Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| stunde daz mir senden niene enkunde/ lieplîch küssen werden kunt/ von ir rôsevarwen munde! owê, Minne, daz dîn wunde/ mich sô | |
| daz dîn wunde/ mich sô lange hât verwunt!/ ich bin von dir ungeheilet,/ ich gewan gein dir nie heil./ Minne, daz | |
| sorge ûz herzen dringen?/ minne ie sorge ûz herzen dranc/ von der wîbes ougen blicken, dâ man sâhen süezen blic./ sie | |
| sus verdirbe?/ liebiu frouwe, ich hân iu lange her gedient von kinde:/ des lât mich geniezen; seht, sô wirde ich fröiderîche./ | |
| wîp, ir wolgemuoten leien, wünschet daz mîs herzen trût mich von den senelîchen sorgen scheide:/ sô bit ich die guoten daz | |
| sîn./ ir ougen blic der vie mich sô/ daz ich von ir niht scheiden mac, swie selten mich diu herzeliebe hât | |
| den strît. //Sist tougen in mîs herzen grunt die ich von êrst ze herzelieber frouwen mir erkôs./ dâ von sô wirt | |
| der lieben daz si schœne ist unde dâ bî lôs?/ von liebe kan ich niht gesagen: mir wart so liebes nie | |
| man den rîfen schouwen./ doch klag ich ein ander nôt: von der minnenclîchen süezen,/ diu mich lieplîch solde grüezen./ Minne, daz | |
| den ougen,/ daz weiz ich wol sunder lougen/ daz ez von gemuoten wîben sanfte tuot. //Ich hân minnenclîch gesungen der vil | |
| küniginne:/ dâ von wil ich singen lân/ unde wil mich von ir scheiden./ got der gebe gelücke uns beiden. wære ab | |
| alsô muoz ouch mir mîn fröide entwîchen,/ daz mir nie von der vil minnenclîchen kunde werden mîner swære rât./ //Wie kan | |
| ein wîp die besten fröide mîn, der ich gêret $s von ir reinen tugenden solde sîn. diu hât sô betwungen mir/ | |
| erdenken waz für senelîchez trûren bezzer sî/ danne ein kus von rôtem munde und dar zuo ein minneclîcher umbevanc./ dâ wirt | |
| minneclîcher umbevanc./ dâ wirt sendez trûren kranc;/ ez fröit ûf von herzen grunde/ ermel flehten, bein verschrenken./ in der stunde $s | |
| was ir dâ her gebunden:/ nû lât sie mich trûreclîche von ir gân. sie hât übel an mir getân./ sie muoz | |
| helfe senden?/ diu liebe frouwe mîn, diu mich ir hât von kinde her gebunden./ si kan mîn herze wunden./ daz hân | |
| vil reine/ der helfe ist gein mir kleine,/ der ich von kindes beine/ gedienet hân aleine, daz sie $s noch nie | |
| sô wol ergienge daz sie mich umbevienge, sô müeste ich von den süezen fröiden sende sorge lân./ ob ich den trôst | |
| morgens mit ir, sô ich wil ûf stân./ //Ein kus von rôtem munde, der von des herzen grunde/ von zwein gelieben | |
| ich wil ûf stân./ //Ein kus von rôtem munde, der von des herzen grunde/ von zwein gelieben gienge, daz tæt inneclîche | |
| //Ein kus von rôtem munde, der von des herzen grunde/ von zwein gelieben gienge, daz tæt inneclîche wol. swâ Minne ir | |
| vol./ mir sol $s liep ein lieplîch ende machen,/ dâ von zwei herzen lachen, der lieben mir, daz mîn ir, sît | |
| dol./ //Dô ich die reinen guoten, die süezen wol gemuoten,/ von êrste an sach, dar nâch dô wart mîn herze sorgen | |
| mir gunde daz sîn kus die nôt enbunde,/ wunde $s von der minne wurde heil./ heil $s gelücke sælde und êre | |
| trœstet baz./ owê, süezer rôter munt,/ wunt $s wart ich von dînen schulden,/ do ich der lieben muoste hulden. leit sint | |
| wol: sol $s ich sender frô belîben,/ sô sult ir von mir vertrîben,/ sælic wîp, $s die nôt, sô wirde ich | |
| swaz der süeze meie bar,/ daz ist allez hin geleit/ von den sûren kalden winden. dû wilt an in niht erwinden./ | |
| die sorge ûz herzen dringen./ mir w%/ær l%\ônes zît. kús v%\on ir munde,/ ich wæne er sanfte tuot./ dérst z%\aller stunde/ | |
| nu bín %\ich doch dîn./ //%/Ow%/ê der swære die ich von minnen hân!/ der ich sanfte enbære,/ wan ein vil lieber | |
| daz ich den kus gewinne./ sprich j%/â, r%\ôter munt./ //Lop von mangen zungen wart dem meien hiur gesungen/ von dien vogeln | |
| munt./ //Lop von mangen zungen wart dem meien hiur gesungen/ von dien vogeln dur den grüenen walt./ die hât nu betwungen/ | |
| zuo trûret ouch daz mîne/ nâch dem fröidebernden schîne/ der von ir vil rôtem munde gât./ //Mir was fröide entsprungen. leider | |
| liebe und dar an niht erwunde,/ sô geschiede ich noch von sender nôt,/ die ich von der herzelieben hân/ gar ân | |
| erwunde,/ sô geschiede ich noch von sender nôt,/ die ich von der herzelieben hân/ gar ân alle mîne schulde. frouwe, sende | |
| süezez singen,/ daz si swîgent über al./ daz solt ich von schulden klagen:/ sô klag ich ein ander nôt. solte ab | |
| sældebære/ mich enterbet hulde./ daz sint mîne swære, die ich von ir dulde./ Minne, wende ir süezen haz!/ //Minne, frouwe mîn, | |
| si was in mangen leiden./ gar verswunden ist ir leit von des liehten meien blüete,/ der hât manger hande bluot./ noch | |
| sint für sendiu leit sô guot. //Swaz ich ie gesanc von wîben, daz geschach von einem wîbe, diust mir liep für | |
| sô guot. //Swaz ich ie gesanc von wîben, daz geschach von einem wîbe, diust mir liep für elliu wîp./ von ir | |
| geschach von einem wîbe, diust mir liep für elliu wîp./ von ir mac ich frô belîben./ wil si daz ich frô | |
| mîn sendez herze ranc. //Süeze Minne, maht du binden die von der ich bin gebunden,/ diu mîn sendez herze bant?/ lât | |
| sît sîn kunft der welte fröide gît./ //Solde ich dâ von fröide lâzen, sît daz mich diu welt an fröiden wil | |
| kan trûren baz verswenden danne ein reine minneclîchez wîp?/ trôst von wîben der kan wenden/ sende sorge. ir kiuscher wîbes lîp/ | |
| senden./ sô nîg ich den lieben henden: wîp, mîn fröide, von mir sorge trîp./ //Kan mich ieman frô gemachen? jâ, der | |
| er muoz al mîn trûren swachen,/ scheidet mich sîn trôst von sender nôt. man siht mich vil frœlîch lachen,/ daz mîn | |
| si füegen/ mir herter herzeleit/ diu daz wazzer in krüegen/ von dem brunnen treit:/ nâch der stêt mîn gedanc./ //Ich brach | |
| mîn gedanc./ //Ich brach ir den kruoc, dô sie gienc von dem brunnen./ ich wart fröidenrîch/ dô ich die lieben sach./ | |
| harte minnenclîch/ diu liebe dô gesprach/ ‘ich han erebeit:/ dast von iuwern schulden./ mîn frouwe tuot mir leit, daz muoz ich | |
| spilten ir wol liehten ougen. seht, dô wart ich siech von minnewunden./ wâfenâ! $s des ist mir dâ/ dicke wê und | |
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