Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| munt./ zwô schœne hæten an der stunt/ ein spil gemachet under in zwein:/ dâ schein lieht unde lieht in ein./ //Diu | |
| si sêre./ nun bitens ouch nimêre:/ si stuonden ûf beide under ein/ und giengen ûzen an den stein:/ loup unde bluomen | |
| si durch got und ouch durch in/ ir vuoge hæten under in/ und die vil süezen stricke/ ir inneclîchen blicke/ vermiten | |
| inne.’/ si blendet ougen unde sin:/ daz si wol sehent under in,/ des enwellent si niht sehen./ alsô was Marke geschehen:/ | |
| zange/ an ein ander vervlizzen,/ dazs iemer suln gewizzen,/ waz under in vergezzen sî./ ir sît mir verre oder bî,/ sôn | |
| dem zepter unde der crône,/ daz rœmesch rîche nie gewan/ under sînem vanen einen man,/ der ie würde alsô sagehaft/ von | |
| besunder,/ des mæres würde ein wunder./ die fabelen, die hier under sint,/ die sol ich werfen an den wint:/ mir ist | |
| diu sint sô sêre in ein geweben,/ sô gar verstricket under in,/ daz ir mîn leben vüeret hin/ und lâzet mir | |
| daz iuwer hie./ zwei leben diu enwurden nie/ alsus gemischet under ein./ wir zwei wir tragen under uns zwein/ tôt unde | |
| enwurden nie/ alsus gemischet under ein./ wir zwei wir tragen under uns zwein/ tôt unde leben ein ander an;/ wan unser | |
| sêre,/ dâ stuont al sîn gedanc hin./ si zwêne wâren under in/ alle stunde und alle zît/ inwette unde inwiderstrît/ wider | |
| wider ein ander dienesthaft:/ triuwe unde geselleschaft/ gelobeten si zwêne under in zwein/ und behielten ouch die wol in ein/ unz | |
| in ein gewac,/ sie kêrten wider Karke hin./ ritter hætens under in/ vierhundert oder mêre/ und versâhen sich des sêre,/ si | |
| zîte/ durchbrâchen si si her und hin./ si riten houwend under in/ als eber under schâfen./ baniere unde wâfen,/ diu der | |
| her und hin./ si riten houwend under in/ als eber under schâfen./ baniere unde wâfen,/ diu der houbetvînde wâren,/ der begunde | |
| Rugier und Rigolîn/ und Nautenîs gevangen/ und michel schade begangen/ under ir massenîe./ //Tristan von Parmenîe/ und sîne lantgesellen/ die riten | |
| sanden si ze Karke./ nu si der vînde marke/ gar under sich gebrâchen/ und wol ir zorn gerâchen/ und hæten zir | |
| namen ie/ sô riuwec und sô vröudelôs,/ daz man im under ougen kôs/ den smerzen sînes herzen./ doch liebeter den smerzen/ | |
| holt./ er meinde si, si meinde in:/ hie mite gelobetens under in/ liebe unde geselleschaft/ und wâren ouch der vlîzhaft/ ze | |
| mit ungemeinem leide;/ si seneten sich beide/ und hæten jâmer under in zwein/ und gie der ungelîche in ein./ ir minne | |
| sîn triure was ir ungemach;/ und sô sin eteswenne sach/ under ougen alsô blîchen/ und danne als inneclîchen/ dar under siuften | |
| lust, diu den man/ alle stunde und alle zît/ lachende under ougen lît,/ diu blendet ougen unde sin,/ diu ziuhet ie | |
| dise nôt./ â süeze amîe, liebe Îsôt,/ diz leben ist under uns beiden/ alze sêre gescheiden./ ezn stât nu niht als | |
| livt bewarten;/ her berichte patriarchen vnde cardinale/ vnde alle, die vndir in waren,/ vnde al geistlich leben,/ in wilher gehorsame sie | |
| sie al ze samene kvͦmen,/ iungen vnde alden,/ die der ê vndir den iuden vnde vndir den kristen walden"./ Den kuninc důchte | |
| iungen vnde alden,/ die der ê vndir den iuden vnde vndir den kristen walden"./ Den kuninc důchte der rat gvͦt./ sin | |
| sante/ after alleme deme lande/ nach den wisisten herren,/ die undir den íuden vnde undir den heidenen weren,/ vnde alle, die | |
| lande/ nach den wisisten herren,/ die undir den íuden vnde undir den heidenen weren,/ vnde alle, die swert mochtin leiten,/ daz | |
| Do sprach abiatar:/ "siluester, ich sagen dir uur war,/ wilent vndir vns altherren waren,/ die grozir wisheite vndir den iuden phlagen,/ | |
| uur war,/ wilent vndir vns altherren waren,/ die grozir wisheite vndir den iuden phlagen,/ die uon gote den gewalt heten,/ daz | |
| man si warf unde schôʒ./ dô wart ein sperwehsel grôʒ/ under der porte./ manec man den tôt bekorte./ der wol het | |
| was êren lære./ daʒ sluec dem helde mære/ sîn ros under d$’ougen./ dô wânt er âne lougen,/ daʒ eʒ im rehte | |
| wîp,/ mîn kint ein ungetriwer warc?’/ diu juncfrowe sich verbarc/ under ir friunt den jungen degen/ und wolte dâ sîn tôt | |
| vromen,/ wan daʒ si daʒ her underdranc./ doch kom er under ir danc/ vor in ûf die burc geriten./ dô wart | |
| wîgant/ und volkes ein michel wunder./ dâ wârn ouch ritter under,/ die wâren komen von Kardigân:/ die sâhn in ouch Lînieren | |
| durch waʒ solt ich iu zellen,/ wie lange se wâren under wegen?/ si kômen dâ si manegen degen/ funden mit übermuot./ | |
| grâve Ritschart ein milter helt./ hundert ritter ûʒ erwelt/ die heten under in gesworn/ und in ze herren erkorn,/ daʒ se under | |
| under in gesworn/ und in ze herren erkorn,/ daʒ se under sîner banier riten./ dise heten alle wol gestriten/ und wârn | |
| sînem muote/ ‘ich hân in mîner huote/ etswen sô nôtvesten/ under allen mînen gesten,/ der wol ervarn getorste,/ ob ieman in | |
| der muoʒ in mit nîtspil/ in dem Schœnen walde bestân/ under einer linden wol getân./ dar under stât ein brunne kalt./ | |
| lützel mêr./ si wâren rîch unde hêr/ und heten vreude under in:/ der tac was dâ schiere hin./ ouch hôrte man | |
| er vaste/ dem unkunden gaste/ niderhalp der hant/ durch den underen rant/ den dritten teil des schiltes hin./ dô huop sich | |
| den dritten teil des schiltes hin./ dô huop sich zorn under in/ und wart in beiden alsô heiʒ,/ daʒ in beiden | |
| welsche mîle,/ und kômen ûf ein breide./ dâ erbeiʒtens beide/ under eine grüene linden./ si enwolten niht erwinden,/ ê si gesâʒen | |
| drîn, des sît gewis,/ und sâhen in daʒ spiegelglas./ daʒ under in niht valsches was,/ des muosen si von schulden jehen./ | |
| vrowen baʒ/ noch sô schône wart gepflegen./ nu ist Lanzelet under wegen/ und gâhete für sich harte./ zuo der Wahsenden warte/ | |
| den mantel nemen/ und gib in dâ er müge gezemen/ under allen den frouwen./ ouch wil ich gerne schouwen,/ wer diu | |
| wânde er dô genoʒʒen hân/ und wolt ir triuwe schouwen./ under allen den vrouwen/ was borvil ieman baʒ getân./ ir keiniu | |
| in balde an den lîp./ ditz was daʒ minneste wîp/ under allen den vrouwen./ hie sült ir wunder schouwen./ dô siu | |
| erden/ die küenen hûsgenôʒe./ ungehabe sô grôʒe,/ die si heten under in,/ der enkunde iu niht ein kranker sin/ ze rehter | |
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