Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| heiliger man waſ uor Criſtiſ geburte, hiez Helyaſ, der waſ undir einir ubilin diete. Die mante er tagelichin, daz ſi zvͦ | |
| waſ. In den zîten wârn zeſamine chomin allir ſlahte livte, die untir deme himele ſint, zvͦ den hern hôczitin der heiligin oſtirn | |
| iz alſo, daz in dem zîte allir ſlahte lute, daz undir dem himele waſ, ſumeliche dar chomin warn, die hortin ſi | |
| waſ in deſ kunigiſ Herodiſ zîtin in der altin ê undir den ivdin gehaizzin Zachariaſ, deſ chone hiez Eliſabeth $t uon | |
| natoſ mulierum non ſurrexit maior Iohanne baptiſta. Er ſprach, daz undir wibiſ kindin nie niemin hêrri geborn wrde den s$. Iohannes. | |
| erte $.s$. Petrum hie enerde, daz er herre unde furſte undir ſinen ivngirin wâre, unde beualch im den gewalt in der | |
| alle die ſint ſine vriwent, die ſinen willen tvͦnt. Iedoch undir allin ſinen vriwendin ſint ſini heimelichen holdin $.s$. Petruſ unde | |
| geborn,/ wande aller der zorn/ unde elliu diu vientscaft,/ diu under mennisken unt under gote was,/ mit dir zu suone wart | |
| der zorn/ unde elliu diu vientscaft,/ diu under mennisken unt under gote was,/ mit dir zu suone wart braht./ vone diu | |
| ich sit begangen:/ min lip was bevangen/ mit aller achuste;/ under minen brusten/ so newas niwar zorn unde nit,/ $p/ untriuwe | |
| dich lieze triben/ an die stat, da man dich hie/ under die da waren ie/ zu den scachæren gezalt?/ owi din | |
| er des tages deste minner nine was;/ die helle er under diu brach./ do du in dem tode himel unde erde/ | |
| wunni habitin,/ ob sin vrilichin lobitin./ //Der eingil allir herist undir den,/ Lucifer giheizzin,/ der was als ein insigili/ nach demo | |
| durch in wart gicrucigot./ //Du gotis minni ist ein kunigin/ undir allin dugintin./ di sulin leitin vorchti undi zuvirsicht/ vuri di | |
| di ougin virwizzin/ di nidiri den vuzzin./ alsus biri wir undir uns gilegin,/ wi wir brudirlichi sulin insamint lebin./ //Wanti got | |
| daz dih, unsir irlosæri, alliz daz lobi,/ swaz dir ist undir deme himili joch dar obi./ | |
| uf zer línden, $s ir kínt also júngen,/ da wírt under kránze $s ze tánze gesúngen!/ /Heia, sumerwunne,/ swer uns din | |
| $s daz man da füert von Walhen./ Die herren teilentz under sich; $s so kapfen wir, die armen,/ wir sehen jaemerliche | |
| versagen./ Swer alle zuht behalten kan/ und lat die unzuht under wegen,/ der wirt vor gote ein lieber man,/ mag ers | |
| und sol da von niht gar verzagen,/ gat ez im under wilen niht eben./ Dem nie wart we, dem wart nie | |
| recht als die fúrsten der welte, di fri sint und under nieman ensint. Also werdent dise in irem geiste, das si | |
| widerpflegent./ //Cunst unde nâhe sehender sin/ swie wol diu schînen under in,/ geherberget nît zuo zin,/ er leschet kunst unde sin./ | |
| und daz erwarp mit aller nôt,/ daz ez getaget wart under in zwein/ und ein jâr vride getragen in ein,/ und | |
| von Gâles Engelant./ dô die daz lant besâzen/ und ez under sich gemâzen,/ dô woltens alle künegelîn/ und hêrren von in | |
| sîn:/ diz wart ir aller ungewin./ sus begunden si sich under in/ slahen unde morden starke/ und bevulhen ouch dô Marke/ | |
| sîn vol:/ arme unde rîche hæten in/ liep unde werden under in/ und enwart nie gast geminnet baz./ ouch kunder wol | |
| er:/ die rîchen lâgen rîche,/ die höfschen hovelîche;/ dise lâgen under sîden dâ,/ jene under bluomen anderswâ;/ diu linde was genuoger | |
| rîche,/ die höfschen hovelîche;/ dise lâgen under sîden dâ,/ jene under bluomen anderswâ;/ diu linde was genuoger dach;/ genuoge man gehütet | |
| schœne saz./ hie mite gesprancter nâher baz/ und als er under ir ougen sach,/ vil minneclîche er zuo zir sprach:/ ‘â, | |
| got gesegen dich!’/ dô alêrste huob ez sich/ mit gedanken under in./ //Canêlengres der kêrte hin/ in maneger slahte trahte:/ er | |
| ir gebâr/ daz marcter al besunder/ und begunde iedoch hier under/ ir siuften unde ir süezen segen/ ûf den wec der | |
| dewederz niht/ umbe des andern geschiht./ si hæten sich wol under in zwein/ einmüeteclîche und rehte in ein/ mit ir gedanken | |
| noch dar noch dan./ trôst unde zwîvel vuorten in/ unendeclîchen under in:/ trôst seite im minne, zwîvel haz./ durch disen criec | |
| wol./ daz selbe enzunte ir beider sin./ dâ von begundens under in/ sich meinen unde minnen/ mit herzenlîchen sinnen./ ez ergienc | |
| und si, diu schœne, diu gie hin/ und dô sim under ougen sach,/ ‘ach’ sprach si ‘hiute und iemer ach!/ ôwê | |
| leget iuwerm herzen vür:/ weder ich belîbe oder var./ hier under nemet selbe war:/ welt ir, daz ich hie bestê/ und | |
| hôhes muotes wesen,/ unser angest sol nu cleine sîn.’/ //Hier under sagete im Riwalîn/ die lieben âventiure/ umb sîne Blanschefliure./ des | |
| //Nu Rûal wider zem hêrren kam,/ dô wurden si zwên under in zwein/ umbe ir angest in ein,/ alse ez in | |
| ergâben guot unde leben/ an Morgânes hulde./ die hazlîchen schulde/ under Morgâne und under in/ die legeten si mit listen hin/ | |
| leben/ an Morgânes hulde./ die hazlîchen schulde/ under Morgâne und under in/ die legeten si mit listen hin/ und nerten ir | |
| was des alsô stæte,/ als ob sin selbe ie hæte/ under ir brüsten getragen./ als wir daz mære hœren sagen,/ sôn | |
| ange,/ waz namen ime gebære/ nâch sînen dingen wære./ hier under sô betrahte er/ des kindes dinc von ende her,/ reht | |
| sô kurzer zît/ dan ie kein kint ê oder sît./ //Under disen zwein lernungen/ der buoche unde der zungen/ sô vertet | |
| schiere wart ze hove geseit,/ waz dâ koufrâtes wære./ hier under kâmen mære/ //Tristande zunheile:/ dâ wæren valken veile/ und ander | |
| zwei des marschalkes kint/ (wan kint der dinge vlîzec sint)/ under in zwein wurden in ein,/ daz si Tristanden zuo zin | |
| schœne site hân./ ‘jâ’ sprach ir einer ‘vriunt, ir ist/ under uns genuoc, die disen list/ wol kunnen; wellet irz besehen,/ | |
| kâmen./ der höfsche hovebære/ lie sîniu hovemære/ und vremediu zabelwortelîn/ under wîlen vliegen în:/ diu sprach er wol und kunde ir | |
| vil an,/ biz aber die werbenden man/ ze râte wurden under in:/ kunden sin iemer bringen hin/ mit keiner slahte sinnen,/ | |
| muoterbarn/ sô rehte leidegen als in:/ ûf spranger und stuont under in;/ ‘ach’ sprach er ‘edelen koufman,/ durch got waz gât | |
| saget, wâ welt ir mich hin?’/ ‘seht, vriunt’ sprach einer under in/ ‘dizn mac nu nieman bewarn,/ irn müezet hinnen mit | |
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