | |
| die die zwen ritter minneten und anders nichtes nit. //Alhie sagt uns die history das Lancelot so siech was worden von | |
| wie mocht das geschehen?’ sprach Lancelot. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach Galahot, ‘wir sollen myner frauwen enbieten das sie unser | |
| er hab sie dann zum ersten gesehen. Und solt ir sagen das wir nit enwönden das sie unser so schier vergeßen | |
| nit, so sin wir beide dot.’ //‘Alles das ir mir gesagt hant, herre’, sprach Leonel, ‘das han ich wol verstanden $t | |
| von im swigen und sprechen von mym herren Gawan. //Nu sagt uns die history das myn herre Gawan von dem ritter | |
| crucz gesaczt das ie in Großen Britanien gesehen wart, das sagent uns wise lút.’ ‘Ist die burg icht ferre dannen ir | |
| dem konig von Norgales und dem herczogen von Cambenick. Man sagt mir von der burg dannen ich kum, das des koniges | |
| solle; das was an eim fritag, als uns die history saget. //Des abendes da man gaß, da fragt der einsiedel myn | |
| in der welt kunde finden, als er dick hett horn sagen. ‘Wer saget uch das?’ sprach myn herre Gawan. ‘Das wil | |
| welt kunde finden, als er dick hett horn sagen. ‘Wer saget uch das?’ sprach myn herre Gawan. ‘Das wil ich uch | |
| uch das?’ sprach myn herre Gawan. ‘Das wil ich uch sagen, herre’, sprach der einsiedel. ‘Ich hett einen gesellen hie mit | |
| behalten möcht. Seht herre’, sprach der einsiedel, ‘der gut man sagt mir menige tugent von des konig Artuses hofe, wann erselb | |
| konig Artuses hofe, wann erselb lang darinn gewesen was.’ //‘Er sagt uch werlich war’, sprach myn herre Gawan; ‘wie lang ist | |
| da schaffen wolt, und myn herre Gawan sprach, im were gesagt das er den besten jungen ritter alda solt finden der | |
| biederbe man, und ist das wol recht, wolt ir mir sagen warumb ir den ritter suchent den ir Lancelot heißent, ich | |
| ich wiset uch villicht an die statt da man uch seyte wo er were.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘by dem | |
| @@s@keynen unbekanten ritter so lieb als ich yn han’, und saget im wie er uß des konig Artus hof gescheiden were | |
| nifftel was, und fur zu des konig Artus hof. Die sagt mir furware das Lancelot by Galahot were in dem land | |
| Sorelois.’ ‘Dieselb jungfrauw begegent mir und furt ein schilt.’ ‘Ir sagent war’, sprach der einsiedel, ‘die jungfrau ist Lancelots $t nifftel, | |
| ritter gesehen mag; wißent furwar das ich uch nit hett geseit noch keynem manne, und hett ich nit getruwet das ir | |
| stunde.’ ‘Nu hort mich’, sprach der einsiedel, ‘ich wil uch sagen wie ir thun solt: ir solt durch das lant von | |
| ein priester; den solt ir mir grußen und solt im sagen das er uch beriecht durch mynen willen alles das ir | |
| beriecht durch mynen willen alles das ir yn fragent, und sagent im das wortzeichen das er mich lerte, und saget mir | |
| und sagent im das wortzeichen das er mich lerte, und saget mir alles das er wúst das myner sele gut was. | |
| begern zu sehen umb die frumkeit die man von uch sagt als wit als die werlt ist; und duncket mich das | |
| sprach er. Da verbot im der ritter das ers nymant seyt, als lieb als im sin augen weren. ‘Ich enthun’, sprach | |
| ich es nit’, sprach der ritter; ‘enwolt irs aber nymant sagen, ich seyt uch was man mir von im seyte.’ ‘Neyn | |
| nit’, sprach der ritter; ‘enwolt irs aber nymant sagen, ich seyt uch was man mir von im seyte.’ ‘Neyn ich werlich’, | |
| nymant sagen, ich seyt uch was man mir von im seyte.’ ‘Neyn ich werlich’, sprach der ritter. ‘So saget man mir’, | |
| von im seyte.’ ‘Neyn ich werlich’, sprach der ritter. ‘So saget man mir’, sprach der ritter, ‘das es myn herre Gawan | |
| me hilff? Ich wil by die ander sitt syn, das saget im, ist er mit uch!’ Des herczogen bruder kam wiedder | |
| Des herczogen bruder kam wiedder zu mym herren Gawan und saget im wie im der ritter geantwort hett. Der ritter was | |
| er, herre’, sprach er, ‘darumb das ir uns helffent’, und saget im nit das er Giflet synen namen gesagt hett. Giflet | |
| helffent’, und saget im nit das er Giflet synen namen gesagt hett. Giflet reit die ander sitt, und myn herre Gawan | |
| ‘Was ist das, jungfrauw?’ sprach er. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach sie, ‘ich enbin uch wedder schön noch rich gnung, | |
| wil sie das ich uch ere thú und gemach. Ich ensag uch aber nit were die frauwe sy, ee dann sies | |
| die frauwe sy, ee dann sies uchselb mit irm munde sagt. Sie wenet an uch des nit enist, sie wenet das | |
| Giflet und die jungfrau hien weren. ‘Das wil ich uch sagen,’ sprach sie. ‘Dieselb jungfrau minnet einen ritter fast lang, da | |
| sie nöter verlose dann die ander schonheit alle. Ir wart gesagt das ers syner amien gegeben hett; das was ir zorn, | |
| Da sprach er der jungfrauwen vil @@s@bößlicher dann es zu sagen sy, und schwur das er vier wochen da wolt syn | |
Ergebnis-Seite: << 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 >> |