Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ist mir dâ/ dicke wê und anderswâ: die stânt noch von der lieben unverbunden./ //Sumer, nû wil dîn $s gewalt walt | |
| si daz mich leit $s verber, ber $s mir fröide von ir munde./ wunde $s von der minne wirt vil schiere | |
| verber, ber $s mir fröide von ir munde./ wunde $s von der minne wirt vil schiere heil. daz ir güete mich | |
| süeziu Minne, süeze helfe sende./ des ist nôt, sît ich von dînen schulden sorge ie leit./ //Ach wie ist si gar | |
| erholt,/ holt $s bin ich dir inneclîchen; wîchen $s muoz von mir leit daz mir nâhe lît./ minneclîchiu Minne, ich was | |
| daz mir nâhe lît./ minneclîchiu Minne, ich was gebunden/ dir von kinde ie. wiltu mich nu wunden,/ waz touc danne stætiu | |
| lîp, du lâ mich liebe fröide vinden./ dû maht mich von sender nôt enbinden:/ wilt du, herzen trût, sô mac mir | |
| frô, diu süeze minneclîche,/ alsô daz mir wurde ein gruoz von ir vil rôtem munde/ unde ir kus mîs herzen nôt | |
| unde ir kus mîs herzen nôt enbunde./ dô ich sie von êrste an sach, daz was ein süeziu stunde./ //Nû siht | |
| daz, sô wirde ich fröidebære. sælic wîp, nu scheidet mich von swære./ Minne, dû maht mir mîn leit vertrîben./ //Ich hân | |
| Minne, dû maht mir mîn leit vertrîben./ //Ich hân fröide von ir eine: seine $s trœstet mich ir güete./ dâ von | |
| âne./ triutelehter lîp, ich lebe in wâne daz ich fröide von iu müge enpfinden./ //Nû hât Meie walt heid ouwe wol | |
| ieman frô gemachen?/ jâ, ir rôter munt. wil mir der von herzen lachen,/ sô wird ich an fröiden wol gesunt./ süeze | |
| sprach ‘ir sint niht laz./ mir wart nie gbunden baz.’/ //Von Walhen fuor ein pilgerîn mit sînem kötzelîne./ zerhouwen wâren im | |
| ‘got müeze iuch êren.’/ zehant dô neic diu schœne mir; von dannen muoste ich kêren:/ wan si dahs,/ wan si dahs, | |
| ir liehten ougen brach,/ mîne sende swære büeze/ die ich von der schœnen dulde. doch fröit mich ein lieber wân,/ daz | |
| mîn leit verkêre,/ wan ich hân, $s dast âne lougen,/ von ir sendez ungemach. Minne, sprich daz sie mich grüeze;/ Minne, | |
| ê $s den kalten snê,/ dâ siht man gras $s von touwe naz $s (nu brüevent daz) $s die bluomen und | |
| man balde $s wunneclîchen schal. in süezer wîse $s gar von prîse, $s hôhe, lîse, $s singt diu nahtegal. der vogel | |
| die ich mit ganzen triuwen iemer meine./ //Wer gesach ie von sô rôtem munde minneclîcher lachen unde grüezen?/ den kust ich | |
| iuch mîn lange werndiu swære?/ mich jâmert, sol mîn herze von iu scheiden, sît ich iu hân gedienet mange stunde./ hei | |
| scheiden, sît ich iu hân gedienet mange stunde./ hei kus von rôtem munde,/ ob mir dîn trôst des gunde/ daz mich | |
| buoch./ Noê mit schanden funden/ wart, dô er trunken lac,/ von drîen sînen kinden;/ dem einen wart der fluoch./ Kam vant | |
| in vorhte in leide/ stêt menschen ende gar,/ wie er von hinnen scheide/ und wie er dort gevar./ //Ein esel in | |
| wolt die armen lœsen/ die in der helle lâgen blint/ von tiuvels ræten bœsen./ da enhalf golt silber noch kein wât/ | |
| golt silber noch kein wât/ wan sîn vil reinez bluot./ von Jûda wart er sicherlich/ verkoufet und verrâten./ gevangen liez er | |
| mîn sünde dû verstœre./ ich fürhte ich gote unmære sî/ von sünden ungezalt./ erliuhter aller herzen,/ mit dîner lêre erliuhte mich,/ | |
| ein herren kleidet/ dan samît pfellol purpur golt,/ wan ez von sünden scheidet/ und kan erwerben rîchen solt:/ got ist im | |
| luftes neret sich,/ swaz fiures hitze niuzet,/ swaz nert sich von der erden klôz,/ visch vogel würme und tier,/ swaz nahtes | |
| kluoges ie gesprach,/ swaz süezes nasen bekorten,/ swaz rüeret sich von lîbe,/ klein unde grôz, wilt unde zam,/ swaz decket himels | |
| nie begie:/ alsô gebar si Krist./ sît aller welte missetât/ von ir wart abe gewaschen,/ durch sie ein wort vergozzen hât/ | |
| er ûz aschen/ den menschen hât gemachet,/ sît unser heil von ir bekam,/ swaz slâfet oder wachet,/ dâ für lob ich | |
| hât/ der ein die zwên die drîe;/ bekomen si sint von einer art./ daz ziuhe ich an die meit/ diu tohter | |
| amme./ uns sagt diu schrift ân arge list/ wie daz von einem stamme/ bekomen sint die drîe,/ got vater, sun, heiliger | |
| drîvaltikeit./ Jôhannes wart erquicket,/ sîn geist der wart im heimelîch/ von gote gegeben als ê./ die drî die zwên der eine/ | |
| als ê./ die drî die zwên der eine/ bekomen sint von einer meit,/ geist vater sun gemeine./ Jôhannes sach durch alliu | |
| trûren mê./ schouwent an die grüenen heide,/ wie gar diu von leide scheide,/ wie gar wunneclich si stê./ swem in bluomen | |
| sag es dem meien danc./ //Ûz eim rôsevarwen munde kumt von wîbes herzen grunde/ daz man gerne schouwen mac:/ reiner wîbe | |
| schœne und guot;/ des wirt manic herze unfruot./ diz kumt von den winden scharf./ //Swie diu zît trûren gît,/ swie diu | |
| dist der werlte hœhste guot./ //Wîplich zuht sender suht/ gît von mannes herzen fluht./ wol dem man der schouwen mac/ ein | |
| sumer wil berc unde tal/ uber al/ âne zal/ gar von nôt enbinden./ kalt îs siht man zerfliezen;/ daz kumt von | |
| von nôt enbinden./ kalt îs siht man zerfliezen;/ daz kumt von der sunnen glanz./ man siht noch hiure hofschen tanz,/ mangen | |
| wîp sint der tugende ein krône,/ guoter dinge ein uberdach./ von in wirt iuwer ungemach/ sunder ach/ kranc und swach;/ daz | |
| sîne $s fîne $s sinne/ minne $s lêren hôhen muot von schulden hân./ //Fröit iuch, stolzen leien! der anger und diu | |
| niht mêre gunters hât,/ dâ minret sich sîn tugende niht/ von keiner brünste schaden./ al durch des argen winters drô/ des | |
| kleide erblîchet./ //Swelch leben ein guot ende hât, daz muoz von schulden heizen guot,/ swie kranc sîn mittel sî gewesen,/ swie | |
| ich dan der edelen gunst,/ armuot, sô schiede ich gar von dîner huote./ sus hât gelücke von mir pfliht:/ ob ich | |
| sô schiede ich gar von dîner huote./ sus hât gelücke von mir pfliht:/ ob ich iht kan, waz sol mich daz | |
| wen ertrinken./ sich, süezer Krist, an dîn geschaft,/ wie wir von tag ze tag gen grunde sinken./ hilf, herre, dîner hantgetât,/ | |
| wâr,/ gezieret, ungezieret. dan/ si hât der siben künste drî/ von rede alsô genomen./ die ander vier sun mâze geben/ mit | |
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