Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sprach er, ‘nochdann $t wúst ichs gern, woltent ir mirs sagen.’ ‘Nein ich’, sprach sie, ‘ich enwils uch nit sagen, ir | |
| mirs sagen.’ ‘Nein ich’, sprach sie, ‘ich enwils uch nit sagen, ir koment dann mit mir zu der koniginne.’ ‘Da hien | |
| und sprechen furter von Hestore der hern Gawan sucht. //Uns sagt die hystoria das Hestor nye keyn abentur enfant da von | |
| zu den landen wert von Carefost, da im der ritter gesaget hett das er mynen herren Gawan zu letst gesehen hett. | |
| fragt die jungfrau wer irn amis also gewunt hett. Da sagte sie im alsus: ‘Hie by uns ist ein ritter’, sprach | |
| dem wald und sprach das man im off dem wege gesaget hett das myn amis by syner amien schlieff. Er raufft | |
| zu Hestor, ‘das ist der ritter von dem ich uch gesagt han, er ist ein schalc, und helffent ir mir von | |
| sprach Hestor. ‘Ir erfart es nymer’, sprach der ritter. ‘Nu saget mirs, edel ritter!’ sprach Hestor. ‘Ich enwúrd talang so edel | |
| sicherlich’, sprach Hestor, ‘du můst mir aber zu dem ersten sagen warumb die jungfrau so sere weine.’ ‘Das wil ich dir | |
| warumb die jungfrau so sere weine.’ ‘Das wil ich dir sagen’, sprach er, ‘ich han ir gesaget das ich niemer me | |
| ‘Das wil ich dir sagen’, sprach er, ‘ich han ir gesaget das ich niemer me an die statt wil komen da | |
| hint.’ ‘Du hast wol gesprochen’, $t sprach der ritter und saget das Hestor. Hestor sprach, es were im lieb, wann er | |
| hieß den knappen das er zu Hestor fúre und im sagte das er jostiern múst wiedder ir gesellen einen. Der knapp | |
| wiedder ir gesellen einen. Der knapp reyt zu Hestor und sagt es im. ‘Mir ist lieber’, sprach Hestor, ‘das ich jostiere | |
| jostiere dann ich wiers dete.’ Der knappe kam wiedder und sagt dem ritter wie Hestor gesprochen het. Mit dem kam der | |
| wene ich wol das ir da mere vernement.’ ‘Mir wart gesaget, herre, das man yn da gesehen hett.’ Der herre segent | |
| furter. Da der herre wiedder zu synen gesellen kam, da sageten sie im das yn der knapp gesaget hett das er | |
| gesellen kam, da sageten sie im das yn der knapp gesaget hett das er synen herren uberwunden hett mit jostieren und | |
| von dem roß. Der knapp ging zu sym vatter und sagt im das er den besten ritter mit im brecht der | |
| im slaffen. Der knapp kam wieder zu sym vater und sagt im wie er synen herren zwiernt uberwunden hett. ‘Und were | |
| herre’, sprach er, ‘der die spere daroff legen dete’, und sagt im wie yn ein ander ritter abgestochen hett, das im | |
| so viel nit zustaten das wir von yn icht viel sagen wöllen, wann also viel das ieglicher den synen valte, da | |
| finden; wann wir haben lang irre nach uch geritten.’ Da saget yn der herre wie yn wol zwenczig syner finde hetten | |
| furten sie die dry ritter hinweg?’ ‘Das wil ich uch sagen’, sprach er. ‘Hie zu lande ist nu allenthalben urlage; ich | |
| one man. Da hort sie von mir licht me gutes sagen dann ich wirdig were, und wart mich minnende und ich | |
| "Ir herren", sprach sie, "es duncket mich nit gůt, nu sagent mir, so uch gott helff, was duncket uch darumb gůtt?" | |
| und die frauwen aßen sament, und die frauw begund $t sagen wie sie Hestor beschuttet hett, das sies allsament horten die | |
| der ritter herre möcht komen der dem konig unser not seyte, das uns der konig so groß hilff dete das diße | |
| geneme, und wústen nicht wo sie yn suchen solten, und sagten mir das myn herre Gawan ir geselle were an der | |
| wie vil es wolt, das er sich nie geweret. Er sagt mir das derselb ritter wol vier die besten ritter darnider | |
| Ywan und sin geselle gefangen blieben. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach der herre, ‘sie baten mich das ich sie an | |
| anders nit dann das er dick hett von yn hören sagen. Da begunde er zu gedencken wie er ummer den rat | |
| wißte er yn under einer banier verre dort hindann. Da sagt im Hestor so vil das er sprach, er wolt im | |
| @@s@‘So wil ich wiedder ryten’, sprach Hestor, ‘und wil im sagen das er myn nit enbeite.’ ‘Werlich herre’, sprach ein ander, | |
| wol das im ubel zu mut ist; ich wil uch sagen was ir wol mögent thun: ir mögent im wol urlob | |
| kamen wiedder off die brucken ritend und hieschen Margenor. Da sagt im Hestor als der ritter im geraten hett. Da sprach | |
| enthun, $t herre’, sprach er, ‘wes zihent ir mich, das sagent mir!’ //‘Ir hant mir myn lút dot geslagen in dem | |
| nů lebet und wißent von den wapen. Ir solt im sagen das er sich alles sin volck thu entwapen, und sicher | |
| unser eyner alhie dot verliebe. Wolt ir mir uwern namen sagen? Ich wúst yn gern.’ ‘Nein herre’, sprach Hestor, ‘dißen kampff | |
| hundert ander gefangen, und bracht die all mit im. Da sagt er mym herren Ywan alles wie sin herre uberwunden were | |
| yn wie er hieß. ‘Ich heiß Hestor’, sprach er und sagte yn wannen er was. Da wundert sies noch me, wann | |
| die er dem konig Artus schuldig were, das er im sagte wes er gelacht hett, ob es zu sagen were. //Da | |
| er im sagte wes er gelacht hett, ob es zu sagen were. //Da sprach myn herre Ywan, er lecht eins ritters | |
| fragt yn vil von sym thůn, wann im der herre gesagt hett das er der konigin ritter were. Er fragt yn | |
| were gewesen. ‘Es ist noch nit lang’, sprach Hestor und sagt wie er einen ritter súcht den er nit wol bekente. | |
| und důt uch bieten das irs im enbietent, er hort sagen das uch der herre @@s@von der Engen Marcke gefangen hett. | |
| herre wo ern gesehen hett, und der knap begund yn sagen wie er sin frauwen beschút hett zum ersten und darnach | |
| nit me bitten und ging wiedder zu syner tochter; er sagt ir wie im Hestor geantwurt hett. ‘Weiß got’, sprach sie, | |
| ichtes wiedder uwern willen getan, das wil ich gern beßern; sagent mir was es sy!’ ‘Ich dete @@s@uch mynen vatter bieten, | |
| der werlt schön gnůg und edel und rich gnung. Ich sagt uwerm vatter warumb ichs nit gethun mag. Doch wil ichs | |
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