Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| so enfehet uch nymant. Nu han ich uch mynen willen gesagt. Wie uwer roß dot sy, darumb ensolt ir nicht verczagen, | |
| das er also hinweg reyt. Er rieff dem konig und sagt es im, darumb das er bald nach dem ritter fure | |
| hett, und Galahot rieff zu dem Erst gewonnen Konig: ‘Und sagent allen unsern barunen das sie mit großen eren gegen uns | |
| und das sie dißen ritter mit großen freuden enpfahen, und sagent yn myn gewinnunge was ich hint gewunnen han, und heißent | |
| daten allesament dem ritter groß ere, als uns die history saget, das unbekantem ritter nie so groß ere wart gethan. Sie | |
| gesellschafft múge han dann die uwer; ich wil uch auch sagen, wie ich mit uch bliben wil und anders nit.’ ‘Nu | |
| wie ich mit uch bliben wil und anders nit.’ ‘Nu sagent uwern willen!’ sprach Galahot, ‘er wirt sicherlich gethan, mag ich | |
| sprach er, ‘das ir thút als ir gelobet hant.’ ‘Nu sagent mir’, sprach Galahot, ‘was das sy! Ich wils gern thun.’ | |
| großen jamer macht. Die botten kamen zu der koniginn und sagten ir wie fro der konig were und wie Galahot getan | |
| Sie enkunde es nicht glauben, biß sie ir ein wortzeichen seiten von dem konige. Da kerte sie wiedder umb mit großen | |
| großen freuden. Der konig fur zu mym herren Gawan und sagt im wie Galahot gethon hett; er wart so fro das | |
| got, ob uch ymand nach mir frage, das ir nymant sagent wo ich sy.’ ‘Das wil ich gern thun’, sprach Galahot. | |
| bett die uns beiden gut sol sin.’ ‘Herre’, sprach Galahot, ‘sagent allen uwern willen! Was ir gebietent das muß geschehen, ich | |
| das ich nie ir glichen gesah.’ Da der ritter hort sagen von der koniginn, da ließ er das heubt hangen und | |
| und hört ir icht von mir reden, das merckent und sagent mir morn was sie von mir geredet haben!’ ‘Das wil | |
| und auch, das sie ettwas an im wolten enpfinden. Sie sagten im das sie anderswar wolten geen schlafen, anders er enhett | |
| uff gestanden und fragt sie was sin geselle thete. Sie sagten im das er alle die nacht den meisten jamer hett | |
| Ich bitt uch durch gott’, sprach er, ‘das ir mir sagent was uch gebreche; ich gelob uch, das es so groß | |
| und kußt im augen und munt. ‘Lieber frunt’, sprach er, ‘sagent mir was uch sy, es ist kein so hoch man | |
| und solt im geselschafft leisten! Hörent ir icht von mir sagen, des bitten ich uch das irs helent und es nymant | |
| des bitten ich uch das irs helent und es nymant sagent dann mir.’ ‘Des habent kein angst’, sprach Galahott, ‘das ich | |
| mich so sere beschworn, das ich uch die warheit muß sagen: ein ritter’, sprach Galahot, ‘macht den fried.’ ‘Wer ist der | |
| konigin, ‘mit den schwarczen wapen?’ ‘Das mögent ir uns wol sagen’, sprach myn herre Gawan, ‘und da mit sint ir ledig.’ | |
| ‘von dem da umb ir mich beschwůrt, da ich uch sagt das es ein ritter thet der den fried mecht. Ich | |
| der den fried mecht. Ich enwil uch nu nit me sagen; ich enhett es uch auch gancz nicht gesaget, hettent ir | |
| nit me sagen; ich enhett es uch auch gancz nicht gesaget, hettent ir mich so thúr nicht besworn. Nu wil ich | |
| mich so thúr nicht besworn. Nu wil ich uch me sagen: der den fried macht, das ist der der mir in | |
| gern hett als die sin umb sin gut ritterschafft.’ ‘Nu sagent mir’, sprach Galahot, ‘by den truwen die ir myner frauwen | |
| Gawan, ‘so uch gott úmmer gesunt ließ werden?’ sprach er; ‘sagent mir die warheit!’ ‘So mich gott ummer gesunt laß werden’, | |
| ‘Werlich herre’, sprach Galahot, ‘ir hant ußermaßen wol gesprochen. Nu sagent mir, frauw’, sprach er, ‘wie$/ vil woltent irs uch laßen | |
| gebútent?’ ‘Herre’, sprach sie, ‘myn herre Gawan hatt alles das gesagt das frauwen darzu mögen gethun, frauwen wißen anders ich enweiß | |
| hie númmer bekant, es sy uch dann selber lieb!’ Darnach saget er im wie der konig und die konigin und myn | |
| ‘in dißer welt nymands als gern sehe als uch. Nu sagent mir welches uwer wille sy was @@s@ich hiermit thu, wann | |
| der konig heißet, des endorffent ir uch nymer beschemen.’ ‘Nu sagent mir’, sprach er, ‘was ich myner frauwen der konigin sol | |
| mir’, sprach er, ‘was ich myner frauwen der konigin sol sagen!’ ‘Ich weiß werlich nit was ir sagen mögent’, sprach er | |
| der konigin sol sagen!’ ‘Ich weiß werlich nit was ir sagen mögent’, sprach er und begund sere zu weynen; er kert | |
| sprach Galahot, ‘habent kein angst, uwer wille sol aller geschehen; sagent mir men was ir wolt! Mir wer auch lieber das | |
| die uch lieb hant die sint gewißlichen myn frunde. Darumb sagent mir uwern willen!’ ‘Was ratent ir mir?’ sprach der ritter, | |
| ich uch’, sprach er, ‘das ir miner frauwen der koniginne sagent das ir in uwer lant nach mir habent gesant.’ ‘Das | |
| hetten. Galahot kam des abendes wiedder zu sym gesellen und sagt im das die konigin größlich zu ungemach were und das | |
| frú stunt Galahot off und fur zu sym gesellen, er sagt im alles das die konigin geredet hett und trost yn | |
| sol das wol bewarn.’ Galahot rief sim truchseßen $t und saget im das er bereit were zu im zu komen wann | |
| das es nymand geware wurd were er were. Der truchses seyt, er thete es fast gern. Galahot kam wiedder zu des | |
| helff mir got, frauw’, sprach Galahot, ‘ich enweiß es, er gesagete mir nye were er were.’ ‘Enthete er?’ sprach sie, ‘ich | |
| Galahot, ‘ir sollent yn noch hint sehen, und wil uch sagen wie das wesen muß: //Wir sollen dort abhien farn uns | |
| yn waren komen. Der knapp kam zu dem truchseßen und sagt im syn botschafft. $t Der truchseß nam den guten ritter | |
| den ich meyn oder nit, wann Galahot $t hat mir gesagt das irs sint. Nu wolt ichs gern von uwerm můnde | |
| gebere $t und das er licht vor im nit wolt sagen was im war; er sprach zu den frauwen, $t das | |
| ir uch so sere wiedder mich? Ir mögent mirs wol sagen ob ir der sint der den stritt des tages uberwant.’ | |
| und priset yn fast sere darumb in irm herczen. ‘Nu saget mir, herre’, sprach sie, ‘were uch ritter mecht!’ ‘Das datent | |
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