Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| helm, unt swanc den wint/ mit eime huote pfæwîn wîz/ under d’ougen. dirre kindes vlîz/ lêrte Gâwânn niwe kraft./ ûz beiden | |
| "nu sult ir spehn,/ wem ir dâ prîses wellet jehn/ under al den clâren frouwen./ ir sult ouch sunder schouwen,/ bî | |
| er welle./ Jofreit Gâwâns geselle/ fuort die herzoginne lieht erkant/ underz poulûn an sîner hant./ diu pflac durch zuht der sinne,/ | |
| mit höfschlîchem dinge./ diu messenîe der herzogin/ unt die gesellen under in/ ze Gâwânes zeswen saz./ anderhalp mit freuden az/ ritter, | |
| //Swâ man ûfen teppech trat,/ cardemôm, jeroffel, muscât,/ lac gebrochen undr ir füezen/ durh den luft süezen:/ sô daz mit triten | |
| enkeinen./ daz spanbette zôch zein_ander/ strangen von salamander:/ daz wârn undr im diu ricseil./ er hete an freuden kranken teil./ ez | |
| sin schiere was genesen./ diz wunderliche wunder/ wart nicht verdrucket under./ die guten zu im quamen,/ wand sie von im namen/ | |
| des sul wir die, die noch leben/ nicht lan verdrucken under.’/ do nam den vursten wunder/ an in der grozen gute,/ | |
| der wyn sich wolle vorkeren. Vnde wi man das sulle vndirsten, das der wyn blibe in der macht. Eyn andir capitil | |
| den ast an dem boume, bis das her eyn huyt vndir dem bande gewinne. Svmeliche irkisin yn eyne czit, das czu | |
| vf eyme kirsboume. Nym vnd pfroppe odir lege eynen wynstok vndir eynen kirsboum. Vnd wen du sist, das der stok beklebin | |
| wen du obir vassist den wyn, das der mon io si vnder der erdin vnde nicht bowin, wen di das nicht merkin, | |
| grad muz nider bucken,/ Wann sie ist kalt unde trucken./ Under frawen und manne siten/ Gar verre wizzet undersniten./ Die frawen | |
| herre hat geſprochen von ſant Iohans Baptiſt: ‘Eʒ geſtvnt nie vnder wibes ſvͤnen merer vf danne Iohans’ vnd ſprach dar nach: | |
| der frawen niht, ſo mvſten wir verderben.’ Sich, lægeſt dv vnder der erde, denne noch lieʒ got ſiner chinde niht. Daʒ | |
| nivr ʒwiſchen in vnd got guten ſin, ſo ſi aber vnder di lvte choment, ſo vallent ſi gar ſchiere mit ir | |
| bechorvnge an ſtoʒe, den wider ſtant. Zwick dich ſelben oder gench vnder di lvte. Daʒ dritte iſt, tvͦ diner minne alſ man | |
| alſ man dem edelen bavm tvͦt, dem ſnidet man die vndern eſtel elliv abe. Swaʒ vleiſchlicheſ vnd vngeordenteſ an diner minne | |
| brôstei was. die pfaffin die dâ wârin, die hetin ceworfin undir ein andir; die wolde er virsûnin. aldâ er reit ûffe | |
| iz unsir herre ce offene, welich daz sîn crûce sî." undir des vûrte man einin tôtin man dâ vure. dô hiez | |
| er nider unde slief unt der stap lac bî ime. undir des fûr ein man dâ vure mit eime fûdir houwis. | |
| unt sprah zû deme bilde: "Nicolâe, hûte wol dâ heime." undir des quâmin diebe unt stâlin alliz, daz in deme hûs | |
| sô kunne wir zwô unt sibinzic //zungin baz dan ieman." undir des starp des kunigis sun, der hiez Eufranon, unt hûb | |
| gotis apostolo, der irquikkit daz kint mit den gnâdin gotis." undir des quâmin die zouberêre unt woldin daz kint irquicken von | |
| tag funden si in in dem tempel. da sazz er uͤnter den maistern und hort die und vroget die. alle die | |
| dar umb sant er si ze den ewarten. einer der uͤnder in waz, der nicht des juͤdischen liutes waz, do er | |
| heilig Christ, dem unser heil und unser genist liep ist, uͤnter ander red die er tet, da mit er uns geleret | |
| dorn vloͮch,/ Reinhart in her ab troͮch./ Pinte schire vliehende wart,/ vnder den dorn lief Reinhart./ Schantecler im ze hohe saz,/ Reinhart | |
| vater tot,/ wen der dem minnesten ere bot./ Wan tr#;vewe vndir kvnne/ daz ist michel wunne./ Dv gebares zv vntare,/ daz | |
| Reinhart harte trvric was./ Zehant Schantecler sprach,/ do er Reinharten vnder im sach:/ «Dv hast mir gedienet ane danc,/ der wek | |
| Reinhart blintzete sere/ nach siner gevatern lere./ Ein mist sie vnder iren fvz nam,/ von aste ze aste sie qvam/ Vnd | |
| Daz ern im ab betrvge/ mit einer kvndiklichen lvge./ Reinhart vnder den bovm saz,/ do der rabe den kese vf gaz./ | |
| hebt, daz er niht mac getragen,/ Der mvz iz lazen vnder wegen./ des mvst ovch her Ysengrin nv pflegen./ Isengrin was | |
| dar zehant/ nach dem lewen, biz daz er in vant/ Vnder einer linden, da er slief./ der ameyze zv im lief/ | |
| uf di heiden,/ si zeichinoten sich mit chrucen./ ia wart unter den liuten/ daz aller meiste lob./ si riefin alle an | |
| sich gebenmazen/ dem allir meisten uolche,/ daz sich ie gesamte unter desim wolken./ Do stunt iz unlange/ unz ein heiden wart | |
| sahen si glizen,/ sam si weren rot guldin./ die boten redeten under in,/ daz der keiser wole were/ ůber alle dise werlt mere;/ | |
| scolt nicht zwiuelen,/ man git dir elliu di kint,/ die under den uůrstin sint,/ unze wir geleisten/ al daz wir geheizen.’/ | |
| antwerte u mit minnen./ got lazze uch sine hulde gewinnen.’/ Under du wart ein michil scal:/ die heiden wafenten sich ůber | |
| schart,/ manech schilt uirhowen./ da musen touwe(n)/ ..... geuerten/ tot under den swerten./ die heiden uluhen zu der burch./ uil enge | |
| manigen angestlichen wanc/ taten die heiden./ dicke uielen die ueigen./ Vnder du chom der helt Roͮlant./ er uurte in siner hant/ | |
| sint nu ze houe ratgeben./ die wisen let man alle under wegen./ die in wole tochten/ ze rate un(de) ze uechten,/ | |
| ins nicht erlazen.’/ die fůrsten, also si sazzen,/ uestenden alle under in,/ iz ne maechte nieman so wole sin,/ er gezeme | |
| mich der herre Roͮlant/ uz disme riche uersant,/ daz ich unter den heiden irsterbe/ un(de) ime daz erbe werde./ ach unde | |
| chůne unde snel,/ der gab iz deme kaisere ze minnen./ under al Karlingen/ was ne hein ros so gezale,/ uber berch unde | |
| ich dir ze Rome./ sie můzen dine man werden,/ oder under diseme gůten swerte ersterben.’/ wer hilfet ime dar zů?/ oder | |
| si hin$/ ze Persia,/ dannen ze Luuín:/ daz můz allez unter in sin./ si habent iz nu geteilet./ wie ob iz | |
| begonde suzze lachen./ Blanscandiz wincte sinen gnozzen:/ ze samne si gesazzen/ under einem oeleboume;/ si rieten mit Genelune/ den aller wirsisten rat/ | |
| oeleboume;/ si rieten mit Genelune/ den aller wirsisten rat/ der under disem himele ie geurůmt wart./ Genelun geriet michel not,/ den | |
| ruwe./ er iruolte daz altsprochene wort;/ ia ist gescrieben dort:/ ‘under sconem schade luzet,/ iz en ist nicht allez golt daz | |
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