Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| giegen./ //Er bite kunst und sinnes rât swer singen welle von der scham,/ wâ von si wirt, waz von ir kom,/ | |
| und sinnes rât swer singen welle von der scham,/ wâ von si wirt, waz von ir kom,/ wazs an den liuten | |
| singen welle von der scham,/ wâ von si wirt, waz von ir kom,/ wazs an den liuten tuot./ gar manicvaltic ist | |
| erbermde und ander tugende mêre./ diu milte schanden an gesiget,/ von ir sô kumt diu hôhgelopt hûsêre./ //Diu milte dem adel | |
| $p/ diu kerge ist alse unreiner art/ und alse gar von gotes gunst gewendet,/ swaz kerge in laster lange spart,/ daz | |
| wære erdâht nie minne./ ich wil der minne bî gestân:/ von minn wirt welt gemêret./ ir êrt si, frouwen unde man,/ | |
| heilig nie, kein profêt nie sô wîse,/ er sî doch von der minne hie;/ dar umbe ich minne prîse./ ach, minn, | |
| welt gelîche./ swer minne ist vînt, dem ist got gram./ von minn manc alter vater kam./ o minn, du bist ein | |
| uns beware in aller nôt/ und ouch der vînde kraft von uns vertrîbe./ vergib uns unser schulde gar/ als wir vergeben | |
| wan ûf uns mang gebreste lît./ lœs uns in zît/ von allem übel, süezer Krist, sît dû weist unser krenke./ | |
| und ist mîn herze fröiden vol./ //Hôhen muot $s ich von dir hân;/ des weiz ich niemen mêre danc./ dû bist | |
| und wone dir mit dienste bî./ //In weiz wiech singe/ von der naht: diu gît mir fröide niht./ mîn hôhgedinge/ der | |
| mîn/ vil gelîch. des müeze er sælic sîn./ //Er mac von schulden/ loben die naht, der sæliclîchen lît./ sô muoz ich | |
| muoz./ //Mîn herze gît mir wîsen rât,/ swie tump ez von den jâren sî,/ daz ich ir, diu tugende hât,/ sî | |
| des in sîn herze niht gelêren kan,/ wan als er von fremdem dinge/ gert ze gewinnen sinne./ swer muotet des er | |
| iht erwache,/ daz ich gen dem trôste lache/ des ich von ir hulden ger./ //Wünschen unde wol gedenken/ dest diu meiste | |
| beiden nâhen bî,/ sô daz si mit willen gunne/ mir von ir sô werder wunne/ daz si sælic immer sî./ //Sælic | |
| möht ir mir fröide geben/ âne die vil lieben guoten?/ von der sol ich trôstes muoten;/ wan ir trôstes muoz ich | |
| dîn./ daz weiz got wol, und niemen baz,/ daz ich von dir mînen muot/ noch nie gewande sît der zît/ daz | |
| wolde/ vil gerne belîben/ bî mir, het ich si holde,/ von der ich dol/ herzenlîche swære./ dâ von muoz ich mîden/ | |
| daz./ //Wê war umbe sul wir sorgen?/ fröide ist guot./ von den wîben sol man borgen/ hôhen muot./ wol im der | |
| man borgen/ hôhen muot./ wol im der in kan gewinnen/ von in! derst ein sælic man./ fröide sol man durch sie | |
| hœret mêre./ habt für wâr ûf mînen lîp:/ rehten man von herzen sêre/ scheidet nieman wan diu wîp./ //Owê, owê, frouwe | |
| nû grîf her wie sêre ich brinne./ kalder snê/ müeste von der hitze brinnen/ diu mir an dem herzen lît./ kanstu, | |
| alse ich lange hân gegert:/ jâ hân ich sie gevangen,/ von der ich sol werden wert./ sît daz ichs in banden | |
| wîplîch güete machet/ in gedanken mich vil frô./ mîn munt von fröiden lachet,/ swenne ich mir gedenke sô,/ daz nie wîp | |
| seneder klage!/ in fröiden wâne $s bin ich fröiden âne/ von dir gar al mîne lebenden tage./ an eine stat $s | |
| muoz mich wol krenken/ sorge âne trôst, die ich lîde von ir./ jâ sold ir hulde $s mîn leit mit gedulde/ | |
| sie mîn lîp $s für elliu wîp/ meinet besunder $s von herzen vil gar,/ wê durch welch wunder $s nimt sie | |
| fuoge, ân alle arge site,/ soltu verschulden $s die gunst von ir hulden,/ daz si dir herze unde lîp teile mite.’/ | |
| herze mîn./ //Mich lât niht scheiden ir wert süezer lîp/ von mîner stæte noch daz herze mîn./ mich kan unstæte dehein | |
| ir güete ist sô guot/ daz ich hôhen muot/ hân von ir güete, swie sô si mir tuot./ //Wol mich der | |
| mir ie gerieten die lêre/ daz ich si minne $s von herzen ie langer ie mêre,/ daz ich ir êre,/ rehte | |
| mîn swære $s mir büeze,/ daz si mich scheide $s von leide, $s si liebe, si süeze./ //Mîn sendez denken, $s | |
| ich wil einer fröiden immer, al die wîle ich lebe, von ir unberoubet sîn,/ diu mir âne ir danc muoz rehte | |
| tuot daz wünschen frô./ hei waz lieber dinge bringent mir von ir die wünsche mîn!/ sol iemen frô von wunsche sîn,/ | |
| bringent mir von ir die wünsche mîn!/ sol iemen frô von wunsche sîn,/ sô stât ouch von wunsche mîn gemüete hô./ | |
| mîn!/ sol iemen frô von wunsche sîn,/ sô stât ouch von wunsche mîn gemüete hô./ //Owê soldich ir vil lieben, ir | |
| ir vil guoten hôchgemuoten, alsô nâhen sîn,/ daz ich ir von mînem wunsche müeste sagen,/ wes ich mir von ir ze | |
| ich ir von mînem wunsche müeste sagen,/ wes ich mir von ir ze guote, wes ich ir von mir ze dienste | |
| wes ich mir von ir ze guote, wes ich ir von mir ze dienste in dem herzen mîn/ hân gewünschet her | |
| wol tûsent stunt,/ nâher unde nâher baz und aber baz./ //Von ir liehten ougen spilnde blicke, von ir munde ein minneclîcher | |
| baz und aber baz./ //Von ir liehten ougen spilnde blicke, von ir munde ein minneclîcher friundes gruoz,/ süeze in triuwen wol | |
| si mîn ze herzen friunde müeze jehen./ würde ich immer von ir mînes wunsches sô ze wunsche und alsô wünneclîch gewert,/ | |
| ich denne wære, swanne ich ir vil minneclîchez jâ/ vernæme von ir munde sâ:/ sô begunde ich fröide, der ich nie | |
| fröide, der ich nie began./ //Sî vil minneclîchiu guote, guot von rehter güete, guot für elliu guoten wîp,/ wâ hât mir | |
| decken./ sîn blic læt enblecken $s an êren die weichen,/ von vorhten erbleichen: $s diu varwe ist ir zeichen./ //Hôchgmuote frouwen, | |
| tuot mir wol./ mir tuot wol ir werdikeit,/ die man von ir güete seit./ //Got sî mir als ich ir sî,/ | |
| ist ein brîs,/ mannen und wîben der vil hôhe stât./ von güetlîchem merken wirt man êren wîs./ unwerdez merken, daz in | |
| ergât,/ und huote in nîde, den zwein trag ich haz./ von rehtem hüeten wil ich sprechen daz,/ daz al der werlde | |
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