Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| uacht der helt mare./ manigen wunten unt uaigen/ getet er unter di haiden./ er uacht ze iweder hant:/ da ne was | |
| daz haben gegeben/ wan der durch di werlt wart geborn?’/ unter diu floch Malsaron,/ sporen sazter ze$/ siten;/ er cherte an | |
| den aller besten/ durch ainen helm uesten,/ den herzogen Urtannen/ unter allen sinen mannen,/ daz ich in toten liez./ ouch gefrumte | |
| gaben,/ si #;ownsten in gnaden./ der biscof Turpin/ habete in mittin unter in;/ er sagete in uon dem gotes riche./ uil harte | |
| slůc Alfabinem/ durch den helm sinen/ unz an sin sculterplat:/ unter den anderen er tot lác./ dar nach sluger siben herren:/ | |
| der dem kaiser chunde gesagen/ di grozen not di wir unter handen haben!’/ Do sprach der helt Oliuir:/ ‘niemir gerate ich | |
| plasen er begunde./ der scal wart so groz:/ der tumel unter di haiden dóz,/ daz niemen den andere(n) machte gehoren:/ si | |
| fursten di herren,/ daz si Roͮlanten sin neuen/ nine liezen unter wegen/ unt ander ir chunne./ si sprachen alle samt mit | |
| ob er den chunc ersahe./ da geuiel manc helt mare/ unter den cristen tot./ wer fraiste ie so getane nót?/ Di | |
| heten lutzel menige,/ si riefen ‘monsoy, monsoy!’/ si drungen inmitin unter si/ mit ir scarphen echen./ da hiwen in die rechen/ | |
| mit ainem scarphen sachse:/ den arm er im abe swanc./ unter diu wart ain michel gedranc:/ dem chunige si hine hulfen,/ | |
| riefen uaste an si/ ‘monsoy, monsoy!’/ di haiden pegunden wůffen,/ unter in ze$/ rufen:/ ‘daz ist <ain> fraissam diet:/ sine rument | |
| got niemen uerlazen./ uon diu sculn wir unsich da mazen./ Vnter diu chom Walthere,/ uerwundet was er sere,/ dan ich iu | |
| wal:/ sine gesellen rach er harte/ mit dem guten Durndarte./ unter diu wart ain michel scal,/ daz di berge uber al/ | |
| so huben wir unsich hinnen.’/ Roͮlant unt Turpin/ di getaten unter in/ manigen toten unt siêh./ di haiden erschuzen Uelentich./ si | |
| in got nicht gunnen./ Roͮlant unt Turpin/ gestunten inn$/ almitten unter in./ mit ir tuwerlichen swerten/ den sige si wol erherten:/ | |
| wol erherten:/ di haiden fluhen uon ín,/ michel not wart unter in;/ si riefen zallen stunden:/ ‘Roͮlant hat uns uber wunden!/ owi | |
| uil toͮgenlichen er im nach slaich./ do gedachte der haiden:/ ‘unter disen uir stainen/ da erstirbet Roͮlant./ Durndarten nim ich ze$/ | |
| den sinen chomen,/ so man geschiezen maht <mit> ainem bogen,/ unter den marmil stainen./ do wante der haiden/ daz er tot ware./ | |
| iegelich suchte den sinen./ di not nemachte niemen gescriben/ diu unter in wart./ der kaiser brach uz sin bart,/ er uiel | |
| nichaine fraise!/ nim du uolleclichen gerich:/ dine uiente wirf ich unter dich/ dir ze ainem fuzscamel.’/ ouch tete im got aine | |
| palas,/ der was starc unt erlich./ daz tier warf er unter sich,/ ze tode er iz erbaiz./ der heilige engel gotwaiz/ | |
| #4+sa#4-/ diu apgot hus nider brechen;/ di gote hiezen si weruen/ under di hunde,/ etliche in des wages grunde./ Appollon unt Machmeten,/ | |
| chomet ir schiere her widere:/ iwer wil ich hi baiten./ unter diu mugen wir uns beraiten,/ swar wir denne cheren.’/ di | |
| herren uerlorn,/ di ir gote waren gar uerkorn,/ si wurten unter di hunte geworfen./ wer in nu mere machte gehelfen?/ Di | |
| machten mír die gote frum sin?/ ich hiz sie werfen unter die swín,/ ir hus hiz ich nider brechen:/ sie newolten | |
| droten alle Karle./ da was die aller maiste hochuart/ diu unter disem himele îe wart./ da waren meiske more,/ harte wnterliche | |
| was der uil,/ daz uil edele gestaine./ diu froude was unter den haiden,/ daz sîe niemen nemachte gescribín./ Paligan begonde uaste | |
| grozen unhailes!/ uns nist niemen frumer bestanden.’/ Paligan uie sie unter sinin mantel,/ er troste die frouwin,/ er sprach: ‘du scolt | |
| umbe die sele:/ irlose sie uon allen ^+helle wizzen,/ belaite si unter di himil scar,/ wise si zu dini(n) ewigen genaden!’/ si sprachen | |
| michel ist sin herscaft:/ er furet so getane herescraft,/ div unter disem himele/ chom îe zesamene,/ also uermezen uolc:/ din uechten | |
| ist daz mir sin got gan,/ iwer herre Paligan/ geliget unter minem swerte./ der cins wirt uil herte./ alle sine chůnege/ | |
| hiz blasen siniu horn,/ di fursten alle ze$/ houe komen;/ unter in er gehabete,/ uil wislichen er si$/ manete:/ ‘nu ir | |
| sam di sterren algemaíne/ waren rot guldin./ ain froͮde wart do unter in/ sam si aine brůt scolten fůren./ helde di uil | |
| barn,/ mache unsich uor den haiden fri,/ also di warhait unter uns si!’/ Der kaiser erwelte im selbe/ zehenzec tusent helde,/ | |
| erlostest uz dem ouene driu kindelin,/ der uirde ware du unter in./ du erhortest den chůnc uon Niniue/ do er erkante | |
| flizten sich iemir alle Karlinge/ dem kaiser Karle ze$/ minnen./ Unter diu chom ain Surian,/ er sprach: ‘hail sistu, chůnc Paligan!/ | |
| sint helde uneruorchtin/ chůne unt snelle,/ heluent dir dines willin./ unter den allen/ la dir niemen baz geuallen/ denne Darmoloten:/ di | |
| di nunte uon Bilisen,/ di zehente uon Carbone./ ich swer unter miner chrone,/ swer hiute entrinnet,/ daz er niemir mer gewinnet/ | |
| werde,/ gebet uns salde unt sige,/ daz unse uiande geligen/ unter unseren fůzen,/ daz wir u opheren můzen/ al$/ nach iweren | |
| dem marhe/ ain haiden also uraisam,/ daz er toter uiel unter den uan./ Oigir der wigant/ der furt in siner hant/ | |
| ir machte geramen,/ derne chom nie dehainer danne(n)./ er gefrumt unter Paliganes mannen/ daz man iz imer scriben mac/ unz an | |
| musen erbaizen./ des nemacht nehain rat sin:/ di christen fluren unter in/ daz si imer chlageten/ di wile daz #4+s#4-i #4+leb#4-eten./ | |
| gote gedingen,/ ist daz ich in selbe ersihe,/ daz er unter minem swerte gelige,/ ^+oder flucht erdwingen:/ anders chume ich niemir | |
| ia trůc der chůnc Paligan/ zuvo halsperge an,/ ain hůt unter dem helme./ wole uachten di uolc degene./ der kaiser im di | |
| sin tail./ got git dir daz hail:/ dine uiante geligent unter dinin fuzen.’/ ze$/ himele genaic er suze./ Di christen waren | |
| naicte./ er slůc im den anderen slac,/ daz er im unter den fuzen gelac./ uon himele chom den christen ain liecht,/ | |
| tot:/ si uerluren allen ir sin;/ uil egeslich wart iz unter in:/ ze$/ flůchte huben si sich./ da nerte sich mannegelich,/ | |
| gerte,/ daz er sine tugente bescainte/ unt di rechten warhait unter in erzaicte./ sam taten di heiligen froͮwi(n):/ di manten got | |
| den liechte(n) himil wizen scaren/ nach werltlichen arbaiten/ werdent si gelaitet,/ unter allen erwelten gotes kinden/ da si di ewigen mandunge uinden./ | |
Ergebnis-Seite: << 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 >> |