Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| man.’/ nu sâhens alle ein ander an,/ ritter und barûne./ under in wart michel rûne,/ vil vrâge und manic mære,/ wer | |
| und sîn wât/ die gehullen wunneclîche in ein:/ si bildeten under in zwein/ einen ritterlîchen man./ er truoc cyclâdes cleider an,/ | |
| ze handen/ die geverten beide, si und in,/ und condewiertens under in/ schône unde hêrlîche/ hin vür daz künicrîche./ //Künec, ietweder | |
| mein ich,/ unde sazte si ze sich/ und vuoget aber under in daz,/ daz Tristan innerthalben saz./ sô sâzen anderthalben sîn/ | |
| ûf den esterîch:/ und aber alsô, daz iegelîch/ dem gerihte under ougen sach,/ und sâhen, swaz sô dâ geschach./ //Hie mite | |
| gie dan/ an eine sprâche sunder/ und suohte rât hier under./ nu dûhte si daz mære/ sô rehte lasterbære,/ daz er | |
| daz diu suone wære/ gevellic unde gebære,/ wan langez hazzen under in/ tribe ie die zît mit schaden hin./ der künec | |
| mêre.’/ //Hie mite strichen die kiele hin./ si beide hæten under in/ guoten wint und guote var./ nu was diu vrouwîne | |
| und zwîvalt wâren ê;/ si zwei enwâren dô niemê/ widerwertic under in:/ //Îsôte haz der was dô hin./ diu süenærinne Minne/ | |
| swære/ der urhap unde der begin:/ daz hal ir willen under in./ //Tristan dô er der minne enpfant,/ er gedâhte sâ | |
| getriuwe der hæte/ zwei nâhe gêndiu ungemach:/ swenne er ir under ougen sach,/ und ime diu süeze Minne/ sîn herze und | |
| daz allez tougen./ ir herze unde ir ougen/ diu missehullen under in:/ diu scham diu jagete ir ougen hin,/ diu minne | |
| ir clâren ougen unde ir sin/ diu gehullen dô wol under in./ ir herze unde ir ougen/ diu schâcheten vil tougen/ | |
| und was ouch vert/ und ist, die wîle minne wert,/ under gelieben allen,/ dazs ein ander baz gevallen,/ sô liebe an | |
| ein ander sâhen,/ daz giengin aber nâhen,/ wan si enmohten under in zwein/ ir willen niht gehaben in ein:/ daz geschuof | |
| mans in edelen herzen truoc/ verholne unde tougen,/ sin wolte under ougen/ ouch offenbæren ir gewalt;/ der was an in zwein | |
| lâge/ mit antwürte und mit vrâge:/ si triben vil mære under in./ //Îsôte rede und ir begin/ daz was vil rehte | |
| in dem mose und in dem bade./ diu rede was under in gerade,/ si seit ime und er seit ir./ ‘â’ | |
| //Îsôt sprach: ‘hêrre, als sît ir mir.’/ //Dô die gelieben under in/ beide erkanden einen sin,/ ein herze und einen willen,/ | |
| an:/ der man die maget, diu maget den man./ vremede under in diu was dô hin:/ er kuste si und si | |
| sô si die state gewunnen ie,/ sô gie der wehsel under in/ slîchende her unde hin/ vil tougenlîchen unde alsô,/ daz | |
| dâ enthabet iuch, daz ist mîn rât./ lât diz laster under uns drîn/ verswigen unde beliben sîn./ breitet irz iht mêre,/ | |
| ir selber ûf der erde:/ diu êrelôse unwerde,/ si slîchet under hûsen biten/ und treit von lasterlîchen siten/ gemanicvaltet einen sac,/ | |
| herzen machen;/ wan uns daz selbe zaller zît/ mit jâmer under vüezen lît,/ dâ von ez allez ûf erstât:/ deist triuwe, | |
| kêre wir daz ouge dan/ und trîben die süezen/ unruochlîch under vüezen;/ wir haben si mit unwerde/ vertreten in der erde;/ | |
| wirn wizzen alles gâhes wâ./ sô guot, sô lônbære/ triuwe under vriunden wære,/ war umbe lieben wir si niht?/ ein blic, | |
| ein ander vil,/ dô si begriffen daz zil/ gemeines willen under in./ jener gelange was dô hin,/ der die gedanken anget./ | |
| hin,/ der die gedanken anget./ swes gelieben gelanget,/ des tribens under in genuoc,/ sô sich diu zît alsô getruoc:/ sô si | |
| und was daz wîsheit unde sin:/ wan die sich helent under in,/ sît daz si sich enbârent/ und danne ir schame | |
| ze nihte:/ mit rede und mit gesihte/ wâren si heinlîch under in./ //Sus triben si die reise hin/ mit wunneclîchem lebene/ | |
| in disiu swære/ lîht unde tragebære,/ wan si ir willen under in zwein/ vrîlîche hæten in ein/ dicke und ze manegem | |
| genomen/ der küniginne cleider:/ diu cleider ir beider/ wâren verwandelt under in./ //Tristan vuorte Brangænen hin/ die marter lîden und die | |
| ir lop unde ir êre sprach,/ swaz lop gesprechen kunde./ under dirre stunde/ hæte si und ir amîs/ ir kurzewîle manege | |
| kunden,/ daz morde gebære/ und tôtbære wære,/ si giengen râten under in zwein/ unde gerieten in ein:/ ez ergiengin, swiez in | |
| von sinne/ sô getriuwe und sô geminne,/ daz nie niht under in beiden/ ir dinges wart gescheiden:/ si wâren mit ein | |
| ir ougen understricken/ mit inneclîchen blicken/ in der menege und under liuten,/ dâ blicke sulen tiuten/ und wehselmære meinen,/ mit den | |
| ir offenlîchiu mære,/ mit den si wunder kunden,/ diu begundens under stunden/ mit clebeworten underweben;/ man sach dicke in ir mæren | |
| wan eine von der mâcschaft,/ die man sô grôze erkande/ under Marke und Tristande,/ mit der verkouften si vil,/ mit der | |
| gescheiden;/ dâ wâren beide an beiden./ sus triben si zwei under in/ die stunde lieplîche hin/ wîlent sus und wîlent sô:/ | |
| sô:/ si wâren underwîlen vrô/ und underwîlen ungemuot,/ als liebe under gelieben tuot:/ diu briuwet in ir herzen/ die senfte bî | |
| unde sô/ wâren si trûrec unde vrô./ ouch enwart niht under in verborn,/ dân wære ouch underwîlen zorn:/ ich meine zorn | |
| âne haz./ und sprichet aber ieman daz,/ daz zorn ungebære/ under sô gelieben wære,/ binamen dâ bin ich sicher an,/ daz | |
| der zorn an ir zegât,/ zehant engruonet si niht./ swenne under vriunden geschiht/ dekeiner slahte zornelîn,/ sô ist triuwe ie dâ | |
| liebe und leide ir stunde hin:/ liep unde leit was under in/ in micheler unmüezekeit:/ liep meine ich âne herzeleit./ sin | |
| unde unvuoge./ ouch engieng ez sô niht hin,/ sin begundens under in/ vil lachen unde spotten./ der ritter mit der rotten,/ | |
| und kam zer pavelûne/ und vant ouch dem barûne/ sitzende under armen/ die vröudelôsen armen,/ die weinenden Îsôte:/ die trôster ie | |
| leide./ jene geverten beide,/ //Tristan und Îsôt kêrten hin./ obs under wegen under in/ iender ze vröuden kæmen,/ ruowe in den | |
| geverten beide,/ //Tristan und Îsôt kêrten hin./ obs under wegen under in/ iender ze vröuden kæmen,/ ruowe in den bluomen næmen,/ | |
| lützel kêret an./ der truhsæze unde Tristan/ si zwêne hæten under in zwein/ gemeine herberge in ein/ und wâren gerne ein ander | |
| umbe den eber her unde hin/ und enwas doch nieman under in,/ der in getorste bestân./ sus liez er allez hine | |
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