Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| habi^. Leizit dan di vrowi liginde guit undi varindi habi^. undir die ſine kint och ſin, wil dan die man ein | |
| hindir ume leizit, iz ſie wenic edir vieli, daz ſulin undir ſich dan teili^. ſine brudiri unde ſine ſueſtire^. In=lezit iz | |
| varindi habi heizit, nach ur beidir toidi^. die ſulin teili undir ſich dis mannis unde der vrowin neiſti erbin^. Von der | |
| dir male. Unde die mal ſal min zu rechti ſizzi undir ſenti Kilianis linden^. unde dar ſulin alli die cume, die | |
| undi abi=legi, demi gidrowit is^. Weri abir daz di man undir des brenti^. von unglucki von umi ſelbin, edir daz in | |
| leider niht/ mit sîn selbs wizzen ist beriht,/ sendet hin under die diet,/ den ir untriu daz riet,/ daz si den | |
| si het och ê gesehen/ manegen liehten heiden./ aldâ wart undr in beiden/ ein vil getriulîchiu ger:/ sie sach dar, und | |
| wolt sich arbeiten./ die boten hiez er leiten/ durch ruowen underz poulûn./ swa gedrenge was, dâ machter rûn./ ___Dirre flôs, jener | |
| was vernomn,/ Kaylet, der ê was komn,/ saz ter küngîn undr ir mandels ort:/ hinz im sprach si disiu wort./ "sag | |
| dannoch grôziu tumpheit reget./ ___Iwânet sprach "diu ribbalîn/ sulen niht underem îsern sîn:/ du solt nu tragen ritters kleit."/ diu rede | |
| man noch snelheite giht./ //___Ywâneten niht bevilte,/ ern lêrte in underm schilte/ künsteclîch gebâren/ und der vînde schaden vâren./ er bôt | |
| zobel dervor man kôs aldâ./ daz leit an der gehiure./ undr einen gürtel tiure/ wart er gefischieret,/ und wol gezimieret/ mit | |
| dicke wâpen tragn:/ so’z von iu kom, daz ir getwagn/ undr ougen unde an handen sît,/ des ist nâch îsers râme | |
| der junge man,/ er twuoc den râm von im sân/ undern ougen unt an handen./ alt und junge wânden/ daz von | |
| eine kerzen diu wol bran./ Parzivâl der snelle man/ spranc underz declachen./ si sagten "ir sult wachen/ //Durch uns noch eine | |
| ganz von des wazzers trân./ du muost des urspringes hân,/ underm velse, ê in beschin der tac./ der selbe brunne heizet | |
| in ûz dem satel sîn:/ als ein garbe häberîn/ vastern under de arme swanc:/ mit im er von dem orse spranc,/ | |
| gense lâgen./ dâ wart ein michel gâgen./ mit hurte vlouger under sie,/ der valke, und sluog ir eine hie,/ daz sim | |
| und sluog ir eine hie,/ daz sim harte kûme enbrast/ under des gevallen ronen ast./ an ir hôhem fluge wart ir | |
| sô gevar/ daz err niht bekande gar,/ noch keine baniere under in./ "disem her ein gast ich pin,"/ sus sprach der | |
| ânde./ Si sprach hin zim "wært ir sô alt,/ daz under schilde wære bezalt/ in werdeclîchen stunden,/ mit helm ûf houbt | |
| nider luot/ unt dez harnasch von den soumen./ hin dan undern andern boumen/ herberge nâmen sie,/ knappen die dâ kômen hie./ | |
| daz erz durch mînen willen tuo/ und manlîche grîfe zuo./ undern ölboumen bîme grabn/ stênt siben ors: diu sol er habn,/ | |
| wie ir vater sprach,/ do er den werden Gâwân sach/ undern in daz lant enpfienc,/ wie erz mit rede dô ane | |
| grôzen strûz/ //væhet ein vil kranker ar./ er greif ir undern mantel dar:/ Ich wæne, er ruort irz hüffelîn./ des wart | |
| selbe an strîtes vart./ //___Gâwân dô muose entwîchen,/ doch unlasterlîchen:/ Unders turnes tür er wart getân./ nu seht, dô kom der | |
| si wære od möhte sîn./ si truog ein hemde hærîn/ under grâwem roc zenæhst ir hût./ grôz jâmer was ir sundertrût:/ | |
| er sich âne schergen hienc./ mit den fuozen er gevienc/ undr im des velses herte./ in grôzem ungeverte/ lac daz ors | |
| mîn lîp./ ___gebt mir den zoum in mîne hant./ dort under jenes velses want/ sol iwer ors durch ruowe stên./ bi | |
| dem wirte wart der zoum verlân./ der zôch dez ors undern stein,/ dâ selten sunne hin erschein./ daz was ein wilder | |
| kerzen zunde des wirtes hant:/ do entwâpent sich der wîgant./ undr im lac ramschoup unde varm./ al sîne lide im wurden | |
| gebern./ der stein si fürbaz mêr sol wern/ swaz wildes underm lufte lebt,/ ez fliege od louffe, unt daz swebt./ der | |
| den karfunkelstein/ ûf des selben tieres hirnbein,/ //Der dâ wehset under sîme horn./ wir bestrichen die wunden vorn,/ und besouften den | |
| si im doch drîn zôch./ //___Si hete mit ir hende/ underm kinne daz gebende/ hin ûfez houbet geleit./ kampfbæriu lide treit/ | |
| drô."/ Gâwân in bîme hâre dô/ begreif und swang in underz pfert./ der knappe wîs unde wert/ vorhtlîche wider sach./ sîn | |
| venstern manege frouwen:/ der was vier hundert ode mêr,/ viere undr in von arde hêr./ //___Von passâschen ungeverte grôz/ gienc an | |
| ellenthaft,/ der ouch het manlîche kraft./ er warf in balde under sich:/ er sprach hin zim "helt, nu gich,/ wellestu genesen, | |
| lân./ do begreif in mîn hêr Gâwân,/ er warf in under sich mit kraft./ mit halsen solch geselleschaft/ müeze mich vermîden:/ | |
| im diu âventiure geschach;/ vil frouwen ûf dem palas:/ mangiu under in vil schœne was./ ez dûht in ein wunder grôz,/ | |
| mit zorne spranc der lewe dar/ und wolt in zucken under sich./ Gâwân tet im einen stich/ durch die brust unz | |
| houbt im ûf dem lewen lac,/ der schilt viel nider under in./ gewan er ie kraft ode sin,/ diu wârn im | |
| dar./ sus wart ir tanz gezieret,/ wol underparrieret/ die rîter underz frouwen her:/ gein der riwe kômen si ze wer./ och | |
| wîse./ "er schiede gar von prîse,/ ob ir in liezet under wegen:/ wer solt ouch dâ bî freuden pflegen?/ iwer trôst | |
| wiez dâ wart getân/ von dem werden Meljanz von Lîz!/ undr eine baniere wîz/ ist er hin_ûf gevangen./ diu banier hât | |
| nâch mannes kumber gevar./ Lirivoyn rief al diu schar,/ die under der durch strîten riten:/ die hânt den prîs hin ûf | |
| manec sarjant/ zîser unt mit lanzen./ dar nâch begunde swanzen/ under manger banier/ manec grôziu rotte schier./ ___von pusînen was dâ | |
| fundenn künec, nu hœret wie./ palmâts ein dicke matraz/ lac underm künege aldâ er saz,/ dar ûf gestept ein pfelle breit./ | |
| sælde sol geschehn/ daz si mîn dienst ruochet sehn?"/ //___Bêne unders küneges armen saz:/ diu liez den kampf gar âne haz./ | |
| kranc zwei fröwelîn/ (diu truogn et dâ den besten schîn)/ unders künges starken armen riten./ done wart niht langer dâ gebiten,/ | |
| er strûchte nider an dez gras./ Artûss junchêrrelîn/ spranc einez underz houbet sîn:/ dô bant im daz süeze kint/ ab den | |
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