Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| muot/ mit rehter güete vor valschlîchem sit,/ dazs iender wenken von güete einen trit./ der huot in allen ich wünsche unde | |
| dess an mir begât./ sîn wil niht merken daz ich von ir trage/ leitlîche swære nu vil mange tage/ und daz | |
| mîn ze friunde jehen./ //Obe ich mich ir werden minne/ von ir schulden muoz bewegen,/ sô bring ich die werlt wol | |
| die werlt wol inne/ daz ich fröiden wil verpflegen./ wâ von solde ich wesen frô,/ swenne von ir mîne sinne/ noch | |
| fröiden wil verpflegen./ wâ von solde ich wesen frô,/ swenne von ir mîne sinne/ noch mîn muot niht stüende hô?/ //Ir | |
| mich sô beroubet fröiden her in mînen tagen,/ daz ich von ir schulden muoz/ immer mêre klagen./ //Ich klage iu daz | |
| hân her gedienet vil./ daz ir lîp alsô hôhen lop von mangen zungen hât,/ dâ was ie mîn dienest bî,/ swie | |
| siz niht verstât./ //Schâch unde roub, diu beidiu klage ich von der frouwen min./ ez ist ein schâch und ist ein | |
| ich dâ bî verlorn/ mangen schœnen tac./ //Noch lîde ich von ir leides mêre danne ich iemen sage,/ vil mangen senden | |
| gelouben, sî hât mir alsô getân,/ ob ich iu klagte von ir mînes senden herzen nôt,/ daz vil lîhte ir varwe | |
| sôst ez doch geschehen./ //Owê des, ich hân verlorn/ daz von mir ist unverkorn/ immer mê/ fröide und mîne besten tage/ | |
| si mich ir dienen lie/ mîne zît,/ dô muost ich von schulden jehen/ daz mir wære wol geschehen/ âne strît./ nûst | |
| mich muoz an ir immer riuwen wîbes nam,/ sît si von ir scheidet wîbes scham./ //Ich het mich unsælden underwunden,/ dô | |
| alsô witert mir diu frouwe mîn./ //Ich wil guotiu wîp von bœsen scheiden,/ al die wîle ich von in singen wil./ | |
| wil guotiu wîp von bœsen scheiden,/ al die wîle ich von in singen wil./ swer gelîche sprichet wol in beiden,/ der | |
| sî liep odr ez sî leide,/ des enkumt si niht von in./ //Minne niender sich enthaldet/ âne triuwe und stæten muot./ | |
| leiden/ guoten liuten swâ ich kan./ mag ich, ich wil von ir scheiden,/ von ir sîn ein frîer man./ got vor | |
| swâ ich kan./ mag ich, ich wil von ir scheiden,/ von ir sîn ein frîer man./ got vor sorgen mich behüete:/ | |
| wol mich daz sie sint alsô guot,/ daz man hât von ir güete/ Sô hôhen trôst für sendiu leit./ ir schœne, | |
| güete, ir werdekeit/ gît mir vil hôch gemüete./ Mîn muot von wîben hôhe stât./ waz danne ob mir ir einiu hât/ | |
| stæten herzen liebe alsus erwerben,/ Daz ich gewenke nimmer wanc/ von in. ir hôhen habedanc,/ und mag ich den erringen,/ Sô | |
| ich sol sô ritterlîchen nâch ir hulden ringen,/ daz mir von ir stætikeit muoz hô an ir gelingen./ Sie muoz abr | |
| selber lîp./ //Guotiu wîp sint guot für aller hande leit:/ von ir güete hât man mange werdikeit./ in der werlde niemen | |
| einen tac./ //Zuht und êre, triuwe, milde, hôher muot/ kumt von wîben, dar zuo manger hande guot./ ir lîp engels schœne | |
| heil an ir genâden stât./ //Ich wil immer hôhen muot von wîben hân,/ swie ein wîp unwîplich habe an mir getân./ | |
| an/ mit hôhem muote und ouch mit ritterlîchem leben./ swer von mir hôhes muotes gert,/ der wirt des volleclîch gewert./ mîn | |
| hôhes muotes gert,/ der wirt des volleclîch gewert./ mîn muot von wîben hôhe stât:/ ir güet mich zürnen niht enlât./ //In | |
| im wirt trûren kranc./ sunder meil/ ist sîn heil,/ swem von linden armen blanc/ wirt umbevanc./ //Sælden hort/ ist ein wort/ | |
| vor gezalt,/ sost ir sælde manicvalt.’/ //Frouwe, ich wil iu von ir mêre/ sagen. ir lôn ist wünneclîch:/ sî gît fröide, | |
| //Heide velt walt anger ouwe/ sach ich nie gekleidet baz./ von dem luftesüezem touwe/ sint die bluomen alle naz./ vogelîne/ singent | |
| naz./ vogelîne/ singent lop des meien schîne./ //Sô sing ich von guoten wîben,/ alse ich aller beste kan./ mit ir lobe | |
| überwunden/ trûren, daz mir tet ie wê:/ dast mir gar von dir verswunden./ wol mich, wol mich, daz dich ie/ mîn | |
| der minne rât./ under schilden sper verswendet/ wirt durch sî von mîner hant,/ diu dich zuo mir her hât gesant./ //Hôher | |
| sol nemen an,/ wie der lôn geheizen sî,/ der iu von mir sol geschehen.’/ //Frouwe, ich wil in mînen tagen/ sô | |
| unprîs, tar ichs gejehen.’/ //Wîchet umbe balde, sorge und angest, von der strâze,/ lât die wunne bernde fröide für./ ez enzimt | |
| mâze,/ swâ ir mit ir dringet an der tür./ strîchet von dem lande, sam der winder von uns hin:/ lât die | |
| an der tür./ strîchet von dem lande, sam der winder von uns hin:/ lât die fröide mit dem sumer in./ //Hôher | |
| fröide mit dem sumer in./ //Hôher muot ist her gewesen von uns lange ellende:/ wol uns des, er ist nu wider | |
| schœnen:/ ir ist reines wîbes fuore bî./ sîst ein frouwe von geburt: sô ist ir süezer lîp/ von ir tugenden ein | |
| sîst ein frouwe von geburt: sô ist ir süezer lîp/ von ir tugenden ein vil wîplîch wîp./ //Swer ir reinen süezen | |
| kunde er alse ich wîbes tugende spehen,/ sô müest er von wârheit sprechen ‘seht, daz ist ein wîp/ der von rehte | |
| er von wârheit sprechen ‘seht, daz ist ein wîp/ der von rehte dienet ritters lîp.’/ //Warnet iuch gar, junge und alde,/ | |
| niht vert,/ sît er wil diu hûs besitzen,/ der ist von im unernert./ //Für sîn stürmen, für sîn slîchen,/ für sîn | |
| maget lîse:/ diu sprach ‘nu wol ûf, ez ist tac’./ von dem worte ir ougen über wielen,/ daz die treher in | |
| guote./ nie man wart sô fröiden rîch,/ alse ich bin von der vil süezen./ trûren büezen/ kan si mit ir zühten | |
| //Wol $s wol wol mich daz die wîsen/ müezen sî von rehte prîsen,/ daz si daz gedienet hât./ dâ von kumt | |
| ir die zît vertrîben/ ritterlîch, $s êren rîch/ wert ir von guoten wîben./ //Ir sült hôchgemuot sîn under schilde,/ wol gezogen, | |
| ist daz herze mîn,/ swie ez witert, frô, frô, frô./ von ir güete $s stîget mîn gemüete/ für die liehten sunnen | |
| $s stîget mîn gemüete/ für die liehten sunnen hô./ //Schœne von ir güete ist mîn frouwe,/ sî ist von ir schœne | |
| hô./ //Schœne von ir güete ist mîn frouwe,/ sî ist von ir schœne guot./ swanne ich in ir spilnden ougen schouwe/ | |
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