Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wizzen lân./ brûn rôt wîz ist diu vil reine guote,/ von den varwen sô getân/ daz nie engel schœner wart/ an | |
| wart/ an ze schouwen. $s man muozs eine frouwen/ nennen von ir hôhen art./ //Lieplîch priune, rôter rôsen rœte,/ snêwes wîze | |
| hât ir lîp./ ir gebærde ist mînes trûrens tœte:/ siest von tugenden ein guot wîp./ ir lîp ist des herzen mîn/ | |
| dem vensterlîn,/ wie $s der tac ûf gât. der wahter von der zinnen/ ist gegangen. iuwer friunt sol hinnen:/ ich fürhte | |
| //Sus wart verspart/ der vil manlîch hôchgemuot/ und wol bewart/ von der reinen süezen guot./ wie $s pflac sîn den tac | |
| sâ huop sich der minne spil:/ sus unde sô/ wart von in getriutet vil./ ich $s wæn ie wîp würde baz | |
| süeze tuot mir sô/ daz ich bin in aller zît von herzen frô./ //Diu vil guote zweier hande lachen/ lachet, diu | |
| swanne ich mich dar inne rehte schouwe,/ daz ich bin von herzen frô./ swen ir ougen güetlîch lachent an,/ der muoz | |
| ir ougen touwes vol/ werdent ûz ir reines herzen grunt,/ von ir lachen: sâ sô wirde ich minne wunt./ //Ir vil | |
| ich bin durch si hôchgemuot./ sô ist diu vil schœne von ir hôhen tugenden guot./ //Mit rôt süezem munde/ sprach diu | |
| süezen/ machet sî mich hôchgemuot./ ir urloup, ir grüezen/ mir von schulden sanfte tuot./ ich bin alles des gewert/ mit der | |
| tugende rîchen, des mîn lîp ze fröiden gert./ //Ich hân von ir êre,/ ich hân von ir hôhen muot./ dannoch hân | |
| ze fröiden gert./ //Ich hân von ir êre,/ ich hân von ir hôhen muot./ dannoch hân ich mêre/ von ir daz | |
| ich hân von ir hôhen muot./ dannoch hân ich mêre/ von ir daz mir sanfte tuot:/ fröide, wunne, ritters leben,/ daz | |
| sî ze lône mir umb mînen dienest geben./ //Ich hân von der guoten/ lîp, guot, êre gernden sin./ der vil wol | |
| werdent frô./ die heiz ich die ungemuoten:/ dest ir nam von rehte alsô./ wâfen über si immer mêre:/ sî verliesent mit | |
| in gemachent nimmer frô des meien rôsen./ //Ich bin frô von einer rôsen:/ diu kan sprechen süeziu wort./ ir vil lieplîch | |
| den bluomen ziehen kan./ alsô ziehent mir ir grüeze/ trûren von dem herzen dan./ ir urloup und ouch ir grüezen/ kan | |
| muotes krône/ mit ir güete mir gegeben./ die hân ich von ir ze lône:/ des muoz mîn muot hôhe sweben./ wol | |
| zühten treit der fröiden kranz,/ und dem sîn muot stât von wîben hô,/ dem erloube ich sî ze singen wol:/ blîdeclîchen | |
| senfte sit:/ fröiden tou mir ûz des herzen grunt/ kumt von dir in elliu mîniu lit./ got hât sînen flîz an | |
| ich weiz wol, mîn kumber/ ir ze herzen nâhen gât./ //Von swem mich verliesent/ guotiu wîp, der habe für wâr,/ die | |
| wîp ich niender weiz),/ brûn ir brâwe, wîz ir lîp./ von geburte ein frouwe/ ist si, und von tugenden wîp./ //Kiuschlîch | |
| wîz ir lîp./ von geburte ein frouwe/ ist si, und von tugenden wîp./ //Kiuschlîch smielen lachen/ kan ir kleinvelrôter munt./ sie | |
| daz mîn muot stât für die sunnen hô./ //Wîplîch wîp, von iuwer güete/ bin ich ofte worden hôchgemuot./ nûst mîn lîp | |
| stât und iuwern ougen liht:/ dâ von fröit ez mich von grunde/ sô daz man ûz mînen ougen siht/ fröiden tou | |
| verderben,/ sô $s dem gefüegen wirt gelônet hô./ //Swâ sô von tumben wîbe/ gar ungefüegem manne liep geschiht,/ daz birt ir | |
| wanc: sô stæte wil ich sîn./ jâ kan nimmer liep von wîbe/ geschehen mînem lîbe,/ wan $s von der guoten diech | |
| kan nimmer liep von wîbe/ geschehen mînem lîbe,/ wan $s von der guoten diech ze frouwen hân./ //Diu mac mich frô | |
| missetât./ ir lîp mir sô güetlîch güetet,/ daz mîn muot von schulden hôhe stât./ sîst sô reht güetlîchen guot,/ daz ir | |
| ir mit der stæte bant./ des ist trûren mir verswunden:/ von ir grôzen güete mir daz swant./ //Fliuch, fliuch, trûren, von | |
| von ir grôzen güete mir daz swant./ //Fliuch, fliuch, trûren, von uns verre/ ûz dem lande balde./ hôher muot, dîn rehter | |
| sît du niemen êrest./ //Hôher muot der bringet êre/ uns von wîbes güete./ erst gar aller tugende lêre:/ got in uns | |
| mit güete rîben,/ stæt vast under strîchen./ êren rîchen/ muoz si von den varwen immer:/ sie verderbent nimmer./ //Wîp und froun in | |
| êren hüeten./ //Guoten wîben wil ich immer/ dienen sunder wenken./ von dem muote kume ich nimmer./ wie möht ich gedenken/ sî | |
| al mîn êre,/ unde an niemen mêre./ //Mîn lîp muoz von einem wîbe/ hôher fröiden rîchen./ ir vil reinem süezen lîbe/ | |
| herze hât geleit/ got sô minneclîchen lîp,/ daz man sî von wârheit nennet wîplîch wîp./ //Jâ muoz immer mich von schulden | |
| sî von wârheit nennet wîplîch wîp./ //Jâ muoz immer mich von schulden wol belangen/ in daz reine himelrîch,/ sît daz selbe | |
| des trôres süeze gar./ alsô lebte ich wol des luftes von ir munde/ endelîchen mîniu jâr./ an ir stât mîn fröiden | |
| ir springen dar./ durch die brust ist al sîn gir/ von der grôzen herzenliebe gegen ir./ //Solde ich der vil minneclîchen/ | |
| zaller stunt./ ich wolt ez sô küssen dar,/ daz si von dem kusse würde minnevar./ //Ich wold ûz ir rôten munde/ | |
| wan daz eine des man nennen niht ensol./ //Gerne ich von dem selben spræche,/ waz ez wunne und fröide gît./ obe | |
| dâ von wil ich gerne wünschen vil:/ wan ich hân von süezen wunschen/ ofte wunne bernder fröide spil./ //Mîn lîp der | |
| vil süeze reine,/ mit ir willen solde bî mir sîn./ von dem wunsche ein wunder mir geschach,/ daz ich die vil | |
| und wie sî gemachet daz ein wîp/ unde ein man von herzenlîcher/ liebe werdent niht niuwan ein lîp./ //Swâ diu minne | |
| wider tougen/ in ir liehten spilndiu ougen siht,/ dâ muoz von der liebe mêr geschehen,/ güetlîch triuten unde küssen,/ dannoch vil | |
| abe./ reiner wîbe güetlîch grüezen/ kan wol swære sorge büezen/ von dem houbet zuo den füezen,/ diu vert in swacher tugende | |
| Von $t deme ſvntage ,Requieuit dominus die ſeptimo ab omni opere | |
| wanne das worte ſvnnetage geſprochen ſi vnd wie groʒleich der von allen criſten meniſchen cʒe eren ſie. Div heilige ſcrift ſprichet: #.,Do | |
| in alles gůt vnd růwete er an dem ſibenten tage von allem dem werch, das er geworht hete.#.’ Dauone hat diͤv | |
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