Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
under a_prp (1283 Belege) Lexer Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb. Findeb. Findeb.
| můze wir uon deme heiligin geiste lerne./ Genelun saz mittin under in,/ der tuvil gab ime den sin:/ durch nít unde | |
| gerne.’/ fůrsten die herren/ giengen nach Genelune./ eine stunt er under eineme bineboume:/ sin antlizze was also hersam,/ si sprachen, si | |
| unde also ze Babilonie uaren/ daz si die werlt alle under sich teilen:/ ir můtes sint si umbescheidin.’/ ‘wolde min herre | |
| bestan./ tun aue ich dir deheinen rat,/ unde daz iz under wegen bestat,/ so saget man uon mir nuwiu mere:/ si | |
| nít./ dizze heizet der pinrat,/ wande iz allez geurůmet wart/ under einem pineboume/ mit samt dem ungetruwen Genelune./ Do sprach der ungetruwe | |
| dirz hie ze stete bewaren,/ daz nehein swert so mare/ unter deme himele nie wart geslagen.’/ er hiez im ain helm | |
| darft nehaine angest han,/ swa du in des kaiseres scâr/ unter disem helme ritest gâr,/ daz din dehein wafen gewinne./ ich | |
| bot dem herzogen uon Baigeren/ daz er in gespreche altersaine./ unter ainem olboume/ gesaz er mit Genelune:/ ‘Naimes du bist ein | |
| muzen alle scantlichen ersterben.’/ Do erfulte Genelun sinen rat,/ der unter dem pinboume gefrumt wart./ si rieten misliche:/ ia sprachen sumeliche,/ | |
| lant wol erherten./ si rieten also witen/ daz si begondin under in striten./ Genelun mit listen/ in den rat er sich | |
| nu welt ir den fremeden die ere geben./ muget ir unter uns ainen welen!/ nemet Roͮlanten:/ er ist ein helt zu | |
| daz der lip gearbeite,/ daz ich an der iungesten wile/ unter den rechtin belibe.’/ Dem kaiser wurden di ougen naz;/ da | |
| di uf der erde/ ie geboren dorften werde,/ di cherten unter Roͮlantes uan./ si heten zwaincec tusent man,/ an den nichtes | |
| <wir> mit den lebentigen bůchen,/ daz man si scol sůchen/ unter allen mines trechtines chinden./ der sundare mac da zu in | |
| flize er sich bewarte/ <in> ain liechten roch uesten,/ daz unter dem hiemele neweste/ sinen bezzeren nehain./ uon sinen brusten uorne | |
| gewinnen,/ du furest scaden hinnen.’/ sin swert hiz Durendart,/ wan unter dem himele nie gesmidet wart/ nicht des im gelich ware./ | |
| golt unt gestaine/ scain uon den haiden/ sam di sternen unter den wolchen./ uon uolche ze$/ uolche/ sigen si zesamene/ mit | |
| gebot./ da waren siben hundert apgot:/ Machmet was der herest unter in./ dar cherten si allen ir sin:/ daz lob si | |
| fulten berge unt tal/ unt al daz geuilde./ di uogel unter dem himele/ musen tote nider uallen./ uon dem ummazen scalle/ | |
| rechtis wil ich dich manin:/ ich han den oberisten uán/ unt(er) allin dinin mannen./ daz scol dir nicht misseuallin:/ ich scol | |
| sich ze$/ uerre,/ er wolte mere unt erde/ cinshapht bringen,/ unter des kaiseres uanen dingen./ ich wil mit miner hende/ den | |
| umbe Karelen wurde sin gut rat:/ wir gefrumen aine hereuart/ unter di Karlinge;/ si gewinnint bose gedinge:/ si wurden alle deme | |
| mán./ dirne mac uor nicht gehaben/ al daz der lebit unter wolchen,/ alsus getanem uolche:/ dine helde sint chune unt uermezzen./ | |
| sun haizet er hahen./ uon du wil ich Roͮlanten uahen/ unter allin sinin mannen;/ umbe di ander ist iz schire irgangin:/ | |
| ergrabin./ ia ne chan íu nieman gesage(n)/ wi groz froude unter den cristen was./ di haiden intsazin in daz./ si furen | |
| unde man./ ‘di rede scoltu mir gebuzi(n),/ Machmeten zetrit ich unter minen fuzin/ unt allez daz hie mit im ist./ daz | |
| unz an die chnie./ daz ne uraister ê nie,/ daz unter deme himile ie gescahe/ daz diu scár gar belage,/ daz | |
| zu der erde./ ich gelege dich unwerde,/ ich zetrite dich unter den mist./ der din uil pose list/ ist an daz | |
| hiute ergat.’/ wol geuiel in der rát:/ si traten iz unter die fůze;/ unter dem miste siz lizen,/ sam iz bli | |
| geuiel in der rát:/ si traten iz unter die fůze;/ unter dem miste siz lizen,/ sam iz bli ware./ si lobeten | |
| hi gute chnechte,/ zwelf tusent man./ nu rit du, helt, unter minen uán:/ ich hilue dir gerne hinnen,/ wilt du, helt, | |
| zv der erden er in warf./ wider zuchter den spiez,/ unter di haiden er rief:/ ‘wa$/ nu sine scar gesellen?/ di in | |
| sich her zu mir,’/ sprach der helt Oliuir./ michel froͮde unter den cristen was./ si drungen in auer naher báz./ di | |
| berunnen./ Do chom der chunc Cursabile/ geuaren uf sinem marhe/ unter ainem liechten helme./ zwelf tusent siner helede/ rieten nach ir | |
| helm guphen,/ er zart in al ze$/ stuchen./ tot uiel er unter si./ di cristen riefen: ‘monsoy, monsoy!’/ Turpin unt di sine/ | |
| man/ daz er den uan hin warf./ tot uiel er unter daz marh./ di haiden musen wenchen./ di waren gotes chemphen/ | |
| ůber di cristen/ ain trôr uon dem himel touwe,/ ain chůle unter di ougen./ daz gescach an der none zît:/ sich eriungete | |
| gote musen in dem blůte hin fliezzen./ der site was unter guten knechten:/ si cunden wol uechten/ mit spiezen unt mit | |
| Amarezur sprancte uz siner scár;/ er furt ain golde garwin spiez,/ unter di christen er rief:/ ‘ir habet ain lutzel uolc:/ uwer | |
| in fliezeclichen petten:/ Appollo hiez sin name./ den furten si unter uan:/ si genigen im alle uil tiefe;/ uil lute si | |
| der mac nu uor dir samphte puwen.’/ er uiel tot unter aine studen./ Haiden di grimmen/ di wolten gerne unter dringen/ der | |
| di bůch iehen:/ Hatte, ain warer gotes degen,/ der was unter den zweluen/ ze ainem tiuren uolcdegene/ herlichen ze$/ uoruechten erchoren:/ | |
| uoruechten erchoren:/ wir sculen in uon rechte loben./ er laite unter sinem uan/ ainlif hundert man/ der rechten not gestallen./ an den | |
| si daz:/ untruwe nemac nicht gesigen,/ diu hochmůt muz ie unter geligen./ Der chunc lie den uan waiben,/ al hin unt | |
| er dar wác/ manigen uermezenlichen slác./ Hatte sich wol gerach:/ unter dem schilte er in stach,/ er uerwunt in uil sere:/ | |
| wůchs der helle ir gewin,/ uil michel not wart da unter in./ ain helt uil got,/ Regenfrit uon Tagespurc,/ daz swert | |
| ist ganzer chom/ uon dem aller chunisten ainem.’/ do riefer unter di haiden:/ ‘ich pin ain uil ganzer man./ du scolt | |
| Di haiden plisen ir horn./ michel grisgrammen unt zorn/ was unter in erplůt;/ geseret was in der můt./ si ranten di | |
| daz der tiwerliche degen/ uon dem marhe uiel nider tót:/ unter di christen wart michel not/ uon dem herten ualle./ di | |
| uerch seren/ toten uon dem orte./ do chom ain michel uorchte/ unter alle di haiden:/ daz uelt begunde in laiden./ Turpin ernante:/ | |
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