Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gewerdote er aue gemartirot werden. unt mit dem blůte daz uon ſiner ſitun fůr. ſo wurtin wir erchukchet unte geheilet. An | |
| unreine uogil. er minnet die finſtere mere. denne daz lieth. uon$/ diu bezeichinet er die iuden. Do chriſt geborn wart do | |
| iuden. Do chriſt geborn wart do triben in die iuden uon$/ in. und ſprachen. wir nehaben anderen chvnig newar den cheiſer. | |
| lieth. So cherte ſich got zů heidinen unt irlûhte ſi. uon dem lîute ſprichet der uorſage in$/ goteſ pilide. Der lîut | |
| ê liêp newaſ. der iſt mir nu lîep. Suſ iſt uon$/ den iuden geſcriben. fremdiu chint lugen mir. unt ſiu irroten | |
| unt zů$/ der heiligen chriſtheite. unt wurden da ewichlichen geminnot. uon diu habet der tîufal ſin êrrun arbeite uerlorn. Dizze tîer | |
| daz man ſinen uater unt ſine můter êre. Phiſiologuſ zellit uon der witehophun . So ſiu alt wirdit ſo uirgent ir | |
| unt chût. daz er aller wiz si. Sin miſt der uon ime uert. der iſt ze$/ den tunchelen ougen uile gůt. | |
| gneſen ſcol. Ober ſterben ſcol. ſo cheret ſich der caradriuſ uon ime. Ob er aue gneſen ſcol. ſo cheret ſich der | |
| ſo iſt der man ſa geneſen. $t Suſ ſprach chriſt uon ime ſelbeme. Der chunich der dirre werlt furſte iſt der | |
| zů deme ſiechen lîute der iudono. do cherte er ſich uon in. unte cherte ſich zů unſeren uorderen. er nam unſere | |
| in genemen. umbe diſiu wort waren ime die iuden erbolgen. Von diſme uogile zellit phiſiologuſ. Er iſt in$/ _ eineme $t | |
| ûz dem muote: er wil sich tœren: $s si wehset von huote./ liep âne wanc,/ swie si doch smucket, $s si | |
| site ir êre hôhe sweimet unde ir muot./ schande wenket von ir sêre,/ sam vor valken lerche tuot./ swer $s ir | |
| den triuwen,/ riuwen $s mac si der gerich./ //Ich wil von der minneclîchen minneclîchiu mære sagen./ ir prîs kan sô hôhe | |
| diu meiste volge ir jach,/ ist diu minneclîche guote./ Missewende von ir sprach,/ daz ir teil dâ niht enwære./ daz ist | |
| sprach,/ daz ir teil dâ niht enwære./ daz ist ir von herzen swære,/ wanz ir selten mê geschach./ //In ir herzen | |
| wer sol nû daz wîzen mir?/ jâmer hât mich gingesindet./ von den sorgen/ muoz ich verworren nû in stæter riuwen stricke | |
| hie heime baz,/ sît sich niender verellendet/ ein gedenken/ zim von der guoten, daz im hülfe allez trûren $s krenken./ Minne, | |
| heilt ouch wol mich wunden;/ wan sî hât kunst, dâ von ir wîpheit mêret:/ si heilet mit ir gruoze sendiu herzen, | |
| der soldes danken:/ er muoste sunder sînen danc/ ûf stân von den fröidenkranken./ alsus wânde ouch ich hân ganzer fröiden wunsch, | |
| von sich/ huob diz mære./ dar nâch, do ich schiere von ir kam, dô wart mir nie sô swære./ doch swere | |
| ist des iht, ez ist doch kleine,/ des ich jehen von schulden muoz,/ sît ir lachen noch ir ougen/ weder offenlich | |
| frô./ nieman mich fröiden wende,/ mîn muot stêt hô./ mirst von strôwe ein schapel und mîn frîer muot/ lieber danne ein | |
| sô wolte ich mit dir strîchen,/ ze fröiden varn./ mirst von strôwe ein schapel und mîn frîer muot/ lieber danne ein | |
| die mîne liehten wât./ trûr ich, si giht ich gwinne/ von liebe nôt:/ fröw ich mich, daz tuot minne./ wan wær | |
| dir dîn schœner lîp?/ dû solt morgen/ sant mir, trûren von dir trîp./ ich wil dich lêren snîden,/ wis fröiden vol:/ | |
| in wart und wirt dâ valsches buoz./ //Dô ir lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an | |
| herzen grunt;/ dâ von hôher muot mir wildet./ fröiden segel von mir gât,/ werder trôst ist mir niht kunt,/ sist mir | |
| mit gedanken sîm entwerfen kan/ wunneclîch in sîme sinne/ herzeliep: von dem gewinne/ scheiden muoz, swer triuwe nie gewan./ //Sî gelîchet | |
| zuht./ ich viel mit im in den stric./ wir hân von ir keine fluht,/ wir hân aber den gedingen,/ daz ir | |
| moht er si niht betriegen:/ er muos aber wider zir,/ von der er verstolne flouc:/ er vorht%\e, si næme es war,/ | |
| ungemach?/ übel sî sich an dir richet,/ hâst du daz von dîner frouwen,/ der dîn munt iez beste sprach,/ kan diu | |
| mîner fröiden pfligt,/ solte ich dâ bî ir tuon twâle,/ von der wunnebernden stiure/ hete ich sorgen an gesigt./ kæme ich | |
| milte erwern?/ //Sîne mag mirz niht verzîhen, wirt mîn rede von ir vernomen,/ wan ez ist ir âne schaden./ wil si | |
| süeze$/ bernden zît./ //Reiniu wîp diu sint $s sô gar von der diet gescheiden/ daz dâ heizent valschiu wîp: des ist | |
| klâr/ iht wellen ruochen mîn./ daz klag ich dir, Minne, von der süezen./ sît daz sie mir niht enwil mîn sende | |
| leit verkêre,/ sît diu werlt mit trûren stât!/ //Lieplîch blicken von den wîben dar und dan mit spilnden ougen,/ daz kan | |
| swinde,/ lachelîch, ein rôter munt, sît dîn lachen mich enbinde/ von den sorgen, daz ich vinde/ fröide; dast ein lieplîch funt./ | |
| ez niht wendet ir munt gar durliuhtic rôt./ //Ich gesach von rôtem munde nie sô lachelîchez lachen/ als diu minneclîche lachet/ | |
| daz mache/ daz si dir gewaltes jehe. //Ich muoz wol von schulden sorgen wie mir von der minneclîchen,/ nâch der zaller | |
| gewaltes jehe. //Ich muoz wol von schulden sorgen wie mir von der minneclîchen,/ nâch der zaller zît ich brinne,/ mîner swære | |
| ir hulde. daz tuot mînem herzen wê./ wære ez doch von mîner schulde,/ daz ich kumber von ir dulde,/ son geklagte | |
| wê./ wære ez doch von mîner schulde,/ daz ich kumber von ir dulde,/ son geklagte ich niemer mê./ //Sælic sî diu | |
| mir ûf erde niemer werden baz. rôter munt, hilf mir von senden nœten!/ âne got sô kan dich nieman alse wol | |
| senelîchen pîn./ //Walt $s heid anger vogel singen sint verdorben von des kalten winters zît./ dâ man bluomen sach ûf dringen, | |
| senden.’ frouwe Minne, trœstet mich vil senden,/ wan ich stân von iuwern schulden fröidelôs./ //Wer $s kan mich nu frô gemachen? | |
| gemachen? nieman danne ir minneclîcher rôter munt./ wil mir der von herzen lachen, dâ von wirde ich sender siecher wol gesunt./ | |
| ist ir leit./ alsô möhte ouch mir verswinden/ sorge, diu von fröide ie swant;/ wolde fröide sorge enbinden,/ sît daz fröide | |
| enbinden,/ sît daz fröide ie sorge enbant, sô wurd ich von sorgen frî./ //Dô $s mîn ouge erkôs die süezen, dô | |
Ergebnis-Seite: << 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 >> |