Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| si beidiu vielen ûf den sant/ mit ringen mit alle;/ und under disem valle/ gab er im aber einen slac/ reht obene, | |
| als von disen gesungen./ si wunden unde twungen/ ir jâmer under ir henden./ die jâmergen ellenden,/ die clagenden Îrlandære,/ die wîle | |
| wirs im hinnen,/ swie kûme wirz gewinnen.’/ und swaz hier under rede ergie,/ mit dem schilte dacter ie/ daz bluot und | |
| nihte;/ si vuorten in in rihte/ hin wider zem palas under in./ wol balde entwâfentens in/ und schuofen ime senfte unde | |
| man schaden ze nœten sol/ dulten, als man beste kan;/ under zwein übelen kiese ein man,/ daz danne minner übel ist:/ | |
| selbe ist ouch ein nütze list./ sus wurden si zwêne under in zwein/ ir dinges alles inein,/ als ez ouch allez | |
| und in daz lant,/ daz ich belibe in dirre nôt/ under wegen ûf der verte tôt./ mîn gesinde, daz ich noch | |
| in Îrlant.’/ ‘des lob ich den heilant,/ daz ich doch under liuten bin!/ wan eteswer ist under in,/ der sîne güete | |
| heilant,/ daz ich doch under liuten bin!/ wan eteswer ist under in,/ der sîne güete an mir begât/ und tuot mir | |
| eteslîchen rât.’/ //Hie mite kêrten die boten hin/ unde begunden under in/ mit rede von sînen sachen/ vil michel wunder machen./ | |
| ez iemer vertragen/ und verdoln, daz man in handele/ und under handen wandele,/ daz sin uns her ûf bringen,/ ob ime | |
| //Îsôt diu schœne tet alsô:/ daz allerbeste, daz si dô/ under allen sînen listen vant,/ des underwant si sich zehant/ und | |
| vrumen an:/ ir meister der spilman/ der bezzerte si sêre./ under aller dirre lêre/ gab er ir eine unmüezekeit,/ die heizen | |
| ebeneste kunde./ des nams ouch alle wunder/ und begunden hier under/ vil schimpfen unde lachen/ und michel lahter machen/ von sîner | |
| schône in diu generte,/ von allem dem geverte,/ daz er under in begie./ si jâhen, sin gevrieschen nie/ solhes wunders gemach./ | |
| mæren tragent,/ deist allez hie wider ein niht./ der Îsôt under ougen siht,/ dem liutertz herze unde muot,/ reht als diu | |
| diu veige unmüezekeit,/ der verwâzene nît,/ der selten iemer gelît,/ under in begunde üeben,/ der hêrren vil betrüeben/ an ir muote | |
| Môrolden sluoc,/ wie sich sîn dinc zÎrlant getruoc,/ des begundens under in dô jehen,/ ez wære ûz zoubere geschehen./ ‘seht’ sprâchens | |
| iemer ergân?/ wan nemet ir doch in iuwern sin,/ wiez under uns und under in/ nu guote wîle si gewant:/ uns | |
| nemet ir doch in iuwern sin,/ wiez under uns und under in/ nu guote wîle si gewant:/ uns hazzet liut unde | |
| hât ouch reht, ich bin im sam./ wer getrüege iemer under uns zwein/ sô grôze vriuntschaft inein?’/ ‘hêrre’ sprâchens aber dô/ | |
| sprâchens aber dô/ ‘ez vüeget sich vil dicke alsô,/ daz under landen schade ergât;/ sô suln si beidenthalben rât/ beidiu suochen | |
| si rieten her, si rieten hin/ und enkunden nie niht under in/ gerâten, daz in töhte/ und daz rât heizen möhte./ | |
| und enwas ouch daz kein wunder:/ hier umbe noch hier under/ was râtes niht wan zweier ein,/ in müese einez under | |
| under/ was râtes niht wan zweier ein,/ in müese einez under zwein/ bringen umbe ir leben vrist:/ âventiure oder list./ der | |
| sî bekant./ und eines dinges sît gemant:/ ist daz ich under wegen sî/ vier tage oder drî,/ zehant enbîtet mîn nimê,/ | |
| dan,/ ich und zwêne ander koufman./ wir drî wir wolten under uns drîn/ mit geselleschaft zÎberne sîn/ und sint wol ahte | |
| vil und sô genuoc,/ biz in der smerze überwant/ und under eine steinwant/ vil nâhen sich gedructe./ //Tristan sîn swert dô | |
| si viere ze handen,/ ûf ein pferit huobens in/ und under in vuorten sin hin./ //Sus brâhtens in heinlîchen în/ wider | |
| sînem lîbe möhte komen,/ daz was ir meiste unmüezekeit./ hier under hæte michel leit/ sîn kiel und sîn geselleschaft,/ der was | |
| benomen,/ er wære sît her wider komen.’/ hie mite gerietens under in/ und santen Curvenâlen hin,/ daz er des orses næme | |
| baz/ ervüeren diu mære,/ wiez ime ergangen wære./ alsus zehullens under in:/ dise wolten gerne hin,/ jene wolten dâ bestân./ sus | |
| zehant./ die nam ouch er besunder/ und suohte rât hier under/ sô verre und alsô sêre,/ als dem ez umb sîn | |
| unde enpfiengen/ die hêrren al besunder./ hie mitten und hier under/ wart vil gesprochen unde gedâht,/ rede unde gedanke vil vür | |
| mæren/ und dîner rede sô mite gâst,/ daz dûs iht under wegen lâst:/ volge dînen sachen!/ ich hœre sagen, den trachen/ | |
| gelâze;/ si blicte im dicke tougen/ an die hende und under dougen;/ si besach sîn arme und sîniu bein,/ an den | |
| diz hætes ime heinlîche/ von ende unz ende gesaget./ //Hier under hiez ouch ime diu maget/ ir knappen Paranîsen/ sînen harnasch | |
| nam ez aber iesâ wider:/ sin wiste in ir muote/ under übel und under guote,/ ze wederem si solte:/ si wolte | |
| iesâ wider:/ sin wiste in ir muote/ under übel und under guote,/ ze wederem si solte:/ si wolte unde enwolte;/ si | |
| van,/ unz er mir volgen began./ sus wurden wir zwêne under uns zwein/ dirre selben reise in ein:/ durch daz kam | |
| die vrouwen dan/ in ir heinlîche sunder/ und ahteten hier under/ sîn gelücke und sîne linge/ an iegelîchem dinge./ ir iegelîchiu | |
| kam dir ie der sin?’/ nu si drî von im under in/ geredeten maneger hande,/ diu künigîn diu sande/ nâch dem | |
| in der habe,/ dâ ganc geswâslîche hin/ und vrâge, welher under in/ //Curvenal dâ sî genant:/ dem selben rûne zehant,/ daz | |
| niht alse ein ritter dar./ nu Curvenal Tristanden/ den vrouwen under handen/ vrôlîchen unde gesunden sach,/ in franzoiser wîse er sprach:/ | |
| künege in dem sal./ ouch was dâ maneger hande zal/ under den guoten knehten;/ si vrâgeten, wer dâ vehten/ vür die | |
| diu vrâge gie her unde hin./ nun was et nieman under in,/ der iht hier umbe erkande./ under diu was ouch | |
| was et nieman under in,/ der iht hier umbe erkande./ under diu was ouch Tristande/ sîn schrîn und sîniu cleider komen;/ | |
| hin ze tal;/ er nam den valt unde den val/ under den vüezen alse vil,/ als iuwer iegelîcher wil./ der mantel | |
| unde grâ:/ swarz unde grâ diu wâren dâ/ alsô gemischet under ein,/ daz ir dewederez dâ schein./ der nam ouch sîne | |
| sal/ slîchende neben ir muoter hin./ si zwô si wâren under in/ in süezer unmuoze/ mit zweier hande gruoze/ grüezende unde | |
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